Theater Lüneburg. Foto: Lüne-Blog.

Theater Lüneburg: Premieren und Extras im Januar 2026

Um Musik und die Geschichte der NS-Zeit geht es im Theater Lüneburg im Januar 2026. Die Veranstaltungsreihe „Humanistisch bleiben“ widmet sich als Begleitprogramm zum Theaterstück „Amsterdam“ (Premiere im Februar) dem Konzept der Versöhnung und thematisiert dabei auch das Recht auf Unversöhnlichkeit.


Mitteilung von: Theater Lüneburg – Online: https://www.theater-lueneburg.de/ – Foto: Lüne-Blog


1. Premieren im Januar 2026

Das Theater Lüneburg ist ein Dreispartentheater mit eigenen Ensembles für Schauspiel, Musiktheater und Ballett. Als Spielstätten dienen das Große Haus mit 542 Sitzplätzen, das Studio T.NT, das mit rund 110 Sitzplätzen aktuell in der ehemaligen Buchhandlung Lünebuch am Markt untergebracht ist, und das Junge Theater T.3 mit 140 Sitzplätzen. Rund 500 Veranstaltungen lockten in den vergangenen Spielzeiten jeweils mehr als 100.000 Besucher:innen an.

T.3: Vom Wolf und dem mutigen Hasen – 11. Januar 2026

Puppentheater für Menschen ab 4: Hasenkinder müssen lernen, sich nicht vorm Wolf zu fürchten. Witterung aufnehmen, lautloses Anschleichen, Zupacken und Fressen, das alles muss ein kleiner Wolf lernen. Eines Tages bringt Vater Wolf seinem Söhnchen einen Hasen mit, zum Üben, und geht seiner Wege. Doch als Vater Wolf am Abend wieder nach Hause komt, traut er seinen Augen nicht. … Ein Puppenspiel um eine ganz ungewöhnliche Freundschaft mit vergnüglichem Wechselspiel zwischen Puppenspielerin und Publikum.

T.3: Fame – Musical von Steve Margoshes, Jose Fernandez und Jacques Levy – 17. Januar 2026

Die Akademie Junges Musiktheater des Theater Lüneburg bringt den All-Time-Klassiker „Fame“ auf die Bühne! Junge Künstler:innen erzählen eine Geschichte vom Traum nach Entfaltung und Anerkennung und zeigen, wieviel Arbeit notwendig ist, um es bis ganz nach oben zu schaffen. Altersempfehlung: Ab 14 Jahren.

  • Theater Lüneburg: Fame

Großes Haus: Und fiel in einen tiefen Schlaf – Tanzstück nach dem Märchen „Dornröschen“ – 24. Januar 2026

Nachdem Ballettchef Olaf Schmidt mit der Lüneburger Tanzgruppe bereits den „Nussknacker“ in einer eigenen Version umsetzte und in „Dostojewski – Idiot – Schwanensee“ erneut Peter I. Tschaikowskys großartige Musik verwendete, wirft er nun seinen eigenen Blick auf das dritte abendfüllende Ballett des russischen Komponisten, das dieser selbst für sein Bestes hielt. Eine Einführung gibt es jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im rechten Seitenfoyer.

2. Besondere Veranstaltungen

Theatercafé – Samstag, 10. Januar 2026

Ein idealer Einstieg: Etwa einmal im Monat stellen die Dramaturg:innen des Theaters Lüneburg kommende Premieren vor und geben Einblicke in das aktuelle Geschehen. Auch die Künstler:innen ergreifen das Wort. Das Theatercafé findet jeweils statt um 15:30 Uhr an wechselnden Orte im Theater (Foyer Großes Haus, Junge Bühne T.3, Großes Haus). Der Eintritt ist frei, die Türen sind ab 14:30 Uhr geöffnet. Im Foyer des Großen Hauses gibt es ein gastronomisches Angebot.

Zu „Amsterdam“: Veranstaltungsreihe „Humanistisch bleiben“ – ab 15. Januar 2026

Das Begleitprogramm zum Theaterstück „Amsterdam“ widmet sich dem Konzept der Versöhnung und thematisiert dabei auch das Recht auf Unversöhnlichkeit. Kann Kunst Verständigung erleichtern? „Mit Expert:innengesprächen, Lesungen und kleinen Performances begeben wir uns auf die Suche nach den Worten dazwischen, den Ambivalenzen und Zwischentönen unserer Zeit.“ Eine Kooperation mit der Leuphana Universität und der Halle für Kunst Lüneburg e.V. Der Eintritt ist frei.

  • Humanistisch bleiben 1 – Dialog in politisch aufgeladenen Zeiten – 15. Januar 2026
    Lesung und Gespräch mit Charlotte Wiedemann. Es lesen Elisa Reinig und Christoph Vetter: „Ich werde nicht hassen“ von Izzeldin Abuelaish, „Wie man nach einem Massaker humanistisch bleibt in 17 Schritten“ von Maya Arad Yasur.
  • Humanistisch bleiben 2 – 18. Februar 2026
    Lesung und Gespräch mit Max Czollek
  • Humanistisch bleiben 3 – „Ist das ein Mensch?“ – 19. März 2026
    Lesung mit Texten von Primo Levi, Rumi, Umberto Eco u. a.
  • Theater Lüneburg: Veranstaltungsreihe „Humanistisch bleiben“Amsterdam (Premiere am 14. Februar 2026)
    Die Suche nach der Geschichte hinter einer Gasrechnung führt eine junge Frau, die aus Israel nach Amsterdam gezogen ist, zu Fragen, die sie und ihre eigene Identität direkt betreffen.

Ballettsoiree zu „Und fiel in einen tiefen Schlaf“ – 17. Januar 2026

Am Wochenende vor der anstehenden Premiere geben Ballettdirektor Olaf Schmidt und die Mitglieder der Ballettkompanie einen Vorgeschmack auf die bevorstehende Produktion, von der bereits Ausschnitte – im noch rohen Zustand – zu erleben sind. Das Publikum bekommt exklusive Einblicke in den Entstehungsprozess: von Musik, dramaturgischen Ideen und Szenarien über die Kostüme und das Bühnenbild bis hin zur szenischen Umsetzung.

Audimax Leuphana Universität: Side by Side – Kaddish – 27. Januar 2026

Am 27. Januar 2026 jährt sich die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau zum 81. Mal. Anlässlich des Gedenkens der Opfer des NS-Regimes, wird das Theater Lüneburg in Kooperation mit dem ensemble reflektor und der Leuphana Universität ein Konzert veranstalten. Namensgebend für das Konzert ist die dritte Symphonie von Leonard Bernstein, die auch unter dem Titel „Kaddish“ bekannt ist.

Eine Kooperation der Hansestadt Lüneburg, der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Lüneburg und dem Theater Lüneburg. Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr. Um 19:15 Uhr findet eine dramaturgische Einführung durch Friedrich von Mansberg und eine:n Vertreter:in der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Lüneburg statt.

3. Theater Lüneburg: Extras

  • Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn
    Für viele Produktionen im Großen Haus gibt es eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn eine Einführung im Theaterfoyer.
  • Premierenfeiern
    Die Premiere ist ein ganz besonderer Abend. Feiern Sie mit: Nach dem Schlussapplaus lädt das Theater herzlich zur Premierenfeier ein.

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Theater Lüneburg. Foto: Lüne-Blog.

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Lünepedia: Theater Lüneburg

Die Ursprünge des Theaters finden sich in der frühen Nachkriegszeit. Am 1. Oktober 1961 konnte das Theater seinen neuen (und jetzigen) Standort An den Reeperbahnen 3, in der Altstadt von Lüneburg, eröffnen. Das Theater wurde von nun an „Lüneburger Stadttheater“ genannt. Während der Corona-Pandemie war der Spielbetrieb zeitweise eingestellt.

Neben der Hansestadt Lüneburg wurde 1975 der Landkreis Lüneburg zweiter Gesellschafter. Mit Wirkung vom 1. Januar 2022 ist der Landkreis Lüneburg mit 74,9 Prozent Hauptgesellschafter. Der Gesellschaftsanteil der Hansestadt beträgt damit nunmehr 25,1 Prozent. Finanziert wird das Theater durch Gelder vom Land Niedersachsen, vom Landkreis und der Hansestadt. Der Gesamtetat beträgt rund 10 Millionen Euro. Der Anteil der Einspieleinnahmen liegt bei etwa 25 Prozent und damit über dem Bundesdurchschnitt.

Weiterlesen: https://www.luenepedia.de/wiki/Theater_Lüneburg

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