„Keine A39“: Vollversammlung am 21. Januar 2026
Der Planfeststellungsbeschluss zur A39 liegt seit Januar 2025 vor. Die Autobahn GmbH wollte im Sommer 2025 mit dem ersten Spatenstich starten. Die Klage des BUND gegen den Bau des ersten Abschnitts bei Lüneburg hat keine aufschiebende Wirkung. Beim Treffen aller beteiligten und interessierten Verbände und Einzelpersonen am 21. Januar 2026 soll über nächste Schritte beraten werden – auch nach der Räumung des Protestcamps im Lüner Holz.
Mitteilung von: VCD Elbe-Heide – Am: 13.01.2026
Online: https://niedersachsen.vcd.org/ – Grafik: Sharepic (angepasst)
A39 Infokanal: Vollversammlung gegen die A39 am 18. Juni 2025
Mittwoch, 21. Januar 2026, 18:30 Uhr – Avenir am Fluss, Ilmenaugarten 137c, Lüneburg
Im Januar 2025 wurde für den Lüneburger Abschnitt der Autobahn ein Planfeststellungsbeschluss vorgelegt. Der BUND klagt dagegen, die Klage hat jedoch keine aufschiebende Wirkung. Die Autobahn GmbH kann demnächst mit dem Bau beginnen, wenn nichts dagegen unternommen wird. „Eine neue 100 km lange Autobahn mitten in der Klima- und Biodiversitätskrise ist Wahnsinn!“, so die beteiligten Verbände, darunter VCD und BUND Elbe-Heide und das KlimaKollektiv Lüneburg.
Einladung an alle Interessierten
„Wir laden dich daher herzlich ein, am Mittwoch, den 21. Januar 2026 um 18:30 Uhr zum Avenir am Fluss (Ilmenaugarten 137c) zu kommen und mit uns gemeinsam zu planen und Ideen zu sammeln, wie wir Widerstand leisten wollen. Bei dem Treffen wird es auch einen kurzen Bericht zu den aktuellen Entwicklungen geben. Wir freuen uns auf dich!“, so die Einladung.
Mehr Information und Kontakt
- Online-Petition gegen A39: www.openpetition.de/a39-stoppen
- VCD Niedersachsen: Regionalverband Elbe-Heide
- WeChange: KlimaKollektiv Lüneburg – Mastodon: https://norden.social/@Klimakollektiv_Lueneburg
Autobahn GmbH und Begleitausschuss A39 der Hansestadt Lüneburg
- Autobahn GmbH: Neubau der A39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg
„Die Niederlassung Nord, Außenstelle Lüneburg, und die Niederlassung Nordwest, Außenstelle Wolfenbüttel, planen im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) eines der größten noch umzusetzenden Neubauprojekte der Bundesrepublik Deutschland.“ - Hansestadt Lüneburg: Präsentation der Autobahn GmbH zu Planung und Bau der A39 (PDF-Datei) – 29.06.2021
- Hansestadt Lüneburg: Präsentation der Hansestadt zum Sachstand (PDF-Datei) – 19.02.2025
Wesentliche Einwendungen und Stellungnahmen der Hansestadt, aktuelles Vorgehen.
Mehr bei Lüne-Blog
- KlimaKollektiv Lüneburg: Räumung Lüner Holz unverhältnismäßig – Polizei: „Gefahr für Sicherheit und Ordnung“ – 13.01.2026
Die Räumung der Baumhäuser im Lüner Holz am Montag, 12. Januar 2026, sei – angesichts des friedlichen Protestes – unverhältnismäßig und möglicherweise nicht legal, stellt das KlimaKollektiv Lüneburg fest. Nachfragen zum Polizeieinsatz, auch am 4. Advent, kündigt auch Bundestagsmitglied Julia Verlinden (Grüne) an. Die Polizei nennt „Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung“ als Grund für das Eingreifen. - Julia Verlinden: Neue Berechnung zum Kosten-Nutzen-Verhältnis der A39 ist Paukenschlag! – 12.03.2025
„Allein durch die Aktualisierung der gestiegenen Baukosten und des zu erwartenden CO2-Preises fällt der in der Vergangenheit angenommene Nutzen des Autobahn-Neubaus unter die Kosten zurück. Das Projekt wäre damit gesamtwirtschaftlich nicht mehr vorteilhaft.“ - 1. Abschnitt Autobahn A39: Rat klagt nicht zur Umsetzung der Anliegen der Hansestadt – BUND Niedersachsen klagt – 04.03.2025
Die Verwaltung wies wiederholt hin: Bei der Klage ginge es nicht um ein Für oder Gegen zur A39. Ziel sei, den Anliegen von Stadt und Einwohnenden mehr Geltung zu verschaffen. Also: Schutz vor Immissionen in der Bauzeit und danach und ein gesichertes Umleitungskonzept. Dennoch geriet der Austausch zur Grundsatzdebatte, und SPD, CDU und FDP lehnten gemeinsam eine solche Klage ab. Der BUND Niedersachsen hat jedoch inzwischen Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss für den ersten Abschnitt der A39 eingereicht.

Marktplatz Lüneburg: Banner in Autobahnbreite. Bei Lüneburg ist die Breite noch erheblich größer, weil hier zusätzlich Ausfahrten und – wegen des engen Kurvenradius – Einfädelspuren dazukommen. Damit wäre dann praktisch der ganze Marktplatz ausgefüllt. Foto: Malte Hübner
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Lünepedia: A39
Die A39, eigentlich Bundesautobahn 39, liegt in Niedersachsen und besteht derzeit aus zwei Teilstücken, nämlich einem zwischen Seevetal und Lüneburg (35 km) sowie einem bei Wolfsburg, Braunschweig und Salzgitter (70 km). Der nördliche Teil der A39 ist durch Umwidmung der A250 entstanden.
Seit 1.1.2021 ist die Autobahn GmbH für Planung, Finanzierung, Bau und Instandhaltung der Autobahn verantwortlich. Zwischen 2027 und 2030 soll die so bezeichnete „Lücke“ geschlossen werden und damit 105 km Autobahn neu gebaut werden – genauso viel, wie bisher vorhanden ist. Gegen dieses Bauvorhaben gibt es erheblichen Widerstand.
Weiterlesen: https://www.luenepedia.de/wiki/A39
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