Theatergruppe Jenin: „SCHMERZ – eine szenische Collage“ – 21. Februar 2026
Ausgehend von Charlotte Wiedemanns Buch „Den Schmerz der Anderen begreifen. Holocaust und Weltgedächtnis“ zeigt die Theatergruppe Jenin am 21. Februar 2026 im mosaique die szenische Collage „Schmerz“ von Kurt Bader. Charlotte Wiedemann, LIAS Public Fellow der Leuphana Universität, hält die Vorrede.
Mitteilung von: Theatergruppe Jenin / Dirk Werner – Am: 31.01.2026
Online: kurt.bader@posteo.de – Grafik: Sharepic Theatergruppe Jenin (angepasst).
Theatergruppe Jenin: „SCHMERZ – eine szenische Collage“ – 21. Februar 2026
Samstag 21. Februar 2026, 19:00 Uhr – mosaique, Katzenstraße 1, Lüneburg, Altstadt
Jeder Mensch kennt Schmerz. Die Schmerzen anderer zu verstehen ist, schwierig, aber wichtig. Um das Leiden anderer wahrnehmen zu können, müssen wir es mit unserem Schmerz ins Verhältnis zu setzen. Aber: Jeder Schmerz ist und bleibt individuell, universal, besonders und unverwechselbar. Deshalb dürfen wir den Schmerz und das Leiden anderer nicht bewerten in Bezug auf seine Stärke und Wichtigkeit.
Ausgehend von Charlotte Wiedemanns Buch „Den Schmerz der Anderen begreifen. Holocaust und Weltgedächtnis“ (2022) zeigt die Theatergruppe Jenin die szenische Collage „Schmerz“ von Kurt Bader. Schmerzsituationen und Reaktionen darauf sind verwoben mit Licht, Bildern, Aussagen und Tönen, mit Bewegung und Musik.
Vorrede von Charlotte Wiedemann
Die Vorführung findet statt am Samstag, 21. Februar 2026, um 19:00 Uhr im mosaique, Katzenstr. 1. Autorin und LIAS Public Fellow der Leuphana Universität Charlotte Wiedemann hält die Vorrede, außerdem gibt es einen musikalischen Gastauftritt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
Information: Theatergruppe Jenin
Die Theatergruppe Jenin hat sich im Jahr 2023 gegründet. Sie besteht aus knapp zehn Mitgliedern unterschiedlicher Herkunft, darunter auch Personen aus der palästinensischen Community. Die Gruppe hat sich zur Aufgabe gestellt, mit Hilfe von gemeinsamen Kulturangeboten unterschiedliche Bevölkerungsgruppen einander näher zu bringen und einen Beitrag zur Vielfältigkeit von Kulturen zu leisten.
- Kontakt: Kurt Bader kurt.bader@posteo.de
Leuphana Universität: Charlotte Wiedemann
Charlotte Wiedemann, Public Fellow 2024/25 an der Leuphana Universität Lüneburg, ist freie Autorin und Publizistin und verfasst Bücher, Essays und Reportagen zu internationalen Themen vor allem in Bereichen wie Menschenrechte, Geschlechterfragen und Erinnerungskultur. Für ihr Buch „Den Schmerz der Anderen begreifen. Holocaust und Weltgedächtnis“ (2022) hat sie Orte kolonialer und faschistischer Massenverbrechen aufgesucht, von Litauen bis Indonesien.
Wiedemann spricht sich aus für eine empathische Erinnerungskultur und plädiert dafür, auch palästinensische Stimmen in die deutsche Holocaust-Erinnerungskultur einzubeziehen. Ihre Themen in jüngster Zeit sind die Dreiecksbeziehung Deutschland/Israel/Palästina, Erinnerung und Postkolonialismus.
Weiterlesen: https://www.leuphana.de/zentren/lias/fellows/charlotte-wiedemann.html
„Den Schmerz der Anderen begreifen“ – Lesung von Charlotte Wiedemann
LIAS Public Fellow Charlotte Wiedemann las am 20. September 2024 im vollbesetzten „mosaique – Haus der Kulturen“ in Lüneburg aus ihrem Buch „Den Schmerz der Anderen begreifen. Holocaust und Weltgedächtnis“.
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