Junge kranke Frau, Grippe. Foto: Pixabay.

Grippewelle erreicht Lüneburg – Aber: Notaufnahme bitte für schwere Fälle freihalten

Grippe und Erkältungskrankheiten gehen zur Zeit um. Aber bitte beachten: Die Notaufnahme ist für echte Notfälle gedacht, so das Klinikum Lüneburg. Ansprechpartner sind Hausärztin oder Hausarzt. Alternativ kann man sich unter der Telefonnummer 116 117 – dem Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung – beraten lassen.


Mitteilung von: Gesundheitsholding Lüneburg – Am: 11.02.2026
Online: https://www.gesundheitsholding-lueneburg.de – Foto: Kranke junge Frau. Symbolfoto, Pixabay.


I. Grippewelle: Notaufnahme für schwere Fälle – Mund-Nasen-Schutz bei Besuchen

Die Grippewelle ist auch in Lüneburg angekommen. Das Klinikum verzeichnet sowohl bei Patientinnen und Patienten als auch unter den Beschäftigten immer mehr Fälle. 

„Wir empfehlen deshalb unseren Mitarbeitenden bei Patientenkontakt einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen“, so der Ärztliche Direktor, Prof. Torsten Kucharzik. Besucher mit Erkältungssymptomen werden gebeten, bis zum Abklingen der Beschwerden auf einen Besuch im Klinikum zu verzichten. „Falls ein Besuch unumgänglich sein sollte, bitten wir auch hier um das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.“

Bitte Rücksicht nehmen: Notaufnahme ist für schwere Erkrankungen vorgesehen

Auch die Notaufnahme des Klinikums bekommt die Erkältungszeit derzeit deutlich zu spüren. Aktuell stellen sich dort viele Patienten mit Grippe- oder Erkältungssymptomen vor, ohne zuvor einen Hausarzt kontaktiert zu haben. „Gerade diese Woche hatten wir sehr viele Patienten mit Infekten der oberen Atemwege“, schildert der neue Chefarzt Nomayy Oweidi.

Zeit ist in der Notfallversorgung ein sehr wichtiger Faktor, wenige Minuten können manchmal entscheidend für die Rettung eines Menschenlebens sein. Da das Team der Notaufnahme seine Kapazitäten für die Behandlung akuter Notfälle und schwerer Erkrankungen vorhalten muss, bittet das Klinikum darum, dass Patienten mit Erkältungs- und Grippesymptomen eine Hausarztpraxis aufsuchen. Wer unsicher ist, bekommt unter der Telefonnummer 116 117 – dem Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung – fachliche Beratung.

II. Krank – und jetzt? Hier gibt es Hilfe

1. Hausarzt oder Hausärztin

Erste Ansprechpersonen bei einer Krankheit sind Hausärztin oder Hausarzt. 

2. Beratung: Ärztlicher Notdienst 116 117

Ist der Arzt nicht erreichbar, ist der Ärztliche Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachen (KVN) unter der Nummer 116 117 der richtige Ansprechpartner. Akut Erkrankte bekommen hier eine medizinische Ersteinschätzung und eine Empfehlung zur weiteren Versorgung. 

  • Patientenservice 116 117: https://www.116117.de
    Tipp!
    Das Patienten-Navi hilft, Beschwerden selbst einzuschätzen und die passende Behandlung zu finden.

3. Außerhalb der Sprechzeiten: Bereitschaftspraxis im Klinikum

Ärztliche Bereitschaftspraxis: An den Abenden und an Feiertagen ist die ärztliche Bereitschaftspraxis im Städtischen Klinikum in der Bögelstr. 1, Lüneburg Mittelfeld, geöffnet. 
Sprechzeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag 19-21 Uhr, Mittwoch und Freitag 17-20 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage, 24.12., 31.12.: 9-13 Uhr, 17-20 Uhr
Kinderärztliche Bereitschaftspraxis: Montag, Dienstag, Donnerstag 20-22 Uhr, Mittwoch und Freitag 16-22 Uhr.
Samstag, Sonntag, Feiertage, 24.12., 31.12.: 10-20 Uhr 

4. Bei gesundheitlicher Lebensgefahr: 112

Die 112 wählt man bei bei lebensbedrohlichen Notfällen wie heftigen Brustschmerzen oder Atemnot, bei Bewusstseinsverlust oder bei lebensgefährlichen Verletzungen, beispielsweise durch einen Autounfall oder einen Sturz aus großer Höhe. Die Rettungsleitstelle ist an sieben Tagen in der Woche und rund um die Uhr besetzt. „Regelmäßig rufen uns aber auch Leute an, die Fieber oder Durchfall haben“, weiß Bernd Grafenberger, Leiter der Rettungsleitstelle im Lüchower Kreishaus. „Das bindet immer wieder Ressourcen, die eigentlich für die lebensbedrohlichen Fälle benötigt werden.“

Klinikum Lüneburg. Foto: Christine Böhm.

Klinikum Lüneburg. Foto: Christine Böhm.

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