Landkreis Lüneburg: Kreistag beschließt Regionales Raumordnungsprogramm 2025
Am 19. Juni 2017 hatte der Kreistag Lüneburg beschlossen, das Regionale Raumordnungsprogramm neu aufzustellen. In drei Schritten, jeweils mit Beteiligungsverfahren, wurde die endgültige Fassung entwickelt. Am 19. März 2026 hat der Landkreis nun das umfassende Entwicklungskonzept beschlossen. Rund 1200 Stellungnahmen von Betroffenen und Verantwortlichen wurden im Zuge der Beteiligung geprüft und berücksichtigt.
Mitteilung von: Landkreis Lüneburg – Am: 19.03.2026
Online: https://www.landkreis-lueneburg.de – Grafik: Landkreis Lüneburg (angepasst).
Landkreis Lüneburg: Regionales Raumordnungsprogramm 2025 beschlossen
Der Landkreis Lüneburg richtet sich für die Zukunft aus. Das umfassende Regionale Raumordnungsprogramm (RROP) steuert künftig wichtige Entwicklungen im Kreisgebiet: die Bevölkerungs-, Siedlungs-, Verkehrs-, Wirtschafts- und Landschaftsentwicklung. Am Donnerstag, 19. März 2026, beschloss der Kreistag das RROP 2025. Über Jahre war daran gemeinsam gearbeitet worden. „Die rege Teilnahme an dem Beteiligungsverfahren und das öffentliche Interesse am RROP zeigen, welche Bedeutung die regionale Planung hat“, sagt Landrat Jens Böther.
Wofür steht das RROP?
Das RROP ist das übergeordnete räumliche Entwicklungskonzept für den Landkreis Lüneburg. Es setzt Schwerpunkte bei der wohnbaulichen und gewerblichen Entwicklung, bei Daseinsvorsorge, Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel, beim Schutz ökologisch hochwertiger Bereiche und der Mobilität. Weitere Themen sind die Steuerung des Windenergieausbaus, Hochwasserschutz und Wassermanagement, Rohstoffsicherung und die Entwicklung nachhaltiger Land- und Forstwirtschaft.
Grundlegende Zielvorgaben für die regionale Entwicklung
Als übergeordnetes Planungsinstrument betrachtet das RROP den Landkreis aus der „Vogelperspektive“, ohne selber konkrete Maßnahmen vorzunehmen. Es beantwortet grundlegende Fragen der regionalen Entwicklung: Wo sollen künftig Siedlungsschwerpunkte entstehen? Wo sollen Rohstoffe vor anderweitigen Nutzungen gesichert werden? Wo ist großflächiger Einzelhandel sinnvoll, um die Versorgung zu sichern und Verkehr zu vermeiden?
Die Kommunen berücksichtigen diese übergeordneten Vorgaben anschließend bei ihren konkreten städtebaulichen Planungen. Zudem liefert das RROP wichtige Grundlagen für überregionale Infrastrukturprojekte wie Stromtrassen, Autobahnen oder Bahnlinien.
Wie kam es zum jetzigen RROP?
Der Kreistag hatte am 19. Juni 2017 beschlossen, das Regionale Raumordnungsprogramm neu aufzustellen. Seitdem wurden in drei Beteiligungsverfahren insgesamt rund 1200 Stellungnahmen von betroffenen Bürger:innen und Bürgern und Trägern öffentlicher Belange geprüft und berücksichtigt. Auch die Verantwortlichen der Städte, Samtgemeinden mit ihren Mitgliedsgemeinden und die Einheitsgemeinden waren eng in den Prozess eingebunden. Grundlage für den jetzigen Beschluss sind auch umfangreiche Gutachten und Expertisen zu Themen wie zukunftsfähige Siedlungsentwicklung, Einzelhandel, Rohstoffsicherung und Verkehr und zahlreiche Gespräche mit Fachleuten und Vertreter:innen aus der Region.
Wie geht es nun weiter?
Das Regionale Raumordnungsprogramm 2025 wird nun dem Amt für regionale Landesentwicklung zur Genehmigung vorgelegt. Mit der öffentlichen Bekanntmachung der Genehmigung tritt das neue Programm in Kraft. Damit wird gleichzeitig das bisher gültige Raumordnungsprogramm aus dem Jahr 2003 mit seinen Änderungen aus den Jahren 2010 und 2016 außer Kraft gesetzt.
- Landkreis Lüneburg: Neuaufstellung des Regionalen Raumordnungsprogramms 2025
- Landkreis Lüneburg: Beschlussvorlage 2026/073 – Anlage 4 RROP 2025 Teil A+B (PDF-Datei)
Bei der Sitzung des Kreistags am Donnerstag, 19. März 2026, wurde das RROP 2025 beschlossen und kann hier heruntergeladen werden.
Kreistag Lüneburg am 19. März 2026: Beschluss des Regionalen Raumordnungsprogramm – Livestream
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