Foto: Hansestadt Lüneburg. Das Restaurant Barbeqube am Schrangenplatz wird ab 9. Februar 2026 ans Fernwärmenetz angeschlossen. In diesem Zeitraum ist die Straße für den Kfz-Verkehr gesperrt.

Hier wird gebaut: Defekte Straßenlaternen – Fernwärme-Anschlüsse in der Innenstadt

Bei gefrorenem Boden können derzeit leider die Kabel der Straßenlaternen nicht repariert werden, so die Hansestadt. Außerdem werden weitere Gebäude ans Wärmenetz angeschlossen. Start ist in der Schröderstraße ab 9. Februar 2026. Die Baumaßnahme ist aufwändig, daher müssen Abschnitte für den Kfz-Verkehr gesperrt werden. Die Stadt bemüht sich in Absprache mit Avacon, die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten.


Mitteilung von: Hansestadt Lüneburg – Am: 27.01.2026
Online: https://www.hansestadt-lueneburg.de – Foto: Hansestadt Lüneburg.


Defekte Straßenlaternen: Reparaturen verzögern sich witterungsbedingt

Wenn derzeit im Stadtgebiet eine Straßenlaterne ausfällt, dann dauert die Reparatur länger als üblich. Das liegt daran, dass die Ursache für den Ausfall häufig Kabelfehler im Boden sind. Diese können bei den aktuellen Temperaturen nicht repariert werden. Darauf weist die Hansestadt Lüneburg hin, nachdem dazu einige Nachfragen von Bürger:innen eingegangen sind.

Ursache für die defekten Straßenlaternen sind oftmals vorausgegangene Bauaktivitäten an den Gehwegen, etwa durch das Verlegen von Glasfaserleitungen. Oft führen die Schäden auch erst mit Verzögerung zu einem Defekt an den Straßenlaternen. Die Luna wird die Kabelfehler im Auftrag der Stadt beheben, sobald der Boden nicht mehr gefroren ist und entsprechende Tiefbau- und Elektromontagearbeiten wieder möglich sind.

  • Hansestadt Lüneburg: Straßen im Stadtgebiet -> Beleuchtung
    Die Hansestadt Lüneburg verfügt über mehr als 9000 Straßenlampen. Die Verantwortung dafür liegt seit 2010 bei der Luna Lüneburg GmbH. Sie sorgt für Wartung und Erneuerung. 

Fernwärme in der Innenstadt: Avacon beginnt voraussichtlich am 9. Februar 2026 mit Arbeiten

Foto: Hansestadt Lüneburg. Das Restaurant Barbeqube in der Schröderstraße wird ab 9. Februar 2026 ans Fernwärmenetz angeschlossen. In diesem Zeitraum ist die Straße für den Kfz-Verkehr gesperrt.

Aufgrund von Fernwärmearbeiten der Avacon kommt es voraussichtlich ab 9. Februar 2026 zu punktuellen Einschränkungen in der Innenstadt. Der Grund: Weitere Gebäude werden an das Fernwärmenetz angeschlossen. Die Arbeiten sind relativ aufwändig. Anders als Wasser oder Strom sind die Fernwärmeleitungen nicht flexibel. Sie benötigen eine starke Dämmung und präzise Schweißarbeiten, da sehr heißes Wasser unter hohem Druck durch die Leitungen fließt. Die Straße muss dafür jeweils bis zur Fahrbahnmitte geöffnet werden.

1. Start in der Schröderstraße – Sperrung für Fahrzeugverkehr bis Ende Februar 2026

Start ist in der Schröderstraße vor dem Restaurant Barbeqube am Schrangenplatz. Die Arbeiten dauern hier laut Avacon voraussichtlich bis Ende Februar 2026. In dieser Zeit ist die Schröderstraße an dieser Stelle für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Fuß- und schiebender Radverkehr können den Baustellenbereich passieren. Die Avacon wird vor Beginn der Baumaßnahme Anwohnende und Gastronomen über Einschränkungen informieren.

2. Ab 16. Februar 2026: Am Sande, Eingang zur Grapengießerstraße

Die zweite Baumaßnahme startet am Montag, 16. Februar 2026, vor Rossmann Am Sande/Anfang Grapengießerstraße. Der Bereich bleibt für Anlieferverkehr und Rettungsfahrzeuge passierbar, für Fußgänger:innen gibt es nur kleine Einschränkungen. Die Baumaßnahme dauert voraussichtlich rund 3 Wochen.

3. Nächster Schritt: Grapengießerstraße

Im Anschluss werden die Arbeiten in die Grapengießerstraße 44 verlagert. Die Arbeiten finden vor der ehemaligen Spielothek statt. Hier muss die Enge Straße, welche die Grapengießerstraße und die Heiligengeiststraße verbindet, für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Ob die Straße wegen ihrer geringen Bereite auch für den Fußverkehr gesperrt werden muss, befindet sich derzeit noch in der Prüfung. Die Arbeiten dort sollen nach aktuellem Planungsstand der Avacon rund einen Monat dauern.

Ziel: Einschränkungen möglichst gering halten

Die Hansestadt begrüßt insbesondere in dicht bebauten Gebieten den Ausbau des Fernwärmenetzes als wichtigen Baustein für eine klimafreundliche Wärmeversorgung. Um die Arbeiten so schnell wie möglich durchzuführen und die Einschränkungen möglichst gering zu halten, steht die Hansestadt im engen Austausch mit Avacon. 

Auch viele städtische Einrichtungen wurden bereits an das Fernwärmenetz angeschlossen, darunter das Jugendzentrum Kaltenmoor, die AWO Kita in Kaltenmoor, die Kita Kreideberg, die Grundschule Kreideberg, die IGS Kreideberg, der neue Hort an der Anne-Frank-Schule und das Bürgeramt. Im Zuge der Ausweitung des Fernwärmenetzes in der Hansestadt ist weiterhin mit Anschlussarbeiten im gesamten Stadtgebiet zu rechnen.

Baustellen-Informationen

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Grafik: Hansestadt Lüneburg. Die Karte gibt den jährlichen Wärmebedarf pro Hektar im Lüneburger Stadtgebiet an - je dunkler, umso höher ist der Bedarf. Diese Auswertung ist eine wichtige Grundlage für die Wahl der passenden Wärmeversorgung in einem Gebiet.

Grafik: Hansestadt Lüneburg. Die Karte gibt den jährlichen Wärmebedarf pro Hektar im Lüneburger Stadtgebiet an – je dunkler die Rottöne, desto höher ist der Bedarf. Diese Auswertung ist eine wichtige Grundlage für die Wahl der passenden Wärmeversorgung in einem Gebiet. Laut der Wärmeplanung empfiehlt es sich, das Fernwärmenetz in der Innenstadt, wo der Bedarf besonders groß ist, zu verdichten.

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