Das Brömsehaus in Lüneburg. Foto: Lüne-Blog. Das Kaufmannshaus wurde Anfang des 15. Jahrhunderts erbaut und ist nach dem Sülfmeister Dietrich Brömse benannt. Es gehört zu den ältesten Bürgerhäusern der Stadt und steht unter Denkmalschutz.

„Deutsch genug? Warum wir über Russlanddeutsche sprechen müssen“ – 2. April 2025

Rund 2,5 Millionen Russlanddeutsche leben in Deutschland. Sie wählen rechts und unterstützen Putin? Autorin Ira Peter, als Neunjährige von Kasachstan nach Deutschland umgesiedelt, beschreibt Erfahrungen und Konflikte der Russlanddeutschen. Gleichzeitig regt sie zum Nachdenken über (deutsche) Identität und Integration an. Lesung und Gespräch mit Dr. Dmytro Myeshkov, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Nordost-Instituts, finden statt am 2. April 2025 im Brömsehaus Lüneburg. Anlässlich des 80. Todestages der Künstlerin Käthe Kollwitz zeigt das SCALA Programmkino im Rahmen der Reihe „Nordöstliche Spuren im Kino“ am Dienstag, 8. April 2025, den Film „Käthe Kollwitz – Bilder eines Lebens“


Mitteilung von: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit – Online: https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/O868L – Foto: Lüne-Blog. Brömse-Haus.


„Deutsch genug? Warum wir über Russlanddeutsche sprechen müssen“

Lesung & Gespräch mit der Autorin Ira Peter und Dmytro Myeshkov (Nordost-Institut/IKGN e. V.)

Mittwoch, 2. April 2025, 19:00-21:00 Uhr – Brömsehaus in Lüneburg, Am Berge 35, 21335 Lüneburg

Rund 2,5 Millionen Russlanddeutsche leben in Deutschland. Sie wählen rechts, sprechen nur russisch und unterstützen Putin? – Solchen und anderen Vorurteilen sehen sich russlanddeutsche (Spät-)AussiedlerInnen ausgesetzt. Die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit lädt ein zu Lesung und Diskussion am 2. April 2025 mit Autorin Ira Peter und Dr. Dmytro Myeshkov, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Nordost-Institutes (IKGN e.V.). 

Ira Peter: „Deutsch genug? Warum wir endlich über Russlanddeutsche sprechen müssen“

Ira Peter, die mit ihrer Familie als Neunjährige von Kasachstan nach Deutschland umsiedelte, beschreibt anhand ihrer eigenen Biografie Erfahrungen und Konflikte der Russlanddeutschen. Sie spricht über Aspekte wie Scham über die sowjetische Herkunft, die fatalen Folgen kurzsichtiger Integrationspolitik bis hin zur »Anfälligkeit« für russische Einflussnahme. Sie erklärt, wie die doppelte Diktaturerfahrung unter Stalin und Hitler Russlanddeutsche bis heute prägt und manche anfällig für völkisches Denken macht. Gleichzeitig zeigt Ira Peter, wie heterogen die Gruppe ist und warum »Deutschsein« für sie heute kein Kriterium mehr ist, um deutsch zu sein.

Ihr Buch beleuchtet die Geschichte der Russlanddeutschen und regt zum Nachdenken über (deutsche) Identität und Integration an. 

Mehr Information und Kontakt

Die Lesung findet statt im Brömsehaus in Lüneburg, Am Berge 35, am Mittwoch, 2. April 2025, von 19:00 bis 21:00 Uhr, in Kooperation mit dem Nordost-Institut. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

Friedrich-Naumann-Stiftung: Kampagne UP for democracy

Mit ihrer Kampagne UP for democracy setzt sich die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit für die Stärkung demokratischer Werte wie Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Gleichberechtigung weltweit ein. Sie ruft zum Engagement für diese Werte auf und motiviert zur Beteiligung an demokratischen Prozessen. Gemeinsam wollen wir eine Welt gestalten, in der freie Demokratien gedeihen können.

Nordost-Institut: Filmvorführung „Käthe Kollwitz – Bilder eines Lebens“ – 8. April 2025

Dienstag, 8. April 2025, 19:30 Uhr – SCALA Programmkino, Apothekenstr. 17, 21335 Lüneburg – Eintritt: 10 Euro

Anlässlich des 80. Todestages der im ostpreußischen Königsberg (heute Kaliningrad, Russland) geborenen Künstlerin Käthe Kollwitz zeigt das SCALA Programmkino im Rahmen der Reihe „Nordöstliche Spuren im Kino“ am Dienstag, 8. April 2025, den Film „Käthe Kollwitz – Bilder eines Lebens“. Der Film schildert in vier großen Erinnerungsmontagen die wesentlichen Stationen im Leben von Käthe Kollwitz von 1914 bis kurz vor ihrem Tod im Jahr 1945, einsam und krank in Dresden.

Die Einführung spricht Dr. Jörn Barfod, der von 1985 bis 2022 als Kustos am Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg tätig war. Das Ostpreußische Landesmuseum verfügt über bedeutende Bestände zu Käthe Kollwitz. Die Filmreihe ist eine Kooperation des Nordost-Instituts, des Ostpreußischen Landesmuseums und des SCALA Programmkinos Lüneburg. 

Lünepedia: Bevölkerungsentwicklung in Lüneburg

Mit dem Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert beschleunigte sich das Bevölkerungswachstum. Lebten 1855 erst 13.000 Menschen in der Stadt, so waren es 1939 bereits 35.000. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg brachten Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten der Stadt innerhalb weniger Monate einen Zuwachs um 18.000 Personen auf 53.000 Einwohner im Dezember 1945.

Weiterlesen: https://www.luenepedia.de/wiki/Lüneburg#Bevölkerungsentwicklung

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