Linke Lüneburg schlägt Thorben Peters zur Oberbürgermeister-Wahl vor
Am 13. September 2026 finden in Niedersachsen Kommunalwahlen statt. Wo die Amtszeit endet, werden auch Oberbürgermeister:innen, Bürgermeister:innen und Landräte neu gewählt. Der Kreisvorstand der Linken schlägt den 38-jährigen Sozialarbeiter Thorben Peters als Oberbürgermeister für Lüneburg vor. Peters ist seit vielen Jahren im sozialen Bereich tätig, zuletzt als Leiter der Wohnungslosenhilfe.
Mitteilung von: Die Linke – Kreisverband Lüneburg – Am: 16.01.2026
Online: https://www.dielinke-lueneburg.de/aktuell/ – Foto: Die Linke, Lüneburg (Archiv).
Lüneburger Linke schlägt Thorben Peters als Oberbürgermeister-Kandidaten vor
Foto: Die Linke, Lüneburg (Archiv). Der Lüneburger Thorben Peters wurde beim Landesparteitag der Linken in Hannover am 21./22. Juni 2025 gemeinsam mit Hilke Hochheiden erneut zum Landesvorsitzenden in Niedersachsen gewählt.
Der Kreisvorstand der Partei Die Linke Lüneburg hat einstimmig beschlossen, Thorben Peters als Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters der Hansestadt Lüneburg vorzuschlagen. Über die Nominierung entscheidet die Kreis-Mitgliederversammlung der Linken in Lüneburg am 21. Januar 2026. Die Mitgliedersammlung findet statt um 18:30 Uhr im Brauhaus Nolte in der Dahlenburger Landstraße 102.
Die soziale Frage in den Mittelpunkt stellen
Wie wenig andere kennt Peters die sozialen Realitäten Lüneburgs. Der 38-jährige Sozialarbeiter ist seit vielen Jahren im sozialen Bereich tätig, zuletzt als Leiter der Wohnungslosenhilfe. Studiert hat er an der Leuphana-Universität. Durch sein Engagement gegen Rechts und als langjähriger Kreisvorsitzender der Lüneburger Linken ist er fest in der Lüneburger Stadtgesellschaft verankert und begleitet seit zehn Jahren die Kommunalpolitik vor Ort. Peters steht für einen Kurs, der den Menschen zuhört, Verantwortung übernimmt und soziale Fragen konsequent in den Mittelpunkt stellt.
Recht auf bezahlbares Wohnen und soziale Sicherheit
„Diese Stadt funktioniert nur dann gut, wenn sie für alle da ist. Wenn Wohnen arm macht, wenn immer mehr Menschen um ihre Wohnung fürchten müssen und elementare Lebensbereiche dem Profit überlassen werden, dann läuft etwas grundlegend falsch“, erklärt Peters zu seiner Kandidatur.
„Wohnen ist ein Menschenrecht. Ich kandidiere, um gemeinsam für soziale Sicherheit, für das Recht auf bezahlbares Wohnen und für eine Stadt zu kämpfen, die allen gehört und nicht nur denen, die sie sich leisten können. Eine solche Gesellschaft ist auch die stärkste Antwort auf den Rechtsruck.“
Peters: Stadtpolitik gemeinsam gestalten
Die politische Debatte in der Stadt habe sich in letzter Zeit stark auf Fragen von Ordnung und Kontrolle konzentriert, stellt der Kreisvorstand der Linken fest. Dadurch werde von eigentlichen sozialen Problemen – steigende Mieten, Wohnungsmangel und soziale Ungleichheit – abgelenkt. Nötig sei jedoch eine Politik, die diese Probleme an der Wurzel angeht.
Peters ergänzt: „Politik verändert sich nicht von allein. Sie verändert sich, wenn Menschen sich zusammenschließen und gemeinsam handeln. Ich bin überzeugt: Eine andere Stadtpolitik ist möglich, wenn wir sie gemeinsam erarbeiten. Diese Kandidatur soll Mut machen, sich einzumischen, mitzureden und Lüneburg solidarisch zu gestalten!“
Solidarische Perspektive für Lüneburg schaffen
Die Kandidatur von Peters wird vom Kreisverband als gemeinsames Projekt verstanden – getragen von den Mitgliedern der Linken, von sozialen Initiativen und von engagierten Menschen in der Stadt. Ziel ist es, soziale Fragen wieder stärker ins Zentrum der politischen Diskussionen zu rücken und deutlich zu machen, dass eine solidarische Perspektive für Lüneburg möglich ist.
- Die Linke, Kreisverband Lüneburg: https://www.dielinke-lueneburg.de
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Foto: Lüne-Blog. Parteibüro Die Linke am Reichenbachplatz, Lüneburg. Eingangsbereich.
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