Die Lüneburger Museen im Februar – Mit „Langer Nacht der Museen“ am 21. Februar 2026
Im Salzmuseum eröffnet am 6. Februar 2026 die museumskritische Sonderausstellung „Mining the Museum“ von Studierenden der Leuphana Universität unter Leitung von Prof. Lynn Rother. Am Samstag, 21. Februar 2026, laden alle sieben Museen ab 17 Uhr ein zur „Langen Nacht“ – mit einem bunten Abendprogramm.
Mitteilung von: Museen Lüneburg – Foto: Deutsches Salzmuseum.
Der Februar 2026 in den Lüneburger Museen
Foto: Deutsches Salzmuseum. Salzsieder bei der Arbeit.
Die Lüneburger Museen bieten regelmäßig eine Vielzahl von spannenden und interessanten Veranstaltungen. Aus dem umfangreichen Programm sind hier Beispiele herausgegriffen. Auf den jeweiligen Internetseiten finden sich die vollständigen Programmübersichten. In den Ferienwochen gibt es regelmäßig besondere Angebote für Kinder und Familien.
🌠 „Lange Nacht der Museen“ in Lüneburg: Ein Abend – sieben Museen
Samstag, 21. Februar 2026, 17:00 bis 23:00 Uhr, in allen Lüneburger Museen
Am 21. Februar 2026 machen Lüneburgs Museen wieder die Nacht zum Tag: Von 17 bis 23 Uhr laden gleich 7 Häuser gemeinsam zur Nacht der Museen in Lüneburg ein. Mit dabei sind in diesem Jahr: Brauereimuseum, Deutsches Salzmuseum, Feuerwehrmuseum, Historisches Rathaus, Kloster Lüne, Museum Lüneburg und Ostpreußisches Landesmuseum.
Tipp: Alle halbe Stunde verbindet ein kostenfreier Shuttlebus die sieben Häuser!
Vielseitiges Programm in jedem der Museen
Es wartet ein buntes und abwechslungsreiches Programm auf Gäste: anschauliche Kostümführungen durch heilige Hallen, mittelalterliche Schwertkampfkurse und Märchenstunden, beeindruckende Illuminationen, salzige Experimente und Genüsse, besondere Bau- und Bastelstunden und vieles mehr. Die Einzelkarte kostet im Vorverkauf 15 Euro (ermäßigt 8 Euro), die Familienkarte 32 Euro. Kinder bis 8 Jahren sind frei. An der Abendkasse sind die Preise etwas höher.
- Mehr Information und Karten: https://www.lueneburg.info/lange-nacht-der-museen
1. Museum Lüneburg
Museum Lüneburg, Willy-Brandt-Straße 1, Lüneburg
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 11:00 bis 18:00 Uhr, Donnerstag bis 20:00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage 10:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt: 8,00 €, ermäßigt 4,00 €, Leuphana-Studierende, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
- Mehr Information: Tel. 04131 720 6580, https://www.museumlueneburg.de
- Aktuelle Veranstaltungen: https://museumlueneburg.de/veranstaltungen
- „Lüneburger Zeitreise“: Führung durch die Dauerausstellung
Dienstag bis Samstag, jeweils 15:00 Uhr, Kosten: Museumseintritt. - „Sonntagsgeschichte“: Jeden Sonntagnachmittag zu wechselnden Themen, jeweils 15:00 Uhr, Kosten: Museumseintritt.
Themenführung mit dem Kurator Jannik Sachweh durch die Sonderausstellung „ÜBERWUNDEN“
Sonntag, 8. Februar 2026, 15:00 Uhr – im Museumseintritt inklusive
Die Ausstellung und das Buch „ÜBERWUNDEN – Tattoos auf Narben der Vergangenheit“ klären über selbstverletzendes Verhalten auf, indem acht Betroffene zu Wort kommen. Ausdrucksvolle Fotografien und Lebensgeschichten werden durch Video-Interviews, unterschiedliche Objekte und persönliche Gegenstände greifbar. Zusätzlich bietet die Ausstellung Hintergrundinformationen zu selbstverletzendem Verhalten, zu Hilfsangeboten und über Cover-up-Tattoos.
Am Sonntag, 8. Februar 2026, um 15 Uhr führt Kurator Jannik Sachweh durch die Ausstellung und gibt spannende Einblicke hinter die Kulissen.
- Sonderausstellung „ÜBERWUNDEN – Tattoos auf Narben der Vergangenheit“ – noch bis 22. Februar 2026
Universitätsgesellschaftlicher Dienstag im Museum Lüneburg
Der Universitätsgesellschaftliche Dienstag bringt das universitäre Leben in Lüneburg den an Wissenschaft interessierten Bürgerinnen und Bürgern näher. Etwa eineinhalb Stunden lang bietet die Universitätsgesellschaft Woche für Woche die Möglichkeit zum Gedankenaustausch. Nach einem geselligen Auftakt bieten kurze Vorträge die Grundlage für eine lebhafte, offene Diskussion. Veranstaltungsort ist das Museumsfoyer.
Dienstag, 10. Februar 2026, 19:00-20:00 Uhr – Eintritt frei & ohne Anmeldung
„Wer scheitert hier eigentlich? Die Schüler*innen oder das Bildungssystem?“ – Immer wieder wird die Systemebene mit der des Individuums verwechselt, auch und gerade in den Bereichen Inklusion und Nachhaltigkeit. Warum dies Konsequenzen für das Gelingen von Bildungsprozessen hat, wird im Vortrag entlang verschiedener Beispiele von Prof. Dr. Simone Abels diskutiert.
- Universitätsgesellschaft Lüneburg: Aktuelle Veranstaltungen
2. Ostpreußisches Landesmuseum
Ostpreußisches Landesmuseum, Heiligengeiststraße 38, 21335 Lüneburg
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt: 7,00 €, ermäßigt 4,00 €, ab 17:00 Uhr ermäßigter Eintritt, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.
- Mehr Information: 04131 759 950, https://www.ostpreussisches-landesmuseum.de/ – auch mit virtuellem Rundgang!
- Alle aktuellen Veranstaltungen: https://www.ostpreussisches-landesmuseum.de/besuch/veranstaltungen/
- Führung durch die Dauerausstellung: Jeden ersten Sonntag im Monat um 14:00 Uhr – Kosten: 1,50 € zzgl. Museumseintritt.
Kinderclub: Farbenfrohes Filzen
Donnerstag, 12. Februar 2026, 15:00-17:00 Uhr – Eintritt frei
Anmeldung erforderlich, Tel. 04131 759950 oder Mail: info@ol-lg.de
In diesem Kinderclub wird es bunt und kuschelig. Gemeinsam entdecken die Kinder, wie aus weicher, pflanzengefärbter Wolle kleine Kunstwerke entstehen. Unter Anleitung lernen sie den sicheren Umgang mit der Filznadel und erfahren Schritt für Schritt, wie mit jeder Nadelbewegung ein neues Lieblingsstück heranwächst. Mit viel Freude, Kreativität und praktischen Tipps entstehen kleine Filzfreunde, die natürlich mit nach Hause genommen werden dürfen.
Vortrag „„Museum erleben“: Ein Spaziergang durch das Hauptgestüt Trakehnen
Dienstag, 17. Februar 2026, 14:30 Uhr – Kosten: 9,00 € (inkl. Tee, Kaffee und Gebäck)
Anmeldung erforderlich, Tel. 04131 759950 oder Mail: info@ol-lg.de
Im Jahr 1732 wurde der Grundstein für das Königliche Gestüt Trakehnen gelegt, das sich zu einem der bedeutendsten Gestüte der Welt entwickelte. Die Veranstaltung beleuchtet die Entstehungsgeschichte: Wie begann alles, was machte den Kern des damaligen Gestüts aus, und welche baulichen und organisatorischen Veränderungen prägten die Entwicklung in den folgenden 200 Jahren? Die Referenten zeigen teilweise noch nie veröffentlichte Fotos, die aus einem Nachlass an das Ostpreußische Landesmuseum stammen, und erklären, wie es kam, dass in Trakehnen höchste Zuchtleistungen erreicht wurden.
3. Deutsches Salzmuseum
Deutsches Salzmuseum, Sülfmeisterstraße 1, 21335 Lüneburg
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt: 8,00 €, ermäßigt 4,00 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
- Mehr Information: 04131 720 6513 – https://www.salzmuseum.de/
- Alle aktuellen Veranstaltungen: https://www.salzmuseum.de/de/aktuelles
- Regelmäßige Führungen durch die Dauerausstellung
Eröffnung Sonderausstellung: „Mining the Museum“
Freitag, 6. Februar 2026, 18:00 Uhr – Eintritt frei & ohne Anmeldung
Studierende der Leuphana Universität werfen gemeinsam mit Prof. Lynn Rother einen kritischen Blick auf die Dauerausstellung des Salzmuseums. Welche Objekte werden ausgestellt? Wie werden sie interpretiert? Welche Geschichten und Stimmen bleiben verborgen? Die Kommentare und Fragen der Studierenden werden als Interventionen in der Dauerausstellung sichtbar. Die Präsentation lädt dazu ein, neue Perspektiven auf die Ausstellungspraxis im Salzmuseum und in Museen im Allgemeinen einzunehmen.
Themenführung: Das weiße Gold – Vorsicht Überfall!
Samstag, 28. Februar 2026, 14:30 Uhr
Kosten (zzgl. Museumseintritt): Erwachsene: 3,00 €, unter 18 Jahren: 1,00 €, unter 6 Jahren: frei
Salz war im Mittelalter so kostbar, dass der Transport von Lüneburg nach Lübeck ein aufregendes und gefährliches Unterfangen war. Oftmals versuchten Räuber die Transporte zu plündern, so dass Diebstähle auf der Tagesordnung standen. Wie und womit kam das Salz von Lüneburg aus in die Welt? Wie konnte man das „weiße Gold“ oder andere Schätze am besten vor Raubüberfällen schützen? Verschiedene mittelalterliche Fortbewegungsmittel werden mit ihren Vor- und Nachteilen anschaulich vorgestellt.

Salzmuseum Lüneburg: Das Brunnenhaus der Lüneburger Saline wurde über dem Soleschacht errichtet. Foto: Lüne-Blog

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