Grafik: Plakat VCD/ADFC. Mobilitätswende in Lüneburg. Podium mit OB-Kandidaten am 16. April 2026.

Mobil in Lüneburg 2030 – aber wie? Podium mit den OB-Kandidierenden am 16. April 2026

Um die künftige Verkehrsentwicklung in Lüneburg geht es am 16. April 2026. Nachdem nun alle Kandidat:innen für die OB-Wahl benannt sind, haben ADFC und VCD Lüneburg sie eingeladen zum Podiumsgespräch: Was wollen sie und ihre Fraktionen in der nächsten Legislaturperiode im Bereich Verkehr einbringen und umsetzen? 


Mitteilung von: VCD Elbe-Heide – Am: 27.03.2026
Online: https://niedersachsen.vcd.org/der-vcd-in-niedersachsen/elbe-heide – Foto: Sharepic, angepasst.


Mobil in Lüneburg 2030 – aber wie?

Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl am 16. April 2026 

Donnerstag, 16. April 2026, 18:30 Uhr – Marcus-Heinemann-Saal, Museum Lüneburg, Eingang Wandrahmstraße

Am Donnerstag, 16. April 2026, steht der Verkehr in Lüneburg im Mittelpunkt. Um das Amt als künftiges Stadtoberhaupt bewerben sich 2026 Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch (Grüne), Oliver Wozniok (SPD), Patrick Pietruck (CDU), Thorben Peters (Die Linke), Frank Soldan (FDP), Michèl Pauly (Volt) und Heiko Meyer (parteilos). Sie sind eingeladen, um hier einen Abend lang ihre Ideen und Visionen zum Thema Mobilität vorzustellen. Die Veranstaltung findet statt um 18:30 Uhr im Marcus-Heinemann-Saal des Museums Lüneburg und wird organisiert vom ADFC Lüneburg und dem VCD Elbe-Heide. 

Was wollen die OB-Kandidierenden im Bereich Verkehr?

Die zukünftige Verkehrsentwicklung in Lüneburg ist zentrales Thema für eine sozialen und ökologisch nachhaltige Stadtentwicklung und betrifft in irgendeiner Weise praktisch alle Lüneburger:innen. Deshalb soll die Veranstaltung den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich zu informieren, was die Kandidierenden in der nächsten Legislaturperiode einbringen und umsetzen möchten. Hier können auch eigene Fragen und Anliegen eingebracht werden.

Moderiert wird die Veranstaltung von Marie-Luise Braun. Zugesagt haben bereits: Claudia Kalisch (Bündnis 90/Die Grünen), Oliver Wozniok (SPD), Thorben Peters (Die Linke), Frank Soldan (FDP) und Michel Pauly (Volt).

„Mehr Mut zur Veränderung für Lüneburg“

„Wer ist bereit, echte Prioritäten zu setzen – und wer bleibt bei wohlklingenden Absichtserklärungen?“, fragt der ADFC Lüneburg. Für die beiden Verkehrsvereine ist die Lage eindeutig: „Es ist völlig klar, dass Fuß-, Rad- und öffentlicher Verkehr gestärkt und Pkw-Verkehr reduziert werden muss, damit Lüneburg zu einer nachhaltigen, sicheren und gesunden Stadt für alle werden kann“, so Jonas Korn vom VCD Elbe-Heide.

„Lüneburg hat das Potenzial zu einer menschenfreundlichen Mobilität, in der das Fahrrad ein Kernelement darstellt. Es gibt so viele inspirierende Eindrücke aus anderen Städten und Ländern“, stellt Sabine Borchers vom ADFC Lüneburg fest. „Für Lüneburg wünsche ich mir mehr Mut für Veränderung.“

Information: VCD Elbe-Heide – ADFC Lüneburg

Der ADFC Niedersachsen e.V. Kreisverband Lüneburg setzt sich seit seiner Gründung im Jahr 1989 ein für den Ausbau der Radinfrastruktur und die Sicherheit der Radfahrenden in Lüneburg und Umgebung. Der Verkehrsclub Deutschland, Regionalverband Elbe-Heide, engagiert sich seit Jahrzehnten für eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung in der Region.

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Foto: Lüne-Blog. Verkehrsführung auf Lüneburger Art: Das ist der benutzungspflichtige(!) Radweg auf der Ostseite der Schießgrabenstraße zwischen Scharf- und Scholze-Kreuzung: Ein gemeinsamer Pfad – die Bezeichnung Weg wäre hier übertrieben – für zu Fuß Gehende und Radfahrende. Der stark abschüssige Weg führt hinunter zum Ilmenau-Ufer und bei der Scholzekreuzung über eine Treppe wieder hinauf auf Straßenhöhe. Bei diesem Verkehrszeichen 240 müssen Radfahrende besondere Rücksicht auf Personen zu Fuß nehmen und ihre Geschwindigkeit entsprechend anpassen.

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