Foto: Bjarne Voß. SPD-Kandidat Oliver Wozniok.

OB-Kandidat Wozniok (SPD): Bezahlbare Mobilität – vergünstigtes Deutschland-Ticket für Junge und Alte in Lüneburg

Das Deutschlandticket ist gleichzeitig Monatskarte für Hansestadt und Landkreis und kostet jetzt 63 Euro im Monat. Viel Geld für Jugendliche in Schule und Ausbildung und Rentner:innen mit kleinem Geldbeutel. Bezahlbare Mobilität sei in jedem Alter wichtig, so Oliver Wozniok. Als Oberbürgermeister wolle er sich dafür einsetzen, zumal es andernorts vergünstigte Angebote gebe. 


Mitteilung von: SPD-Ortsverein Lüneburg – Am: 06.04.2026
Online: https://spd-lueneburg.de/ – Foto: Bjarne Voß. 


Lüneburger Lösung für das Deutschlandticket?
SPD-Kandidat Wozniok setzt sich für Vergünstigungen für Junge und Alte ein

Geht nicht, gibt’s nicht? Das Modell Deutschlandticket sei eines der besten Beispiele dafür, was alles geht, „wenn man sich erst einmal traut, es zu denken“, sagt Wozniok, der für die SPD fürs Spitzenamt im Lüneburger Rathaus kandidiert. Das und das jetzt geplante hvv-Pilotprojekt für Kartenzahlung beim Ticketkauf bestärkten ihn darin, als Oberbürgermeister eines seiner Herzensprojekte anzugehen: Eine Lüneburger Lösung für vergünstigte Deutschlandtickets. Denn: Die besten ÖPNV-Angebote nützen den Menschen nichts, wenn sie sich die nicht leisten können, macht der OB-Kandidat der SPD deutlich.

„Als Oberbürgermeister werde ich mich dafür einsetzen, dass wir Dinge möglich machen, auch in punkto bezahlbare Mobilität“, sagt Wozniok. „Denn das Thema Bezahlbarkeit begegnet mir auf meiner Zuhörtour immer wieder.“

Derzeit 65 Euro für Monatskarte für den öffentlichen Verkehr vor Ort

Das Deutschlandticket ist gleichzeitig Monatskarte für die Hansestadt und den Landkreis und kostet jetzt 63 Euro im Monat. Für Menschen mit kleinem Geldbeutel ist das viel – zum Beispiel für Schülerinnen und Schüler, für Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende unter 23 Jahren und Rentnerinnen und Rentner mit schmalen Einkünften, weist Wozniok hin.

Die Lücke sei konkret: Die meisten Schülerinnen und Schüler im Stadtgebiet haben keinen Anspruch auf die vom Landkreis finanzierte Schülerbeförderung, weil ihre Schule innerhalb des zumutbaren Fußwegs liegt. Auszubildende ohne Arbeitgeberzuschuss zahlen über 50 Euro im Monat. „Das ist für eine Azubi-Vergütung viel Geld. Und für Familien mit mehreren Kindern erst recht“, so Wozniok.

An anderen Orten gibt es vergünstigte Deutschlandtickets

Immer wieder seien in der Vergangenheit in Lüneburg politische Vorstöße für vergünstigte Monatskarten im Keim erstickt worden. „Zu teuer, nicht zuständig, geht nicht. Aber, ganz ehrlich, Ideenlosigkeit hat noch nie ein Problem gelöst.“ Er verweist auf Beispiele für örtliche Vergünstigungen wie in Hannover, Gifhorn und Braunschweig und in anderen Bundesländern wie Hamburg oder Schleswig-Holstein. „Das sind alles Beispiele dafür, dass wir gucken sollten, was geht und wie wir für Lösungen Verbündete finden. Genau so verstehe ich den Job als künftiger Oberbürgermeister“, hält Wozniok fest.

Perspektivisch auch als Sozialticket und Ehrenamtskarte

Perspektivisch müsse auch daran gearbeitet werden, diesen Vorschlag zu einem Sozialticket auszubauen. „Denn nicht nur im Alter ist bezahlbare Mobilität wichtig, sondern in jeder Lebenslage.“ Auch für Ehrenamtliche könne ein solches Ticket gedacht werden – als deutliche Anerkennung für das geleistete Engagement. Auch hier geht die Region Hannover mit gutem Beispiel voran.

Mehr Information und Kontakt

  • Oliver Wozniok: https://oliver-wozniok.de/
  • Oliver Wozniok: „Zuhörtour“
  • FUSS e.V. Lüneburg: Sozialticket: „Mobilität als Wohnortlotterie“
    Der Sozialticket-Atlas des Gesamtverbands Der Paritätische bietet bundesweit Überblick über vergünstigte Nahverkehrs-Tickets – und offenbart alarmierende Lücken. In Niedersachsen haben zum Beispiel Lüchow-Dannenberg, Uelzen, Celle, Braunschweig und Hannover vergünstigte Tarife. Doch in Lüneburg verweist man auf den Landkreis. Und der wiederum auf das Land. 

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Lünepedia: Oberbürgermeister*in

Der oder die hauptamtliche Oberbürgermeister*in leitet die gesamte kommunale Verwaltung und vertritt und repräsentiert die Hansestadt Lüneburg. Er oder sie führt die Beschlüsse des Rates aus und ist für die Geschäfte der laufenden Verwaltung zuständig. Die Oberbürgermeister*innen-Wahl wird gemeinsam mit der Wahl des Rates alle fünf Jahre durchgeführt.

Drei ehrenamtliche Bürgermeister*innen, die vom Rat gewählt werden, unterstützen und vertreten den oder die Oberbürgermeister*in bei repräsentativen Aufgaben. 

Weiterlesen: https://www.luenepedia.de/wiki/Politische_Organe_der_Hansestadt_Lüneburg

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