Foto: Kurt Bouda, Pixabay. Winterdienst beim Schneeräumen.

Streik im öffentlichen Dienst: Winterdienst auf Bundes- und Landesstraßen am 10. Februar 2026 eingeschränkt

Aufgepasst auf Bundes- und Landesstraßen in den Landkreisen Lüneburg, Lüchow-Dannenberg, Harburg und Uelzen: ver.di bestreikt am 10. Februar 2026 den Winterdienst im nordöstlichen Niedersachsen. Auch die Gewerkschaft der Polizei, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und die IG Bau rufen an diesem Tag zum gemeinsamen Warnstreik auf – vor der dritten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst.


Mitteilung von: Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr – Am: 09.02.2026
Online: https://www.strassenbau.niedersachsen.de/ – Foto: Pixabay, Symbolfoto. Winterdienst-Fahrzeug auf einer Landstraße.


Streik im öffentlichen Dienst – Eingeschränkter Winterdienst am 10. Februar 2026

Einschränkungen im Straßenbetriebsdienst auf den Bundes- und Landesstraßen in den Landkreisen Lüneburg, Lüchow-Dannenberg, Harburg und Uelzen

Aufgrund eines angekündigten Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder kann es am Dienstag, 10. Februar 2026, zu Einschränkungen im Straßenbetriebsdienst auf den Bundes- und Landesstraßen in den Landkreisen Lüneburg, Lüchow-Dannenberg, Harburg und Uelzen kommen. Vom Streik betroffen ist auch der Winterdienst.

Verzögerungen möglich – Bitte um Vorsicht und Rücksichtnahme

Die Landesbehörde stellt über entsprechende Notdienstvereinbarungen mit den Gewerkschaften sicher, dass der Winterdienst grundsätzlich erfolgt. Dieser wird von Fremdunternehmen abgewickelt, die nicht vom Streik betroffen sind. Unter Umständen kann es dabei zu Verzögerungen kommen. Verkehrsteilnehmende müssen daher insbesondere bei winterlichen Witterungsverhältnissen mit Beeinträchtigungen rechnen. Sie werden gebeten, besonders vorsichtig und rücksichtsvoll unterwegs zu sein und für Fahrten mehr Zeit einzuplanen.

ver.di, GEW und GdP: Zentraler Streiktag in Niedersachsen und Bremen am Dienstag, 10. Februar 2026


Von: GEW Bremen – Am: 05.02.2026
Online: https://www.gew-hb.de/presse/ – Grafik: GEW Bremen


Vor der dritten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder am 11./12. Februar 2026 rufen die ÖD-Gewerkschaften Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) am Dienstag, 10. Februar 2026, zu ganztägigen Warnstreiks auf.

Betroffen vom Warnstreik sind alle Niedersächsischen Landesbehörden und in Bremen alle im Öffentlichen Dienst und vom Tarifvertrag der Länder betroffenen Beschäftigten. 

Bisherige Verhandlungen ergebnislos – immer noch kein Angebot vorgelegt

Die bisherigen Verhandlungen zwischen der Verhandlungsführung ver.di und der Tarifgemeinschaft der Länder waren ergebnislos. Markus Westermann, ver.di Geschäftsführer, erklärt: „Das Verhalten des öffentlichen Arbeitgebers ist unerträglich. Ein Minimum wäre es gewesen, zur zweiten Verhandlungsrunde ein Angebot vorzulegen. Wertschätzung gegenüber den eigenen Beschäftigten sieht anders aus. Attraktive Arbeitsbedingungen, sei es im öffentlichen Dienst als auch bei den Freien Trägern, bedingen auch einen attraktiven Lohn!“

Sieben Prozent mehr Gehalt – mindestens aber 300 Euro

Die Verhandlungsführung ver.di fordert für die rund 2,2 Millionen Beschäftigten, darunter 925.000 Tarifbeschäftigte, im öffentlichen Dienst der Länder (alle Zahlen ohne Hessen) sieben Prozent mehr Gehalt im Monat – zur Stärkung der unteren Lohngruppen mindestens aber 300 Euro. Für Nachwuchskräfte sollen die Vergütungen um 200 Euro pro Monat steigen, zudem wird ihre unbefristete Übernahme nach erfolgreicher Ausbildung gefordert.

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Grafik: GEW Niedersachsen / Bremen. Gewerkschaft ist Team-Work.

Grafik: GEW Bremen, Sharepic. Gewerkschaft ist Team-Work.

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