ver.di und GEW: Streik in Lüneburg am 21. Januar 2026 – Bildungsstreiktag am 29. Januar
Sieben Prozent mehr Geld, mindestens aber 300 Euro – das fordert die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in den Tarifverhandlungen TV-L für die rund 2,2 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder. Nun erhöht die Gewerkschaft den Druck. In Lüneburg wird am 21. Januar 2026 gestreikt, ein bundesweiter Bildungsstreiktag findet am 29. Januar 2026 unter anderem in Hamburg statt.
Mitteilung von: ver.di / GEW – Am: 20.01.2026
Online: https://www.verdi.de/zusammen-geht-mehr – Grafik: ver.di
Gewerkschaft ver.di: Aufruf zum Streik – Druck auf Arbeitgeber erhöhen
Grafik: ver.di. „Zusammen geht mehr.“ – Sharepic zu den Tarifverhandlungen TV-L 2025/26.
Sieben Prozent mehr Geld, mindestens aber 300 Euro – das fordert die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in der Tarifauseinandersetzung (TV-L) für die rund 2,2 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder (außer Hessen). ver.di führt die Verhandlungen auch für die DGB-Gewerkschaften GdP, GEW und IG BAU.
In der zweiten Verhandlungsrunde am 15./16. Januar 2026 hatten die Arbeitgeber erneut kein konkretes Angebot vorgelegt. Am 11. bis 13. Februar 2026 soll die dritte Verhandlungsrunde stattfinden. Nun erhöhen ver.di und die beteiligten Gewerkschaften den Druck.
Branchenstreiktag auf Autobahnen und Landstraßen am 20. Januar 2026
Bereits am Dienstag, 20. Januar 2026, hatte ver.di zum Branchenstreiktag auf deutschen Autobahnen und Landesstraßen aufgerufen. Die Warnstreiks fanden an insgesamt 18 Standorten bundesweit statt. Anlass war der jeweils zähe bis inakzeptable Verlauf der Tarifrunden zur Autobahn GmbH und zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder.
Warnstreik von ver.di / GEW am 21. Januar 2026 in Lüneburg
Etwa die Hälfte der Landesbeschäftigten arbeitet im Bildungsbereich. Für Mittwoch, 21. Januar 2026, rufen ver.di und die Bildungsgewerkschaft GEW die Beschäftigten des Landes Niedersachsen in Lüneburg und der Region zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Betroffen sind Bildungseinrichtungen, Leuphana Universität und Verwaltung. Treffpunkt ist um 9 Uhr beim Behördenzentrum Auf der Hude 2 in Lüneburg. Die Demonstration beginnt um 9:30 Uhr.
„In Kitas, an den Unis, in der öffentlichen Verwaltung oder bei der Feuerwehr halten die Beschäftigten täglich das Land am Laufen. Eine Lohnerhöhung ist deshalb so wichtig, um den gestiegenen Lebenshaltungskosten gerecht zu werden“, so Stefanie Reich, die stellvertretende ver.di-Landesbezirksleiterin.
Bundesweiter Bildungsstreiktag am 29. Januar 2026 – auch in Hamburg
Für Donnerstag, 29. Januar 2026, hat die GEW einen bundesweiten, ganztägigen „Bildungsstreiktag“ eingeplant mit zentralen Kundgebungen in Berlin, Hamburg, Köln, Leipzig und Mannheim. In Hamburg beginnt die Kundgebung um 11:30 Uhr auf dem Dag-Hammarskjöld-Platz in Hamburg Mitte beim Bahnhof Dammtor.
Forderungen: Sieben Prozent mehr Lohn, mindestens aber 300 Euro
ver.di führt die Länder-Tarifrunde bundesweit als Verhandlungsführerin auch für die DGB-Gewerkschaften GdP, GEW und IG BAU. Die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) betreffen in Niedersachsen unmittelbar rund 90.000 Tarifbeschäftigte des Landes.
Die Gewerkschaften fordern für die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder sieben Prozent mehr Gehalt im Monat und zur Stärkung der unteren Lohngruppen mindestens 300 Euro. ver.di fordert zudem die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die etwa 135.000 Beamtinnen und Beamten der Landes Niedersachsen und die Versorgungsempfänger:innen.
- ver.di: Zusammen geht mehr
Informationen zur Tarifauseinandersetzung (TV-L) für die rund 2,2 Millionen Beschäftigten der Länder (außer Hessen) - GEW Niedersachsen: Tarifrunde der Länder – Aufruf zum Bildungsstreiktag am 29. Januar 2026
- NDR: Warnstreik: Hunderte Menschen demonstrieren in Hannover – 20.01.2026
In Hannover haben am Dienstag, 20. Januar 2026, mehrere Hundert Beschäftigte der Autobahn GmbH und der Straßenmeistereien aus ganz Niedersachsen demonstriert. Wegen des Warnstreiks kommt es auf Autobahnen und an Tunneln zu Beeinträchtigungen.

Grafik: GEW Niedersachsen. Aufruf zum Bildungsstreik am 29. Januar 2026 in Hamburg.
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