Foto: Landkreis Lüneburg. Neon-gelbe Warnschilder weisen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf die "Unfallhäufung" auf der Kreisstraße 53 zwischen Scharnebeck und Echem hin. Mitarbeiter des Betriebs für Straßenbau und -unterhaltung stellten die Schilder auf Empfehlung der Unfallkommission auf.

Unfallstrecke K53 Scharnebeck-Echem: Neue Warnschilder für mehr Sicherheit

Zwölf Verkehrsunfälle in drei Jahren, zwei Tote und 15 Verletzte: Die Kreisstraße 53 zwischen Scharnebeck mit Echem gilt als einer der Unfall-Schwerpunkte im Landkreis Lüneburg. Neue Warnschilder und Geschwindigkeitskontrollen sollen dafür sorgen, dass das Tempolimit eingehalten wird.


Mitteilung von: Landkreis Lüneburg – Am: 13.03.2026
Online: https://www.landkreis-lueneburg.de – Foto: Landkreis Lüneburg


Mehr Schilder für mehr Verkehrssicherheit auf der Kreisstraße 53

Landkreis Lüneburg setzt Empfehlung der Unfallkommission um

Foto: Landkreis Lüneburg. Neongelbe Warnschilder weisen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf die Unfallhäufung auf der Kreisstraße 53 zwischen Scharnebeck und Echem hin. Mitarbeiter des Betriebs für Straßenbau und -unterhaltung stellten die Schilder auf Empfehlung der Unfallkommission auf.

Zusätzliche Verkehrsschilder gegen eine traurige Unfallbilanz: Der Landkreis Lüneburg hat entlang der Kreisstraße 53 in der Gemeinde Echem zusätzliche Warnschilder aufstellen lassen. Sie ermahnen hier, die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 Stundenkilometern einzuhalten. Auch Geschwindigkeitskontrollen sollen dafür sorgen.

Zwölf Verkehrsunfälle in drei Jahren auf der Strecke

Die Kreisstraße 53 verbindet Scharnebeck mit Echem und gilt als einer der Unfall-Schwerpunkte im Landkreis Lüneburg. In drei Jahren haben sich auf dem etwa 800 Meter langen Straßenabschnitt insgesamt zwölf Verkehrsunfälle ereignet. Die traurige Bilanz: Zwei Tote, sechs Schwer- und neun Leichtverletzte und weitere Blechschäden. 

Unfallkommission tagt einmal jährlich und wertet Unfalldaten aus

Die Unfallkommission der Polizei Lüneburg wertet regelmäßig die Unfalldaten aus und leitet daraus Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit ab. Das zwölfköpfige Gremium besteht aus Verantwortlichen des Landkreises Lüneburg, der Niedersächsischen Straßenbaubehörde und dem kreiseigenen Betrieb für Straßenbau und -unterhaltung (SBU). Einmal jährlich kommt die Kommission zusammen. Dann werden Unfallschwerpunkte auf den Kreis-, Landes- und Bundesstraßen im Landkreis Lüneburg analysiert – anhand von Polizeiberichten, Fotos, Straßenbildern und Vor-Ort-Terminen.

Ziel: Unfall-Schwerpunkte entschärfen

Ziel ist es, die Unfall-Schwerpunkte zu entschärfen. „Wir untersuchen, ob dafür eine konkrete Ursache vorliegt, oder es sich um eine zufällige Häufung handelt. Dann entscheiden wir, ob wir die Gefahrenstelle durch verkehrsrechtliche Regelungen wie etwa ein Tempolimit oder bauliche Veränderungen an der Straße entschärfen können“, erklärt Sven Bretthauer, Leiter Verkehrsangelegenheiten und Bußgeldstelle beim Landkreis Lüneburg.

Weitere Unfallstrecken im Landkreis: Kreisverkehre in Adendorf und Bardowick

Als weitere Unfallstrecken gelten der Kreisverkehr in Adendorf im Bereich Kirchweg/Grüner Weg und der Landwehrkreisel in Bardowick. In Adendorf wurden bereits im vergangenen Jahr Markierungen erneuert, gegebenenfalls soll auch die Pflasterung des Mittelkreisel erhöht werden. Der Landwehrkreisel in Bardowick soll im kommenden Jahr grundlegend umgebaut werden.

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Grafik: Unfallatlas Deutschland, Kartenausschnitt Lüneburg (Screenshot). Unfallorte mit Personenschaden in 2024. Jeder rote Punkt bedeutet: Hier ist mindestens eine Person verletzt worden.

Grafik: Unfallatlas Deutschland, Kartenausschnitt Lüneburg (Screenshot). Unfallorte mit Personenschaden in 2024. Jeder rote Punkt bedeutet: Hier ist mindestens eine Person verletzt worden.

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