Foto: Hansestadt Lüneburg. Aktuell werden die schwimmenden Module der Aussichtsplattform auf dem Kreidebergsee zusammengebaut. Anschließend werden sie ans Ostufer gebracht.

Hier wird gebaut: Spielplätze – Aussichtsplattform am Kreidebergsee

Mit dem Frühling starten die Außenarbeiten: Derzeit wird die Aussichtsplattform samt Steg auf dem Kreidebergsee zusammengebaut. Voraussichtlich kann sie ab Donnerstag, 19. März 2026, freigegeben werden. Auch auf den über 120 Spielplätzen der Hansestadt gibt es immer etwas zu tun – hier ein Überblick, was alles ansteht.


Mitteilung von: Hansestadt Lüneburg – Am: 16./17.03.2026
Online: https://www.hansestadt-lueneburg.de – Foto: Hansestadt Lüneburg.


Neuer Blick auf den See: Aussichtsplattform am Kreidebergsee wird montiert

Foto: Hansestadt Lüneburg. Aktuell werden die schwimmenden Module der Aussichtsplattform auf dem Kreidebergsee zusammengebaut. Anschließend werden sie ans Ostufer gebracht.

An einem langen Kran schweben derzeit die Bauteile der neuen Steganlage über den Kreidebergsee. Die schwimmenden Module aus Aluminium und Holz werden direkt auf dem Wasser zusammengebaut. „Die Plattform samt Zuwegungen wird dann ans östliche Ufer gepaddelt und dort an den vorbereiteten Fundamenten befestigt“, erklärt Oliver Höppner aus dem Bereich Grünplanung. Abschließend erhält die Anlage ein Geländer und soll voraussichtlich ab Donnerstag, 19. März 2026, freigegeben werden. „Die Wege zum Steg müssen wir noch anpassen, da das Erdreich im Winter teilweise weggespült wurde“, so Oliver Höppner.

100 Quadratmeter große Plattform – barrierearm zugänglich

Die Plattform umfasst samt Wegen rund 100 Quadratmeter und ist über zwei Stege barrierearm zugänglich. Mit der neuen Anlage verfolgt die Hansestadt mehrere Ziele: Sie steigert die Aufenthaltsqualität, verbessert die Besucherlenkung am See und entlastet zugleich empfindliche Uferbereiche. Ergänzend informieren künftig Tafeln über die ökologische Bedeutung des Kreidebergsees und bieten ein zusätzliches Angebot zur Umweltbildung.

Das Projekt ist Teil des Förderprogramms „Grünband Innenstadt“. Die Kosten für Bau und Planung liegen bei rund 170.000 Euro, wovon 90 Prozent durch Fördermittel von Bund und Land finanziert werden. Der Eigenanteil der Hansestadt beträgt etwa 17.000 Euro.

Hintergrund: Umfangreiche Aufwertung des Kreidebergsees

Die neue Aussichtsplattform ist Teil einer umfangreichen Aufwertung des Kreidebergsees. Bereits umgesetzt wurden die Erneuerung und Erweiterung des Spielplatzes im Südwesten, die Wiederherstellung der alten Streuobstwiese im Westen, der freigestellte Aussichtspunkt im Norden sowie ein neuer Aufenthaltsbereich mit Bänken im Osten.

Was passiert aktuell auf Lüneburgs Spielplätzen: Ein Überblick

Insgesamt verfügt die Hansestadt über mehr als 120 öffentliche Spielplätze, Spielpunkte und Bolzplätze. Jedes Jahr werden einzelne Spielplätze komplett und andere in Teilen erneuert. Mit dem Frühling starten die Arbeiten hier wieder.

  • An der Leipziger Straße im Stadtteil Kreideberg entsteht derzeit ein neues Großspielgerät: ein Spielturm mit Schwebebahn, Kletterbrücke und Rutsche. Wenn Aufbau und TÜV-Abnahme nach Plan verlaufen, kann der Spielplatz im Mai wieder geöffnet werden.
  • Neue Spielgeräte werden auf den Spielplätzen an der Sonninstraße (Mittelfeld), am Knotterkamp (Rettmer) und im Großen Garten (Oedeme) gebaut.
  • Fast abgeschlossen sind die Arbeiten am Spielplatz Salzbrückerstraße in der Altstadt. Die neue Wassermatschanlage ist aufgebaut, eingeweiht werden kann sie voraussichtlich Ende Mai – sobald Rasen und Bepflanzung angewachsen sind. Aufgrund des langen Winters hatten sich die Bauarbeiten verzögert.
  • Auch am Spielplatz Am Eichenhain in Häcklingen verzögerten sich die Arbeiten. Dort rechnet die Stadt mit einer Eröffnung im Juni.
  • Im Anschluss plant die Hansestadt die Erneuerung der Spielplätze Auf der Rübekuhle in der Altstadt sowie im Liebesgrund. Letzterer wird über das Förderprogramm „Grünband Innenstadt“ finanziert.

Zusätzlich stehen dem Bereich Grünplanung in diesem Jahr höhere Mittel für den Austausch einzelner Geräte und die Sanierung von Spielplätzen zur Verfügung. Damit sollen auch Bolz- und Basketballplätze saniert werden.

Foto: Hansestadt Lüneburg. An der Leipziger Straße im Stadtteil Kreideberg entsteht derzeit ein neues Großspielgerät: ein Spielturm mit Schwebebahn, Kletterbrücke und Rutsche.

Foto: Hansestadt Lüneburg. An der Leipziger Straße im Stadtteil Kreideberg entsteht derzeit ein neues Großspielgerät: Ein Spielturm mit Schwebebahn, Kletterbrücke und Rutsche.

Foto: Hansestadt Lüneburg. Am Spielplatz Salzbrückerstraße in der Altstadt ist die neue Wassermatschanlage aufgebaut. Eingeweiht werden kann sie voraussichtlich Ende Mai 2026.

Foto: Hansestadt Lüneburg. Am Spielplatz Salzbrückerstraße in der Altstadt ist die neue Wassermatschanlage aufgebaut. Eingeweiht werden kann sie voraussichtlich Ende Mai 2026.

Lünepedia: Kreidebergsee

Der Kreidebergsee befindet sich nördlich der Innenstadt Lüneburgs und westlich der Hamburger Straße. Somit liegt er in dem Lüneburger Stadtteil Kreideberg. Aufgrund seiner Nähe zur Innenstadt gilt der bis zu 30 Meter tiefe See bei den Bewohner*innen Lüneburgs als Naherholungsgebiet. Der See ist am nördlichen Seeufer von hellen Steilwänden umgeben. Diese Gesteinsschichten bestehen größtenteils aus Kalziumkarbonat. Die Ablagerungen, die hier gefunden werden können, sind bis zu 27 Millionen Jahre alt. Entstanden ist der Kreidebergsee durch den Kalk- und Gipsabbau, der in Lüneburg, neben dem Salzabbau, schon seit Jahrhunderten eine enorme Bedeutung hatte. Der Bereich gilt als wichtiges Biotop für Pflanzen und Tiere. 

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