August 2026: Die Lüneburger Museen laden ein
Bis zum 12. August 2026 bieten die Lüneburger Museen ihr Ferienprogramm und bis 16. August ist noch die Sonderausstellung „Die möglicherweise ersten Fußballer in Deutschland“ zu sehen. Abkühlen mit Klimaanlage: Bei über 30 Grad lädt das Museum Lüneburg Menschen ab 67 zum kostenlosen Besuch ein.
Mitteilung von: Museen Lüneburg – Foto: Lüne-Blog. Ilmenau-Terrasse des Museums Lüneburg.
Der August 2026 in den Lüneburger Museen
Foto: Lüne-Blog. Auf der schönen Ilmenau-Terrasse des Museums Lüneburg lässt sich angenehm Kaffee trinken.
Die Lüneburger Museen bieten regelmäßig eine Vielzahl von spannenden und interessanten Veranstaltungen. Aus dem umfangreichen Programm sind hier Beispiele herausgegriffen. Auf den jeweiligen Internetseiten finden sich die vollständigen Programmübersichten. In den Ferienwochen gibt es regelmäßig besondere Angebote für Kinder und Familien.
Tipp: Ferienprogramm in den Lüneburger Museen
Bis zum 12. August 2026 sind in Niedersachsen Sommerferien. Alle Museen bieten verschiedene Angebote für die Ferienkinder an. Hier ein Beispiel:
- Eine Zeitreise ins Mittelalter – Comicwerkstatt
Mittwoch, 12. August 2026, 14:00-16:00 Uhr
In der Comicwerkstatt könnt ihr mit Playmobil die Welt des Mittelalters erkunden, eigene Geschichten entwickeln und diese als lebendige Comics gestalten – von der ersten Skizze bis zur fertigen Seite.
Alle Ferienprogramme im Überblick:
- Museum Lüneburg: Ferien im Museum Lüneburg
- Ostpreußisches Landesmuseum: Ferien im Ostpreußischen Landesmuseum
- Salzmuseum Lüneburg: Ferien im Salzmuseum
1. Museum Lüneburg
Museum Lüneburg, Willy-Brandt-Straße 1, Lüneburg
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 11:00 bis 18:00 Uhr, Donnerstag bis 20:00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage 10:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt: 10,00 €, ermäßigt 6,00 €, Leuphana-Studierende, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.
- Mehr Information: Tel. 04131 720 6580, https://www.museumlueneburg.de
- Aktuelle Veranstaltungen: https://museumlueneburg.de/veranstaltungen
- Lüneburger Zeitreise: Führung durch die Dauerausstellung
Dienstag bis Freitag, jeweils 15:00 Uhr, Kosten: Museumseintritt. - Sonntagsgeschichte: Jeden Sonntagnachmittag zu wechselnden Themen, jeweils 15:00 Uhr, Kosten: Museumseintritt.
- Tipp: Menschen ab 67 sind hier bei Temperaturen über 30 Grad zum kostenlosen Besuch eingeladen.
Bis 17. Januar 2027: „Abenteuer Hanse“ mit Playmobil
Ab Sonntag, 5. Juli 2026, lädt die große Familienausstellung ein, in eine faszinierende Welt aus Handel, Hafenleben und Geschichte einzutauchen. Für die Ausstellung „Abenteuer Hanse“ wurden rund 5.000 Playmobil-Figuren verwendet und in eindrucksvollen Dioramen in Szene gesetzt. So kann man den Hansetag von 1412 im Lüneburger Rathaus, die Saline und den Lüneburger Hafen erleben – und die Handelspartner: die Bierstadt Einbeck, das englische Tuch-Zentrum King’s Lynn, die verschneiten Wälder um Novgorod und die fischreichen Küsten Schonens.
- Museum Lüneburg: „Abenteuer Hanse“ mit Playmobil
Bis 16. August 2026: Sonderausstellung „Die ersten Fußballer Deutschlands?“
Das Gymnasium Johanneum zeigt vom 13. Juni bis 16. August 2026 im Museum Lüneburg die Sonderausstellung „Die ersten Fußballer Deutschlands? Eine Lüneburger Schul- und Sportgeschichte“. Am 26. August 1875 trafen sich Schüler des Johanneums, um nach den Regeln der englischen ‚Football Association‘ zu spielen. Der Bericht über dieses Spiel gilt als die früheste bekannte Quelle eines einzelnen Fußballspiels auf deutschem Boden – und nennt zugleich die ersten namentlich bekannten Fußballspieler Deutschlands. Die von Schüler*innen des Johanneums gestaltete Ausstellung verbindet Sport-, Schul- und Stadtgeschichte.
2. Ostpreußisches Landesmuseum
Ostpreußisches Landesmuseum, Heiligengeiststraße 38, 21335 Lüneburg
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt: 10,00 €, ermäßigt 6,00 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei.
- Mehr Information: 04131 759 950, https://www.ostpreussisches-landesmuseum.de/ – auch mit virtuellem Rundgang!
- Alle aktuellen Veranstaltungen: https://www.ostpreussisches-landesmuseum.de/besuch/veranstaltungen/
- Führung durch die Dauerausstellung: Jeden ersten Sonntag im Monat um 14:00 Uhr – Kosten: 2,50 € zzgl. Museumseintritt.
Bis 6. September 2026: Sonderausstellung „Der kleine Herr Jakob“

Grafik: Julian Press. Zweimal Himbeereis. Hans-Jürgen Press, 1980/81.
In dieser Kabinettausstellung würdigt das Ostpreußische Landesmuseum den Karikaturisten, Illustrator und Kinderbuchautor Hans Jürgen Press, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. Der „Kleine Herr Jakob“, eine liebenswürdige Comicfigur mit Schnauzbart und Melone, erlebte zunächst wortlos, später mit gereimtem Text alltägliche Abenteuer.
- Ostpreußisches Landesmuseum: Der kleine Herr Jakob. Die Bilderwelt des Hans Jürgen Press
Bis 18. Oktober 2026: Sonderausstellung „The Seen and the Unseen. Holger Trülzsch & Vera Lehndorff (Veruschka)“
In Kooperation mit dem Fotografen Holger Trülzsch zeigt das Ostpreußische Landesmuseum Bodypainting-Fotografien von Vera von Lehndorff („Veruschka“). Die 1939 in Königsberg geborene Künstlerin wurde in den 1960er-Jahren als Model und Schauspielerin („Blow-Up“) berühmt und gilt als erstes deutsches Supermodel. Gemeinsam mit Trülzsch entwickelte sie in den 1970er-/80er-Jahren innovative fotografische Performances und zählt zu den Pionieren der Bodypainting-Kunst. Ihre Werke wurden international ausgestellt.
- Ostpreußisches Landesmuseum: The Seen and the Unseen. Holger Trülzsch & Vera Lehndorff (Veruschka)
18. August 2026: Bildung als Chance – vom Flüchtlingskind aus Schlesien zum Schuldirektor in Lüneburg
Dienstag, 18. August 2026, 14:30 Uhr, Eintritt 10,00 € (inkl. Tee, Kaffee und Gebäck)
Dr. Gerhard Scharf, ehemaliger Lüneburger Bürgermeister und Schuldirektor, berichtet von seinem Leben und seinen Erfahrungen als schlesisches Flüchtlingskind. Er blickt zurück auf den ersparten Schulbesuch, die weiterführende Schule und die Entscheidung, selbst den Lehrberuf zu ergreifen. Dabei erzählt er über seine Zeit als Student und Referendar und über eine neue Perspektive auf die Bildungspolitik als Schulleiter, Dezernent und Kommunalpolitiker. Sein Buch „Abenteuer Bildung und Schule“ bietet ein spannendes Bild der Schulentwicklung in Lüneburg zwischen 1959 und 2002.
3. Deutsches Salzmuseum
Deutsches Salzmuseum, Sülfmeisterstraße 1, 21335 Lüneburg
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt: 10,00 €, ermäßigt 6,00 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
- Mehr Information: 04131 720 6513 – https://www.salzmuseum.de/
- Alle aktuellen Veranstaltungen: https://www.salzmuseum.de/de/aktuelles
- Regelmäßige Führungen durch die Dauerausstellung: Dienstag, Mittwoch, Samstag jeweils 11:30 Uhr
Sonntag: 11:30 Uhr und 14:30 Uhr – Koten: Eintritt zuzüglich 3 Euro, 6-18 Jahren: 1 Euro.
Themenführung: Salz und Macht
Samstag, 22. August 2026, 14:30 Uhr, Kosten: Erwachsene 3,00 € zzgl. Eintritt, unter 18 Jahren 1,00 €, unter 6 Jahren frei
Salz war eine der ersten Waren überhaupt, die zu einem Staatsmonopol erklärt wurden. Bis Ende des 16. Jahrhunderts gehörte der Handel mit Salz zu den einträglichsten Gewerben. Er brachte denen, die die Salzprivilegien besaßen, Reichtum und Einfluss. Seit der Antike bis zum 20. Jahrhundert stand das Salz im Zentrum der Interessen der Mächtigen und Herrschenden. In der Führung erfährt man mehr über die politische Bedeutung des Salzes.
Aktionstag für Jung & Alt: Einlegen wie zu Omas Zeiten
Sonntag, 30. August 2026, 11:00-16:00 Uhr, im Museumseintritt inklusive!
Salz ist hygroskopisch. Bitte was?! Einfach gesagt: Es erstickt Bakterien im Keim und eignet sich dadurch wunderbar, um Dinge haltbar zu machen. Dies machen wir uns zu Nutze und legen gemeinsam frische Gurken ein.

Salzmuseum Lüneburg: Das Brunnenhaus der Lüneburger Saline wurde über dem Soleschacht errichtet. Foto: Lüne-Blog

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