„Checken statt teilen“: Social-Media-Kampagne der Polizeidirektion Lüneburg startet
Am 3. August 2026 startet die Social-Media-Kampagne „Checken statt teilen“ der Polizeidirektion Lüneburg. Sie soll helfen, Falschinformationen zu erkennen, und vor Manipulation schützen. Der Name bringt es auf den Punkt: Nicht jede Nachricht muss weitergeleitet werden. Wer Informationen kritisch hinterfragt, schützt sich selbst und andere.
Mitteilung von: Polizeidirektion Lüneburg – Am: 30.07.2026
Online: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56836/6324131 – Grafik: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes.
„Checken statt teilen“: Polizeidirektion Lüneburg startet Social-Media-Kampagne
Grafik: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Melden statt teilen“: Fakten-Check – Was sich falsch anfühlt, ist es meistens auch.
Die Polizeidirektion Lüneburg startet am 3. August 2026 die sechswöchige Social-Media-Kampagne „Checken statt teilen“. Ziel der Kampagne ist es, den Blick für Falschinformationen zu schärfen, Manipulation verständlich zu erklären und die Medienkompetenz zu stärken. Denn Desinformation verunsichert Menschen und schwächt das Vertrauen in die Demokratie.
Informationen prüfen und Falschmeldungen nicht weiterleiten
Über soziale Medien und Messenger-Dienste verbreitet sich Desinformation besonders schnell. Häufig wirken entsprechende Inhalte emotional, dringend oder vermeintlich glaubwürdig, weil sie aus dem persönlichen Umfeld weitergeleitet werden. Genau hier setzt die Kampagne an: Sie gibt Bürgerinnen und Bürgern Hinweise, wie sie Informationen prüfen, Quellen einschätzen und Falschmeldungen nicht ungewollt weiterverbreiten.
Auf den Instagram-Kanälen der zugehörigen Polizeiinspektionen
Die Kampagne wird über einen Zeitraum von sechs Wochen auf den Instagram-Kanälen der sechs Polizeiinspektionen Celle, Harburg, Heidekreis, Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen, Rotenburg und Stade veröffentlicht. Geplant sind insgesamt 18 Beiträge in unterschiedlichen Formaten – darunter Reels, Umfragen, Grafiken und Carousels.
Warnzeichen und Manipulation erkennen
Inhaltlich geht es unter anderem darum, typische Warnzeichen für Desinformation zu erkennen, emotionale Manipulation in sozialen Medien besser einzuordnen und Falschmeldungen in Messenger-Gruppen nicht ungeprüft weiterzugeben. Auch KI-generierte Inhalte und Deepfakes werden thematisiert. Darüber hinaus vermittelt die Kampagne einfache Schritte zur Quellenprüfung und zeigt, warum verantwortungsvolles Teilen von Informationen im digitalen Alltag wichtig ist.
Gerüchte und Falschinformationen nicht weiterleiten
„Als Polizei stehen wir für transparente, sachliche und überprüfbare Informationen mit Fakten, konsequenter Ermittlungsarbeit und einer offenen Kommunikation. Mit unserer Kampagne ‚Checken statt teilen‘ appellieren wir an alle Bürgerinnen und Bürger, Informationen kritisch zu prüfen, offizielle Quellen zu nutzen und Gerüchte nicht ungeprüft weiterzuverbreiten“, erklärt Kathrin Schuol, Polizeipräsidentin der Polizeidirektion Lüneburg, zum Kampagnenstart.
Der Kampagnenname „Checken statt teilen“ bringt es auf den Punkt: Nicht jede Nachricht muss sofort weitergeleitet werden. Wer Informationen kritisch hinterfragt, schützt sich selbst und andere.
Mehr Information und Kontakt
Die Kampagne wird begleitet von interaktiven Angeboten wie Quizfragen und Umfragen. Die Polizeidirektion Lüneburg lädt alle Interessierten ein, die Kampagne auf den beteiligten Instagram-Kanälen zu verfolgen, Beiträge zu teilen und sich aktiv mit dem Thema Desinformation auseinanderzusetzen.
- Polizeidirektion Lüneburg: https://www.pd-lg.polizei-nds.de
- Instagram: Polizeiinspektion Lüneburg – https://www.instagram.com/polizei.lueneburg

Grafik: Polizeidirektion Lüneburg. Die Karte zeigt die Polizeiinspektionen im Bereich der Polizeidirektion Lüneburg und ihre Social Media Accounts. Stand: 03/2025.
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