Lüneburg: Hansestadt und Bundeswehr feiern Gelöbnis, Jubiläumsappell und Festakt
Marktplatz und Rathaus waren am 21. August 2026 Ort eines Jubiläumsappells des Aufklärungslehrbataillons 3 „Lüneburg“, eines Feierlichen Gelöbnisses von knapp hundert Rekrut*innen und eines anschließenden Empfangs im Fürstensaal des Rathauses. In den kommenden fünf Jahren wird Lüneburg auch Heimat der wiederaufgebauten Heeresflugabwehrtruppe mit bis zu 2.000 zusätzlichen Soldat*innen und zivilen Beschäftigten.
Mitteilung von: Hansestadt Lüneburg – Am: 21.08.2026
Online: https://www.hansestadt-lueneburg.de – Foto: Hansestadt Lüneburg.
Hansestadt und Bundeswehr: Gelöbnis, Jubiläumsappell und Festakt im Rathaus
70 Jahre Aufklärungslehrbataillon 3, 60 Jahre Partnerschaft mit den Niederlanden, Gelöbnis und Abschied von Soldat*innen im Auslandseinsatz
Foto: Hansestadt Lüneburg. Höhepunkt des Appells auf dem Marktplatz bildete das Feierliche Gelöbnis von 95 Rekrutinnen und Rekruten. Hier geht OB Claudia Kalisch mit den Verantwortlichen der Bundeswehr die Reihe ab.
Mit einem Jubiläumsappell auf dem Lüneburger Marktplatz und einem Empfang im Fürstensaal des Rathauses haben die Hansestadt Lüneburg und die Bundeswehr am 21. August 2026 mehrere Jubiläen und die enge Verbundenheit zwischen Stadtgesellschaft und Streitkräften gewürdigt. Im Mittelpunkt standen das 70-jährige Bestehen des Aufklärungslehrbataillons 3 „Lüneburg“ am Standort und die sechs Jahrzehnte lange Partnerschaft mit dem Joint ISTAR Command der niederländischen Streitkräfte.
Feierliche Gelöbnis von an die hundert Rekrutinnen und Rekruten als Höhepunkt
Höhepunkt des Appells auf dem Marktplatz war das Feierliche Gelöbnis von 95 Rekrutinnen und Rekruten, die ihren Dienst zum 1. April beziehungsweise 1. Juli 2026 begonnen haben. Zahlreiche Angehörige und Freunde waren zu dem Appell gekommen. Darüber hinaus wurden rund 150 Soldatinnen und Soldaten in den Auslandseinsatz im Kosovo verabschiedet.
Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch würdigte die Entscheidung der Rekrutinnen und Rekruten: „Ihre Bereitschaft, unsere festen Werte, unsere Demokratie, unsere Freiheit und unser Leben zu verteidigen, verdient allerhöchsten Respekt und tiefen Dank.“ Das Gelöbnis sei zugleich ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit von Stadt und Bundeswehr.
Geschichte des Aufklärungsbataillons 3 – Partnerschaft mit niederländischen Streitkräften
Generalleutnant Dr. Christian Freuding, Inspekteur des Heeres, ging auf die Geschichte des Aufklärungsbataillons 3 ein: „Eine Geschichte der Einsatzbereitschaft, der soldatischen Professionalität und der Wertegebundenheit.“ Im Anschluss würdigten Bundeswehr und Hansestadt bei einem Empfang im Fürstensaal die 60-jährige Partnerschaft des Aufklärungslehrbataillons 3 mit dem Joint ISTAR Command der niederländischen Streitkräfte. Die zählt zu den längsten und intensivsten Partnerschaften innerhalb der NATO. So nahm auch eine niederländische Delegation unter Leitung von Colonel Hans van Dahlen teil.
Im Rahmen des Festaktes wurde die Partnerschaft erneuert und die Partnerschaftsurkunde unterzeichnet. „Die Erneuerung der Partnerschaft soll den Auftakt für weitere konkrete gemeinsame Aktivitäten bilden“, wie Oberstleutnant Jochen-Andreas Moos hervorhob.
Lüneburg wird Standort der wiederaufgebauten Heeresflugabwehrtruppe
Bei den Veranstaltungen wurde auch die künftige Entwicklung des Bundeswehrstandorts Lüneburg angesprochen. Denn in den kommenden fünf Jahren wird der Standort Lüneburg wachsen: Lüneburg wird zur neuen Heimat der wiederaufgebauten Heeresflugabwehrtruppe. Bis zu 2.000 zusätzliche Soldatinnen und Soldaten und zivile Beschäftigte könnten in Lüneburg tätig werden.
„Die Bundeswehr ist Teil unserer Stadtgesellschaft. Viele Soldatinnen und Soldaten, die nach Lüneburg gekommen sind, haben hier eine Heimat gefunden. Umgekehrt ist auch die Bundeswehr ein wichtiger Teil unserer städtischen Identität und unserer Verantwortung für Demokratie und Frieden“, erklärte Oberbürgermeisterin Kalisch.
Ehrennadel des Aufklärungslehrbataillons 3 „Lüneburg“ an Claudia Kalisch – stellvertretend für die Hansestadt
Als Zeichen der Verbundenheit und besonderen Anerkennung verlieh Oberstleutnant Moos die Ehrennadel des Aufklärungslehrbataillons 3 „Lüneburg“ an Claudia Kalisch – stellvertretend für die Hansestadt Lüneburg. Die Auszeichnung werde an Persönlichkeiten vergeben, die sich in besonderem Maße um das Bataillon verdient gemacht haben. Zum Zeichen des Dankes und der Verbundenheit zwischen Hansestadt und Streitkräften trugen sich schließlich Generalleutnant Dr. Christian Freuding, Oberstleutnant Moos und Colonel Hans van Dahlen in das Goldene Buch der Hansestadt Lüneburg ein.
- Lüneburg Regio: Bundeswehr in Lüneburg: Geschichte, Infrastruktur und Ökonomie
- NDR retro: Lüneburg wird zur Garnisonsstadt der Bundeswehr – 02.20.1958

Foto: Hansestadt Lüneburg. Jubiläumsappell am 21. August 2026 auf dem Marktplatz in Lüneburg – Luftbild.

Foto: Hansestadt Lüneburg. Als Zeichen der Verbundenheit und besonderen Anerkennung verlieh Oberstleutnant Moos die Ehrennadel des Aufklärungslehrbataillons 3 „Lüneburg“ an Claudia Kalisch – stellvertretend für die Hansestadt Lüneburg.

Foto: Hansestadt Lüneburg. Zum Zeichen des Dankes und der Verbundenheit zwischen Hansestadt und Streitkräften erfolgte der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt. Von links: Oberstleutnant Moos, Generalleutnant Dr. Christian Freuding, Colonel van Dahlen und OB Claudia Kalisch.
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