Foto: Hansestadt Lüneburg. Voraussichtlich Ende September wird die Einmündung „Am Schwalbenberg“ wieder für den Verkehr freigegeben. Damit können Umleitungen reduziert werden.

Hansestadt-News: Baustelle Dahlenburger Landstraße im Plan, Baumfällung im Hanseviertel und neue Wegweiser

Die Großbaustelle an der Dahlenburger Landstraße liegt im Zeitplan, fertig sein soll sie im zweiten Quartal 2027. Neue Wegweiser in der Innenstadt sollen Gästen und Einheimischen Orientierung bieten – und regen an, Neues zu entdecken. In der Wismarer Straße im Hanseviertel muss eine Kastanie gefällt werden. Wenn die Baumaßnahme fertig ist, werden hier klimaresiliente Bäume gepflanzt, um wieder den historischen Alleecharakter zu schaffen.


Mitteilung von: Hansestadt Lüneburg – Am: 31.08./01./03.09.2026
Online: https://www.hansestadt-lueneburg.de – Foto: Hansestadt Lüneburg.


I. Großbaustelle an der Dahlenburger Landstraße weiterhin im Zeitplan

Einmündung „Am Schwalbenberg“ voraussichtlich Ende September 2026 wieder freigegeben

Foto: Hansestadt Lüneburg. Schaut schon ganz gut aus: Voraussichtlich Ende September 2026 wird die Einmündung „Am Schwalbenberg“ für den Verkehr wieder freigegeben. Damit können Umleitungen reduziert werden. 

Die Großbaustelle an der Dahlenburger Landstraße geht in die nächste Phase: Voraussichtlich Ende September 2026 wird die Einmündung „Am Schwalbenberg“ für den Verkehr wieder freigegeben. Damit können Umleitungen reduziert werden. „Wir liegen nach wie vor im Zeitplan und gehen von einer Fertigstellung im zweiten Quartal 2027 aus“, sagt Tanja Berg, die die Baumaßnahme gemeinsam mit Björn-Olde Backhaus für die Hansestadt koordiniert. Sie weist jedoch darauf hin: „Ein kalter Winter kann den Zeitplan schnell durcheinanderbringen – das gehört beim Bauen dazu.“

Zwischen den Einmündungen „Am Schwalbenberg“ und „Marcus-Heinemann-Straße“ laufen derzeit mehrere Gewerke parallel: Straßenbau, Pflasterung von Geh- und Radwegen, Kanalsanierung und die Verlegung von Fernwärmeleitungen. Auf dem benachbarten ehemaligen Lucia-Gelände entstehen zudem neue Wohn- und Geschäftshäuser. Auf der Zielgeraden befinden sich die Arbeiten „Am Schwalbenberg“: Nach dem Asphalteinbau stehen hier nur noch Restarbeiten aus. Mit der Freigabe wird die Gesamtbaustelle weiter verkleinert. 

Stadt und Landkreis informieren: Die aktuellen Baumaßnahmen

Die Hansestadt wird rechtzeitig über die neue Verkehrsführung und die nächsten Bauschritte informieren – unter anderem über den eigens für Baumaßnahmen eingerichteten WhatsApp-Kanal.

Foto: Hansestadt Lüneburg. Zwischen den Einmündungen Schwalbenberg und Marcus-Heinemann-Straße laufen derzeit mehrere Gewerke parallel: Straßenbau, Pflasterung von Geh- und Radwegen, Kanalsanierung und die Verlegung von Fernwärmeleitungen. Auf dem benachbarten ehemaligen Lucia-Gelände entstehen zudem neue Wohn- und Geschäftshäuser.

Foto: Hansestadt Lüneburg. Hier ist noch einiges zu tun: Zwischen den Einmündungen Schwalbenberg und Marcus-Heinemann-Straße laufen derzeit mehrere Gewerke parallel – Straßenbau, Pflasterung von Geh- und Radwegen, Kanalsanierung und die Verlegung von Fernwärmeleitungen. Auf dem benachbarten ehemaligen Lucia-Gelände entstehen zudem neue Wohn- und Geschäftshäuser.

II. Endausbau im Hanseviertel-Ost: Kastanie muss gefällt werden

Im Rahmen des Straßen-Endausbaus im Hanseviertel Ost durch die Sparkassen Hanse Immobilien GmbH (SHI) muss eine Kastanie in der Wismarer Straße gefällt werden. Der Baum steht dort, wo künftig der Fußweg verläuft, und kann daher nicht erhalten werden. Die Fällung ist für Mitte September 2026 geplant. Die Fällung vor dem Beginn der Fällperiode am 1. Oktober ist mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises abgestimmt.

Bei vorangegangenen Bauabschnitten mussten bereits einige Kastanien in der Wismarer Straße weichen. Anstelle der Kastanien werden nach der Fertigstellung des Straßenendausbaus klimaresiliente Bäume gepflanzt. Ziel ist, den historischen Alleecharakter der Wismarer Straße wieder herzustellen.

III. Bessere Orientierung in der Innenstadt: Neue Wegweiser werden installiert

Nach dem Abbau der veralteten Stelen Mitte August 2026 hat die AGL nun mit dem Aufbau der neuen Wegweiser begonnen. Damit bekommt die Lüneburger Innenstadt ein klar strukturiertes Wegeleitsystem, das Gästen und Einheimischen bessere Orientierung bieten soll. Die ersten Schilder werden an fünf von insgesamt 44 Standorten angebracht: am Liebesgrund (Ecke Bardowicker Straße), am Marienplatz, am Lambertiplatz, an der Kreuzung Grapengießerstraße / Enge Straße und am Bahnhofsvorplatz.

Optik mit Lüneburg Marketing abgestimmt

Sie führen zu touristischen Highlights, öffentlichen Einrichtungen und wichtigen Verkehrsknoten – darunter öffentliche Toiletten, Parkhäuser, das Museum, die „Euthanasie“-Gedenkstätte, der Bahnhof/ZOB, die Tourist-Information, die Westliche Altstadt und die Sülzwiesen. In den nächsten Monaten werden weitere Standorte ergänzt. Damit die Schilder optisch gut ins Stadtbild passen, wurde ein Anthrazitton gewählt, wie er sich auch an Fahrradbügeln und Laternen wiederfindet. Abgestimmt wurde die Optik unter anderem mit der Lüneburg Marketing.

„Wer sich in unserer Innenstadt gut orientieren kann, kommt leichter ans Ziel und entdeckt dabei vielleicht auch Orte, die sonst verborgen geblieben wären. Ich bin froh, dass jetzt auch die Euthanasie-Gedenkstätte und die Westliche Altstadt in das Wegeleitsystem aufgenommen wurden“, sagt Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. „Die Schilder bieten Orientierung und fügen sich wunderbar in unser Stadtbild ein“, erklärt Melanie-Gitte Lansmann, Geschäftsführerin von Lüneburg Marketing.

Foto: Hansestadt Lüneburg. Von links: Stabsstellenleiter Carl-Ernst Müller, Melanie-Gitte Lansmann (Lüneburg Marketing), Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch und Mathias Schneider aus dem Team Strategische Innenstadtentwicklung mit den ersten Schildern, die am Marienplatz angebracht wurden.

Foto: Hansestadt Lüneburg. Von links: Stabsstellenleiter Carl-Ernst Müller, Melanie-Gitte Lansmann (Lüneburg Marketing), Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch und Mathias Schneider aus dem Team Strategische Innenstadtentwicklung mit den ersten Schildern, die am Marienplatz angebracht wurden.

Foto: Hansestadt Lüneburg. Die 14 roten Stelen im Stadtgebiet sind inzwischen ziemlich in die Jahre gekommen und nicht mehr aktuell. Nun werden sie abgebaut.

Foto: Hansestadt Lüneburg. Die 14 roten Stelen im Stadtgebiet – hier ein Beispiel – waren inzwischen ziemlich in die Jahre gekommen und nicht mehr aktuell. Ab Mitte August 2026 wurden sie abgebaut. Ersetzt werden sie durch ein stadtbildverträgliches Wegweisungssystem an insgesamt 44 Standorten.

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