Grafik: Nordost-Institut. Tag der offenen Tür am 12.09.2026. Plakat (angepasst).

25 Jahre Nordost-Institut: Tag der offenen Tür am 12. September 2026

Deutsche Kultur und Geschichte im östlichen Europa zu erforschen und vorzustellen, das ist die Aufgabe des im Jahr 2001 gegründeten Nordost-Instituts. Am 12. September 2026 lädt die Einrichtung ein zum Tag der offenen Tür – mit Einblicken und unterhaltsamen Kurzvorträgen. Auch an die Kinder ist gedacht.


Mitteilung von: Nordost-Institut – Am: 02.09.2026
Online: https://www.ikgn.de/veranstaltungen/ – Grafik: Nordost-Institut. Ankündigung (angepasst).


25 Jahre Nordost-Institut: Tag der offenen Tür am 12. September 2026

Samstag, 12. September 2026, 12:00-17:00 Uhr – Nordost-Institut, Lindenstr. 31, Lüneburg

Zur Feier des 25-jährigen Bestehens lädt das Nordost-Institut am Samstag, 12. September 2026, von 12 bis 17 Uhr ein zu einem Tag der offenen Tür. Gäste können das Institut kennenlernen, mit den Mitarbeitenden ins Gespräch kommen und mehr über seine Arbeit erfahren.

Eine Ausstellung blickt auf die 25-jährige Geschichte des Instituts. An verschiedenen Ländertischen können die Gäste den Forschungsraum des Nordost-Instituts entdecken, der vom Baltikum über Polen und die Ukraine bis nach Russland reicht. Um 14 Uhr und 16 Uhr finden Führungen durch die Bibliothek statt. Damit sich die Kleinen nicht langweilen, gibt es ab 12:00 Uhr Kinderschminken.

Drei Runden mit Kurzvorträgen – von der Krakauer Wurst bis zum Schloss in Vilnius

In insgesamt acht Kurzvorträgen geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anschauliche Einblicke in ihre Forschung: Vom estnischen Zeichentrickfilm und dem Deutschen Klub im Moskau des 19. Jahrhunderts über Städtepartnerschaften während der Perestroika, deutsche Siedlungen in der Ukraine bis zur Geschichte des Großfürstlichen Schlosses in Vilnius. Weitere Beiträge widmen sich Polen, der Krakauer Wurst und Riga im Zweiten Weltkrieg.

13:00–14:00 Uhr

  • David Feest: Die Abenteuer von Kutsu-Juku – 95 Jahre estnischer Zeichentrickfilm
  • Victor Dönninghaus: Der Deutsche Klub in Moskau im 19. Jahrhundert
  • Kirsten Bönker: Westdeutsch-sowjetische Städtepartnerschaften während der Perestroika

15:00–16:00 Uhr

  • Dmytro Myeshkov: Deutsche Siedlungen in der Ukraine als Tatort. Mord und andere Kriminalgeschichten
  • Fredrik Stöcker: Inszenierte Größe: Das Großfürstliche Schloss in Vilnius
  • Katrin Steffen: Was Sie schon immer über Polen wissen wollten

16:30–17:00 Uhr

  • Agnieszka Pufelska: Warum Krakauer Wurst Krakauer Wurst heißt
  • Anja Wilhelmi: Rigaer Sprotten im Krieg

Nordost-Institut Lüneburg

Das Nordost-Institut/Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa e.V. (IKGN e.V.) nahm im Jahr 2002 seine Arbeit auf. Es initiiert, konzipiert und organisiert wissenschaftliche Veranstaltungen, Konferenzen, Workshops, Vortragsreihen etc. Stellungnahmen und Vorträge sind auch im YouTube-Kanal des Instituts zugänglich.

Zum 1. Oktober 2024 übernahm Frau PD Dr. Kirsten Bönker das Amt der Direktorin des Nordost-Instituts Lüneburg. Der wissenschaftliche Schwerpunkt der Osteuropahistorikerin liegt auf der Kultur­geschichte des Russländischen Reiches des 19. und 20. Jahrhunderts, der Sowjetunion und den Transformationsprozessen der nachsowjetischen Zeit.

Blick ins aktuelle Programm

  • „Vaterland. Bilder eines schwierigen Begriffs“
    Gespräch und Lesung mit Hanns Zischler

    22. September 2026, 18:00 Uhr – mehr
  • „85 Jahre Deportation der Deutschen in der Sowjetunion“
    Vortragsreihe
    15. September bis 3. November 2026, jeweils 18 Uhr – mehr
  • „Die Ukrainedeutschen zwischen Widerstand und Kollaboration.
    Die Geschichte der Besatzung 1941-1944“
    Vortrag von Dmytro Myeshkov
    29. September 2026, 18:00 Uhr – mehr
Nordost-Institut Lüneburg. Foto: Christine Böhm.

Foto: Christine Böhm. Das Nordost-Institut Lüneburg, Lindenstr. 31.

Wikipedia: Nordost-Institut

Das Nordost-Institut – Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa e.V. (Abk.: IKGN) ist ein An-Institut der Universität Hamburg in Lüneburg in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins. Die Gründung war ein Teil der Konzeption zur Erforschung und Präsentation deutscher Kultur und Geschichte im östlichen Europa, die die Bundesregierung im September 2000 beschlossen hatte.

Das Institut führt Forschungsprojekte und Tagungen durch, initiiert und betreut wissenschaftliche Publikationen, gibt jährlich das „Nordost-Archiv. Zeitschrift für Regionalgeschichte“ im Eigenverlag und die Publikationsreihe „Veröffentlichungen des Nordost-Instituts“ im Harrassowitz Verlag Wiesbaden heraus und führt die „Nordost-Bibliothek“ als Spezialsammlung wissenschaftlicher Literatur zur nordosteuropäischen Geschichte. Finanziert wird das Institut aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Hinzu kommen für einzelne Projekte Drittmittel.

Weiterlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Nordost-Institut

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