Aktueller Stand bei A20 und A39: BUND informiert online am 3. Dezember 2025
Der BUND Niedersachsen prüft Genehmigungen der Landesstraßenbaubehörde auf Fehler gegen Umweltrecht und reicht bei Verstößen Klagen ein – so auch bei den Bauvorhaben A20 und A39. Bei der Online-Veranstaltung am 3. Dezember 2025 informiert der Naturschutzverband ausführlich zu aktuellen Entwicklungen und zur politischen Gesamtsituation.
Mitteilung von: BUND Niedersachsen – Am: 29.11.2025
Online: https://www.bund-niedersachsen.de/ – Foto: Cécile Lecomte.
Neue Autobahnen verhindern: Online-Infoveranstaltung des BUND zur geplanten A20 und A39
Foto: Cécile Lecomte. Ein Banner mit der Aufschrift „Ausbau der A39 sofort stoppen!“ hängten engagierte Mitglieder von ROBIN WOOD im Oktober 2025 auf im Lüner Holz. Denn hier drohen Baumfällungen für den Bau der Autobahn.
Mittwoch, 3. Dezember 2025, 18:30-19:30 Uhr – Online: Anmeldung
Der BUND Niedersachsen lädt alle Unterstützer:innen am Mittwoch, 3. Dezember 2025, von 18:30 bis 19:30 Uhr ein zur Online-Infoveranstaltung „Neue Autobahnen verhindern – Aktuelle Entwicklungen an der A20 und A39“.
Seit vielen Jahren kämpft der BUND gegen den Bau neuer Fernstraßen, wo erforderlich auch mit juristischen Mitteln. Dafür werden Genehmigungen der Landesstraßenbaubehörde auf Fehler gegen Umweltrecht geprüft und bei Verstößen Klagen eingereicht. So sollen Klimaschäden, die Zerschneidung von Landschaften und die Zerstörung seltener Lebensräume durch den Bau dieser Großprojekte verhindert werden. Dies trifft insbesondere für die geplanten Autobahn-Neubauprojekte der A20 zwischen Westerstede und Bad Segeberg in Schleswig-Holstein sowie der A39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg zu.
Information zum aktuellen Stand der Verfahren und zur politischen Gesamtsituation
Als Umweltverband macht der BUND als Anwalt der Natur vom Klagerecht bei Rechtsverstößen gegen Umweltrecht Gebrauch. Angesicht begrenzter finanzieller Mittel gilt es jedoch, hier mit einer guten Klagestrategie vorzugehen. Bei der Online-Veranstaltung informiert der BUND ausführlich zu aktuellen Entwicklungen der A20 und A39 und zur politischen Gesamtsituation. Es sprechen unter anderem Susanne Gerstner (BUND-Landesvorsitzende) und Dr. Tonja Mannstedt (Politische Geschäftsführerin des BUND). Sie haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Mehr Information und Anmeldung
Die Veranstaltung findet statt mit Zoom, die Einwahldaten werden vor der Veranstaltung per Mail zugeschickt.
- BUND Niedersachsen: Online-Information zur geplanten A20 und A39 am 3. Dezember 2025
- BUND Niedersachsen: Anmeldung für die Online-Veranstaltung
- BUND Elbe-Heide: Keine A39 – auch nicht durch Lüneburg
Monatliche Mahnwache im Lüner Holz
Das Lüner Holz ist ein Waldgebiet, etwa zwei Kilometer von der Lüneburger Innenstadt entfernt. Hier sollen viele Bäume gefällt werden, um die bestehende Straße stark zu verbreitern und die Autobahn zu bauen. Jeden dritten Sonntag im Monat sind hier zwischen 13 und 15 Uhr Menschen aus den beteiligten Gruppen vor Ort, um über die A39 ins Gespräch zu kommen.
Komm vorbei und informiere dich über den aktuellen Planungsstand der A39 und den Protest dagegen.
- Treffpunkt: Fuß- und Radbrücke im Lüner Holz. Koordinaten: 53.2684 N, 10.4344 E – https://www.openstreetmap.org/way/818430132
- Nächster Termin: 21.12.2025
- Mehr Information: https://a39-stoppen.de/
Mehr bei Lüne-Blog
- A39 – „Autobahn-Projekt zum Gruseln“ – Protestaktion gegen drohenden Rodungsbeginn – 31.10.2025
„Ein Projekt zum Gruseln“: Ein Banner mit der Aufschrift „Ausbau der A39 sofort stoppen!“ hängten engagierte Mitglieder von ROBIN WOOD zum Halloween-Tag auf im Lüner Holz. Denn ab dem 5. November 2025 drohen hier Baumfällungen. Nachdem der Planfeststellungsbeschluss für den ersten Bauabschnitt ab Lüneburg erteilt wurde, kann die Autobahn GmbH mit Rodungsarbeiten beginnen. - Knappe Kassen im Verkehr: Robin Wood und Grüne wollen Vorrang für Sanierung – CDU pocht auf Baustart für A39 – 19.09.2025
Dem Bundes-Verkehrsministerium fehlen für Fernstraßen von 2026 bis 2029 rund 15 Milliarden Euro. Ausbau- und Neubau-Vorhaben würden sich dadurch verzögern. Befürworter machen Druck auf Freigabe zusätzlicher Mittel. Gegner von Neubauprojekten wie der A39 wollen die Mittel vor allem für Sanierung und Erhalt der Infrastruktur und den Ausbau der Schiene einsetzen.

Der Verlauf der geplanten Autobahn im Nordosten der Hansestadt Lüneburg. Quelle: Screenshot: YUNO Project-Atlas der Autobahn GmbH.
Lünepedia: A39
Die A39, eigentlich Bundesautobahn 39, liegt in Niedersachsen und besteht derzeit aus zwei Teilstücken, nämlich einem zwischen Seevetal und Lüneburg (31 km) sowie einem bei Wolfsburg, Braunschweig und Salzgitter (68 km). Der nördliche Teil der A39 ist durch Umwidmung der A250 entstanden. Zwischen 2027 und 2030 soll die so bezeichnete „Lücke“ geschlossen werden und damit 105 km Autobahn neu gebaut werden – mehr als bisher insgesamt vorhanden ist. Gegen dieses Bauvorhaben gibt es erheblichen Widerstand, insbesondere auch in der Lüneburger Bevölkerung.
Weiterlesen: https://www.luenepedia.de/wiki/A39
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