4. Jahrestag des Überfalls auf die Ukraine: Gedenken auf dem Marktplatz Lüneburg am 24. Februar 2026
Seit vier Jahren tobt der Krieg in der Ukraine. Ein deutsch-ukrainischer Koordinationskreis lädt am 24. Februar 2026 zum Gedenken ein. Auf dem Lüneburger Marktplatz sprechen unter anderem Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch und André Novotny von der Stiftung Hof Schlüter. Am Nachmittag kann man sich an einem Stand auf dem Marktplatz über die Ereignisse in der Ukraine informieren.
Mitteilung von: Koordinationskreis 24. Februar – Am: 16.02.2026
Online: Kontakt über vhsinfo@vhs.lueneburg.de – Grafik: Flyer Koordinationskreis 24. Februar (Ausschnitt, angepasst).
4. Jahrestag des Überfalls auf die Ukraine: Gedenken am 24. Februar 2026
Zum vierten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine findet am Dienstag, 24. Februar 2026, von 18 bis 19 Uhr auf dem Marktplatz in Lüneburg eine Kundgebung statt auf Deutsch und Ukrainisch. Veranstalter der Gedenkfeier sind der deutsch-ukrainische Koordinationskreis 24. Februar der Deutsch-ukrainische Gesellschaft Lüneburg i.G. und des Ukrainisch-deutschen Vereins Lüneburg i.G.
Es sprechen Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch, André Novotny von der Stiftung Hof Schlüter und – für die örtlichen deutsch-ukrainischen Bündnisse – Tetyana Burkivska, Tom Schmidt und Iryna Krupka. Es wird ein kleines Kulturprogramm in beiden Sprachen geben mit dem Ensemble „Herzklang“, Sofiia Savchenko, Stanislava Klishyna, Arsen und Myroslav Kolesnik.
Gedenken an Opfer des Krieges – Hilfe aus Lüneburg
Schon seit 2014 ist in der Ukraine Krieg, seit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim und den blutigen Kämpfen im Donbass. Nun, im vierten Jahr des Überfalls, zerstört Russland gezielt die Energieinfrastruktur in allen Teilen des Landes und greift weiter Wohnhäuser, Kliniken, Supermärkte, Schulen und Kultureinrichtungen an. In diesem bitterkalten Winter haben viele Menschen in der Ukraine weder Heizung noch Strom. Gemeinsam werden wir um die Opfer des Krieges trauern.
Lüneburg hilft – immer wieder! Stadt und Landkreis Lüneburg helfen seit langem und machen gemeinsam mit Partnern in der Ukraine und den ukrainischen Familien im Exil Pläne für die Zukunft. Soeben hat die Stiftung Hof Schlüter, die seit Jahrzehnten humanitäre Hilfe für Bila Zerkwa leistet, mit Hilfe von Bürgerspenden Generatoren auf den Weg gebracht.
Partnerschaft mit Bila Zwerkwa – Solidarität mit der Ukraine
Das Überleben der freien Ukraine entscheidet sich jetzt, in diesem bitterkalten Winter. Es geht um Solidarität, hier und jetzt, damit die freie Ukraine überlebt. Es geht auch um die Zukunft, um langfristige kommunale, wirtschaftliche, kulturelle Bande auf Basis der Solidaritätspartnerschaft mit Bila Zerkwa. Und um die Verbindungen zu den hiesigen ukrainischen Familien, die allmählich Teil der Stadtgesellschaft werden und sich für ihre Belange engagieren.
Informationspavillion vor dem Rathaus ab 15 Uhr
Bereits um 15:00 Uhr wird ein Informationspavillon vor dem Rathaus stehen, der Informationsmaterialien und Fotos über den Krieg in der Ukraine und seine Folgen für die Zivilbevölkerung anbietet.
- Mehr Information und Kontakt: Iryna Koval über VHS Region Lüneburg – vhsinfo@vhs.lueneburg.de
- Hansestadt Lüneburg: Ukraine-Hilfe
- Stiftung Hof Schlüter: Hilfsprojekte
Die Stiftung Hof Schlüter unterstützt Kinder- und Jugendprojekte in Deutschland sowie Heime und Kliniken in der Ukraine.
Bischof Thomas Adomeit zum 24. Februar 2026: Der Angriffskrieg auf die Ukraine ist eine unsägliche Katastrophe
Der Ratsvorsitzende der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen, Bischof Thomas Adomeit (Oldenburg), sagt zum 4. Jahrestag der russischen Vollinvasion der Ukraine 24. Februar 2026:
„Es ist eine unsägliche Katastrophe, dass der Angriffskrieg der russischen Konföderation gegen die Ukraine jetzt schon vier Jahre andauert. Unzählige Menschen haben ihr Leben verloren, haben Verletzungen an Leib und Seele davongetragen und oft ihr Hab und Gut verloren. Die völkerrechtlich verbotene Zerstörung der zivilen Infrastruktur, insbesondere der Wärme- und Energieversorgung, stürzt hunderttausende Kinder, Jugendliche, ältere Menschen und ganze Familien in tiefe Not und schweres Leid. Nicht endende Drohnen- und Raketenangriffe treffen diese Menschen besonders hart. Viele Menschen mussten aus ihrer Heimat fliehen.
Seit über einem Jahr erleben wir zudem, wie sogenannte Friedensverhandlungen geführt werden. Sie lassen keinen Willen zu einer Lösung erkennen, die die unveräußerlichen Rechte der Menschen in der Ukraine achtet. Problematisch ist auch die Rolle, die die russisch-orthodoxe Kirche innerhalb der russischen Propaganda einnimmt.
Als evangelische Kirchen in Niedersachsen stehen wir fest an der Seite der Menschen in der Ukraine und derjenigen, die hier bei uns Schutz gesucht und sich teilweise auch eine neue Existenz aufgebaut haben. Es ist die Aufgabe aller politischen und gesellschaftlichen Kräfte in unserem Land, diese Menschen zu unterstützen und weltweit für den Frieden einzutreten.
Unter den Segen Gottes stellen wir uns und alle Menschen in Andachten und Gottesdiensten. Wir halten an der Hoffnung fest, dass der Krieg nicht das letzte Wort hat und der Frieden, den Gott schenkt, am Ende stärker ist als all das Böse, das Menschen in diese Welt bringen.“
- Evangelische Kirchen in Niedersachsen: Der Angriffskrieg auf die Ukraine ist eine unsägliche Katastrophe – 23.02.2026
Mehr bei Lüne-Blog
- Lüneburg: André Novotny zum Ehrenbürger von Bila Zerkwa ernannt – 16.01.2026
Als Dank für sein stetes Engagement für die Menschen in der Ukraine wurde André Novotny von der Stiftung Hof Schlüter zum Ehrenbürger von Lüneburgs Partnerstadt Bila Zerkwa ernannt. Weil Reisen in die ukrainische Stadt aktuell zu gefährlich sind, erhielt er die Auszeichnung stellvertretend von Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch im Lüneburger Rathaus. - Lüneburg: Solidarität mit der Ukraine – Kundgebung und Konzert am 24. Februar 2025 – 20.02.2025
Am Tag nach der Bundestagswahl jährt sich der russische Überfall auf die Ukraine bereits zum dritten Mal. In Lüneburg wird am 24. Februar 2025 ab 18 Uhr der zigtausend Opfer des russischen Angriffskrieges und der Millionen Vertriebener und Geflüchteter gedacht – mit Kundgebung und Konzert. André Novotny, Vorstand der Lüneburger Stiftung Hof Schlüter, berichtet von der Arbeit der Stiftung in der Ukraine.

Grafik: Koordinationskreis 24. Februar. Flyer mit Einladung zum Gedenken am 24.02.2026 (deutsch).

Grafik: Koordinationskreis 24. Februar. Flyer mit Einladung zum Gedenken am 24.02.2026 (ukrainisch).
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Der Text macht deutlich, dass es hier nicht nur um eine symbolische Veranstaltung geht, sondern um konkretes Gedenken und konkrete Hilfe. Gerade der Bezug zur Partnerschaft mit Bila Zerkwa gibt dem ganzen Substanz … Gleichzeitig merkt man, wie stark emotional aufgeladen das Thema auch vier Jahre später noch ist und wie sehr solche Termine zwischen Trauer, Solidarität und politischem Statement stehen …