Besonderes Erlebnis: Geführte Nachtwanderungen in der Lüneburger Heide
Die Heide in der Nacht zu erleben, ist etwas Besonderes. Denn in dem autofreien Naturschutzgebiet gleicht die Landschaft einem Sternenpark, nur das Licht von Mond und Sternen zeigt den Wanderweg. Die geführten Wanderungen sind zwischen fünf und sieben Kilometer lang und führen jeweils auf Etappen des Heidschnuckenwegs.
Mitteilung von: Landkreis Harburg – Am: 26.03.2026
Online: https://www.landkreis-harburg.de/ – Foto: Lüneburger Heide GmbH Harburg.
Nachtwanderungen und Sternenhimmel am Heidschnuckenweg
Foto: Lüneburger Heide GmbH Harburg. Vollmondnacht im Wacholderwald der Oberoher Heide bei Faßberg.
Ein Nachtspaziergang in der Heide ist ein besonderes Erlebnis. Wenn der helle Mond die Heidelandschaft in silbriges Licht taucht und die Sterne glänzen, wirkt die Heide wie verwandelt. Von Ende März bis September finden in der Region Vollmondwanderungen und Sternenbeobachtungen statt. In den autofreien Naturschutzgebieten gleicht die Landschaft einem Sternenpark, nur das Licht von Mond und Sternen zeigt den sich durch die Natur schlängelnden Wanderweg. Zertifizierte Natur- und Landschaftsführerinnen und -führer machen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Besonderheiten aufmerksam, die sich nur nachts in der Natur erleben lassen.
Vollmondwanderungen auf Etappen des Heidschnuckenwegs
Der Heidschnuckenweg gehört zu den schönsten und reizvollsten Wanderwegen Deutschlands und zieht Wanderbegeisterte aus ganz Deutschland an. Auf 223 Kilometern führt er von Hamburg aus durch die drei Landkreise Harburg, Heidekreis und Celle und durch über 30 große und kleine Heideflächen der Nord- und Südheide. Unterteilt ist der Wanderweg in 13 Etappen von unterschiedlicher Länge, um die schönsten Flecken der Region erkunden.
Jeden Monat finden zwei bis vier Vollmondwanderungen statt. Sie sind zwischen fünf und sieben Kilometer lang und führen jeweils auf einer Teiletappe des Heidschnuckenweges. Sie kosten 14 Euro pro Erwachsenen und 8 Euro pro Kind und werden online gebucht. Der Startzeitpunkt liegt jeweils zwischen 19 und 21 Uhr.
- Lüneburger Heide GmbH: Vollmondwanderungen 2026 – Termine und Buchung
Den Sternenhimmel beobachten – kostenfreie Führung am 19. September 2026
Fernab von Lichtern und Umwelteinflüssen können wir auf dem Heidschnuckenweg den funkelnden Sternenhimmel bei fast absoluter Dunkelheit besonders intensiv erleben. Die Lüneburger Heide zählt zu den dunkelsten Spots in ganz Deutschland und ermöglicht ungestörte Blicke in den Nachthimmel mit fantastischen Möglichkeiten, Sterne zu beobachten.
Am 19. September 2026 können Sie an einer kostenfreien Reise durch das Universum teilnehmen. Während der Sternenbeobachtung werden Sie umfangreiches Wissen über den Nachthimmel und seine geheimnisvollen Himmelskörper erfahren. Der Verein Sternwarte Südheide e.V. stellt direkt an der Misselhorner Heide mehrere mobile Teleskope unterschiedlicher Bauart auf. Das geht allerdings nur bei gutem Wetter, sollte der Himmel bewölkt sein, muss das Event verschoben werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz Misselhorner Heide bei Hermannsburg, gern Teleskop oder Fernglas mitbringen!
- Lüneburger Heide GmbH: Der Sternenhimmel am Heidschnuckenweg – Kostenfreie geführte Sternenbeobachtungen
- Verein Sternwarte Südheide e.V.: Geplante Veranstaltungen

Foto: Lüneburger Heide GmbH Harburg. Sternenhimmel in der Heide am Wilseder Berg.
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Lünepedia: Lüneburger Heide
Seit dem 12. Januar 1922 ist die Lüneburger Heide offiziell ein Naturschutzgebiet. Heute ist sie nicht nur eines der ältesten, sondern auch eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands. Sie ist circa 234 Quadratkilometer groß und erstreckt sich im Nordosten Niedersachsens zwischen den Großstädten Hamburg, Bremen und Hannover.
Das Gebiet gehört zu den bedeutsamsten Schutzräumen Europas und besitzt sogar das größte Waldnaturschutzgebiet Nordwestdeutschlands. Seit Dezember 2023 sind auch Rettmer, Oedeme und Häcklingen Teil des Naturschutzgebiets. Damit ist die Hansestadt Lüneburg nicht nur Namensgeberin, sondern gehört auch selbst zum Naturpark.
Weiterlesen: https://www.luenepedia.de/wiki/Lüneburger_Heide
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