Gewalt überwinden: Von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik – 19. April 2024
Gemeinsam nicht über Kriegstüchtigkeit, sondern über unsere Friedensfähigkeit nachdenken – dazu lädt die Lüneburger Initiative „Hoffnung für die Erde leben“ ein am 19. April 2024 im Museum Lüneburg. Referent ist Ralf Becker, Koordinator der Initiative „Sicherheit neu denken“, die von Persönlichkeiten wie Ulrich von Weizäcker und Margot Käßmann unterstützt wird.
Mitteilung von: Ev.-luth. Kirchenkreis Lüneburg – Am: 05.04.2024
Online: https://www.kirchenkreis-lueneburg.de/ – Grafik: Ev.-luth. Kirchenkreis Lüneburg, Plakat (angepasst).
Gewalt überwinden: Von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik – Diskussionsveranstaltung am 19. April 2024
Freitag, 19. April 2024, 19 Uhr – Marcus-Heinemann-Saal, Museum Lüneburg
„Nie wieder Krieg“. Wer kennt nicht das berühmte Plakat, das Käthe Kollwitz vor 100 Jahren, im August 1924, veröffentlicht hat? Sechs Jahre nach dem Ende des 1. Weltkriegs, in dem sie ihren Sohn verloren hat, weiß Kollwitz, wovon sie spricht.
Heute scheint Krieg wieder gesellschaftsfähig zu werden. Wer sich öffentlich für Diplomatie und Verhandlungen ausspricht, muss damit rechnen, als Feigling, Putinversteher oder als naiv kritisiert zu werden. Die kriegerische Auseinandersetzung scheint vielerorts geradezu alternativlos.
Diskussionsthema: Alternativen zum Krieg
Die Lüneburger Gruppe der ökumenischen Initiative „Hoffnung für die Erde leben“ lädt am Freitag, 19. April 2024, ein zum Gedankenspiel: Reden wir mal nicht über unsere Kriegstüchtigkeit, sondern über unsere Friedenstüchtigkeit. Was würde das bedeuten?
Würden alle Putins dieser Welt nun die Oberhand gewinnen? Würde das Böse die Welt erobern? Angesichts des unendlichen Leids und der Zerstörung durch den Krieg muss man trotz dieser Horrorszenarien ernsthaft über Alternativen zum Krieg offen diskutieren.
Die Veranstaltung findet statt um 19:00 Uhr im Marcus-Heinemann-Saal im Museum Lüneburg. Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende zur Deckung der Kosten gebeten.
Über Friedensfähigkeit nachdenken
Friedensfähigkeit will Debatten und Meinungsbildungsprozesse darüber anregen, wie Kriege mit allen Mitteln verhindert werden können und internationale Konflikte möglichst früh, flexibel und seriös zu deeskalieren sind. Friedensfähigkeit kann etwa bedeuten,
- die Faszination des Militärischen kritisch zu beleuchten und bestehende Interessengegensätze zu analysieren und anzuerkennen,
- vertretbare Kompromisse zu suchen, verlorengegangenes Vertrauen wiederaufzubauen,
- das fatale Gut-Böse-Denken in unserer Gesellschaft zu überwinden.
Referent ist Ralf Becker, Koordinator der Initiative „Sicherheit neu denken“, die von Persönlichkeiten wie Ulrich von Weizäcker und Margot Käßmann unterstützt wird.
- Initiative „Sicherheit neu denken“: https://www.sicherheitneudenken.de
- Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und Ökumenische Dekade Frieden: https://www.friedensdekade.de
Mehr Information und Kontakt
- Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Lüneburg: „Gewalt überwinden – von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik“
- Zukunftsrat Lüneburg: https://zukunftsrat-lueneburg.de
E-Mail: kontakt@zukunftsrat-lueneburg.de
Hintergrund: Initiative „Hoffnung für die Erde leben“ in Lüneburg
„Hoffnung für die Erde leben“: Gerechtigkeit – Schöpfung – Frieden
Unter Federführung der Allgemeinen Christlichen Kirchen (ACK) in Deutschland hat sich ein Netzwerk von Kirchen, regionalen ACKs, Initiativen und Einzelpersonen zusammengefunden. Das Thema ist als Fortsetzung des Konziliaren Prozesses „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ aus den 1980er Jahren gedacht.
Ziel ist es, globale und lokale Lösungsstrategien im Sinne einer umfassenden Transformation in den Blick zu nehmen und konkrete Schritte zu gehen für eine nachhaltige und gerechte Entwicklung. Von März bis September 2024 werden die Themen in digitalen Beteiligungsformen und unterschiedlichen Veranstaltungen an zahlreichen Orten aufgegriffen.
- Kontakt zur Initiative in Lüneburg über: kontakt@zukunftsrat-lueneburg.de
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