IG BAU: Für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen – Achim Bartels als Chef wiedergewählt
Beim Bezirksverbandstag am 14. März 2026 stellte sich die IG BAU Hamburg neu auf. Achim Bartels, Vorsitzender der IG BAU Hamburg, wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Der 62-Jährige bleibt damit oberster Interessenvertreter auch im Kreis Lüneburg für Beschäftigte beim Bau, in der Land- und Forstwirtschaft und für Reinigungskräfte.
Mitteilung von: Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, Hamburg – Am: 20.03.2026
Online: https://hamburg.igbau.de/ – Foto: Haming, IG BAU.
„Bessere Löhne und Arbeitsbedingungen fallen nicht vom Himmel“
Achim Bartels als Chef der IG BAU für den Kreis Lüneburg wiedergewählt
Foto: Haming, IG BAU. Am 14.03.2026 einstimmig im Amt bestätigt: Achim Bartels, Vorsitzender der IG BAU Hamburg.
Regio-Chef der IG BAU wiedergewählt: Achim Bartels ist als Vorsitzender des Bezirksverbands Hamburg der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) für vier weitere Jahre im Amt bestätigt worden. Damit bleibt der 62-Jährige weiterhin oberster Interessenvertreter auch im Kreis Lüneburg für Bauarbeiter, Reinigungskräfte und für Beschäftigte in der Land- und Forstwirtschaft.
Nach Angaben der Arbeitsagentur arbeiten im Landkreis Lüneburg alleine rund 2.470 Menschen im Bauhauptgewerbe und 640 in der Gebäudereinigung. Auch Achim Bartels ist vom Fach: Er ist gelernter Stahl- und Betonbaumeister und als Polier im Hochbau tätig.
Gewerkschaft: Zusammenhalt rund um Beruf und Job
„Ob auf der Baustelle, im Garten- und Landschaftsbau, in der Reinigungsfirma, im Maler- oder Dachdeckerbetrieb – gerade am Arbeitsplatz kommt es darauf an, dass die Menschen an einem Strang ziehen. Gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen fallen nicht vom Himmel“, sagt Achim Bartels.
Der Gewerkschafter appelliert an die Beschäftigten in der Region, sich für ihre Interessen einzusetzen. Das sei besonders in unsicheren Zeiten wichtig. Die Gewerkschaft stünde fest an der Seite der Beschäftigten. „Das gilt nicht nur, wenn es um faire Bezahlung, gute Job-Bedingungen oder die Mitsprache im Betrieb geht, sondern gerade auch dann, wenn es Zoff mit dem Chef gibt.“
Politische Entscheidung haben direkte Auswirkungen auf die Region
Die IG BAU werde sich auch weiterhin in politische Debatten einmischen, so Bartels: „Viele Vorhaben der Berliner Koalition haben direkte Auswirkungen für unsere Region und die Beschäftigten. Ein typisches Beispiel ist hier der Wohnungsbau. Da geht es um bezahlbare Wohnungen und um mehr Sozialwohnungen. Hier ist dringend mehr Unterstützung vom Bund notwendig.“
Auch für die Stärkung der Tarifbindung fordert Bartels ein klares Signal von der Bundesregierung: „Der Tariflohn sollte endlich zur Regel werden. Denn davon würden auch die Beschäftigten in der Region profitieren.“
„Stoppschild“ für Ausweitung der Belastungen
Ein klares „Stoppschild“ forderte Achim Bartels für die Versuche, den arbeitenden Menschen immer neue Belastungen aufzubürden. „Ob Kürzungen bei der Lohnfortzahlung, die Abschaffung des 8-Stunden-Tags oder eine Erhöhung des Renteneintrittsalters – so dreiste Forderungen sind respektlos und gehen völlig an der Realität der Beschäftigten vorbei. So ist beispielsweise gerade auf dem Bau und im Handwerk schon heute für viele die Rente mit 65, 66 oder 67 nicht erreichbar“, so Bartels. Statt über soziale Einschnitte und den Abbau des Sozialstaats zu diskutieren, seien sinnvolle Reformvorschläge notwendig. Vor allem eine „ordentliche, sichere und gerechte Rente“ müsse her.
Mehr Information und Kontakt
- IG BAU Bezirksverband Hamburg: https://hamburg.igbau.de/
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Foto: Lüne-Blog. Das Gewerkschaftshaus in der Heiligengeiststraße 28 in Lüneburg (linke Straßenseite).
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