Bienen auf Blüten. Foto: Beverly Buckley, Pixabay.

Hansestadt Lüneburg: Pflanzen und Entsiegeln für den Klimaschutz

Im Stadtzentrum, um die Stadt und im Stadtforst heißt es künftig “Klima und Grün”. Noch dies Jahr will die Hansestadt mit der Entsiegelung von Flächen starten. Auf Feldern oder an Feldwegen soll es Blüh- und Gehölzstreifen geben und im Stadtforst sind klimaresiliente Mischwälder geplant. Das beschrieb Uta Hesebeck, Leiterin des Fachbereichs Tiefbau und Grün, beim Umweltausschuss am 4. Oktober 2022.


Mitteilung von: Hansestadt Lüneburg
Am: 07.10.2022
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“Klima und Grün” in Lüneburg: Pflanzen und entsiegeln für den Klimaschutz

KluG – das steht für Klima und Grün in Lüneburg. Unter diesem Titel bündelt die Hansestadt künftig alle Maßnahmen zum Klimaschutz, die durch den 2020 ins Leben gerufenen Klimafonds finanziert werden.

Im Fokus stehen dabei zum einen Entsiegelungen, sprich das Entfernen von Pflaster, Asphalt oder Beton sowie zum anderen Neupflanzungen von Blumen, Sträuchern und Bäumen. „Beides ist essentiell für die Biodiversität und das Stadtklima“, betont Uta Hesebeck, Leiterin des Fachbereichs Tiefbau und Grün, im jüngsten Umweltausschuss.

Aktion “Lünepaten” läuft aus

Das Konzept KluG löst die Aktion “Lünepaten – Pflanz deinen Baum” ab, im Rahmen derer 2020 und 2021 Baumpflanzaktionen im gesamten Stadtgebiet durchgeführt worden waren. Bürger:innen konnten sich hier beteiligten, indem sie als “Lünepate” Stadt- oder Waldbäume spendeten.

„Wir haben die Lünepaten aufgrund mangelnder Flächenverfügbarkeit für Neupflanzungen von Bäumen vorerst eingestellt“, erklärt Hesebeck.

Neues Konzept mit anderen Schwerpunkten und mehr Möglichkeiten

Stattdessen wolle man künftig punktuell und je nach Bedarf und Möglichkeiten Entsieglungen und Pflanzungen von Blumen, Sträuchern und Bäumen im städtischen Raum und in Randgebieten umsetzen. „Da können wir flexibler agieren als bei den Lünepaten, bei denen es ausschließlich um Baumpflanzungen ging“, sagt Hesebeck.

Für Entsiegelungen und Pflanzungen stehen jedes Jahr mehr als 200.000 Euro aus dem Klimafonds als Bestandteil des städtischen Klimaschutzplans zur Verfügung.

Maßnahmen in Innenstadt, Randbereich und Stadtforst

Geplant sind in den nächsten Jahren Klimaschutzmaßnahmen in folgenden drei Bereichen: im urbanen Raum (Stadtzentrum), in den Randbereiche (ländlicher Raum) und im Stadtforst.

  • „Wir wollen noch dieses Jahr mit der ersten großen Entsiegelung im Stadtgebiet starten und sondieren aktuell, wo eine besonders geeignete Stelle ist“, so Hesebeck.
  • Im ländlichen Bereich, sprich auf Feldern oder an Feldwegen, will die Stadt strukturarme Flächen durch Blüh- und Gehölzstreifen aufwerten.
  • In Lüneburgs Wäldern sind Aufforstungen und Umgestaltungen von bestehenden Wäldern in klimaresiliente Mischwälder geplant. Neuaufforstungen von landwirtschaftlichen Flächen, wie es sie im Rahmen der Aktion „Lünepaten“ gab, sind vorerst nicht vorgesehen.

Die jeweils aktuell geplanten Aktionen wird die Stadt rechtzeitig bekannt machen. Bürger:innen können sich dann auch künftig gerne durch Spenden an den Klimaschutzmaßnahmen der Stadt beteiligen.


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