Heinrich-Heine-Haus am Ochsenmarkt in Lüneburg. Foto: Lüne-Blog.

Literaturbüro Lüneburg: Lesungen im April 2025

Um Familienwege und Beziehungen geht es im April 2025 im Heinrich-Heine-Haus. Simoné Goldschmidt-Lechner und Sarah Claire Wray präsentieren ihre neuesten Werke, Phillip B. Williams unternimmt eine Reise in eine geheimnisvolle Welt und Rabea Weihser entführt mit ihrer „Biographie des Gesichts“ in die Welt der ästhetischen Ideale. 


Mitteilung von: Literaturbüro Lüneburg e.V. – Online: https://www.literaturbuero-lueneburg.de/ – Am: 10.01.2025
Foto: Lüne-Blog. Literaturbüro Lüneburg, Ochsenmarkt 1a, Lüneburg


Veranstaltungen im April 2025

Zora del Buono – „Seinetwegen“

Mittwoch, 2. April 2025, 19:30 Uhr – Heinrich-Heine-Haus

Zora del Buono war acht Monate alt, als ihr Vater 1963 bei einem Autounfall starb. Der Unfall prägte ihre Familie. Mit 60 Jahren sucht sie nach dem Mann, der den Unfall verursachte, und konfrontiert ihn mit der Geschichte ihrer Familie. Ihre Suche führt sie zu abgründigen Entdeckungen und neuen Fragen über Schuld, Erinnerung und die Leerstelle in ihrem Leben.

Zora del Buono, geboren 1962 in Zürich, ist Architektin und Kulturredakteurin. Ihr literarisches Debüt erschien 2008, zuletzt der Familienroman „Die Marschallin“ (2020).

Simoné Goldschmidt-Lechner & Sarah Claire Wray – „Nerd Girl Magic“

Dienstag, 8. April 2025, 19:30 Uhr – Heinrich-Heine-Haus

Simoné Goldschmidt-Lechner, in Südafrika und Deutschland aufgewachsen, ist Autorin, Übersetzerin und interessiert sich für Fankulturen, Horror aus postmigrantischer Perspektive und experimentelle Sprache. Ihr Debütroman „Messer, Zungen“ erschien 2022, 2025 folgt „Nerd Girl Magic“.

Sarah Claire Wray, geboren 1993, ist Regisseurin und freie Autorin, schafft Theaterstücke und Videoarbeiten. 2021 veröffentlichte sie den Gedichtband „sieben utopische dinge“ und arbeitet aktuell an Prosatexten zu Erinnerung und Trauma.

Phillip B. Williams – „Ours. Die Stadt“

Mittwoch, 23. April 2025, 19:30 Uhr – Heinrich-Heine-Haus

In den 1830er Jahren liegt nördlich von St. Louis die Stadt Ours, gegründet von der mächtigen Saint, einer geheimnisvollen Frau mit außergewöhnlichen Kräften. Ours ist ein Zufluchtsort für Verlorene, ehemals Versklavte und Gerettete, dort entstehen Gemeinschaft, Familie und Liebe. Doch als Saint selbst verletzt wird und neue Mächte eindringen, stellt sich die Frage, ob Sicherheit nicht auf Unfreiheit beruht, selbst an diesem Ort.

Phillip B. Williams, geboren in Chicago, ist Autor von zwei preisgekrönten Gedichtbänden und „Ours. Die Stadt“ ist sein erster Roman. Er unterrichtet Kreatives Schreiben und wird 2025 Picador-Gastprofessor für Literatur an der Universität Leipzig.

Rabea Weihser – „Wie wir so schön wurden. Eine Biografie des Gesichts“

Montag, 28. April 2025, 19:30 Uhr – Heinrich-Heine-Haus

Gesichter fesseln unseren Blick – ob freundlich, schön oder entstellt, sie spiegeln unsere Sehnsüchte und die Gesellschaft wider. In ihrem Buch führt Rabea Weihser von den großen Augen der Pharaonen bis zu den perfekten Oberflächen der Social-Media-Beautys und erkundet, wie ästhetische Ideale unseren Blick auf die Welt prägen. Gewitzt und anregend zeigt sie, was hinter unseren Vorstellungen von Schönheit steckt.

Rabea Weihser, geboren 1981, studierte Musikwissenschaft und Marketing. Sie war Musikredakteurin bei Zeit Online und leitete das Kulturressort. Heute lebt sie als Autorin in Berlin.

Mehr Information und Karten

Das Literaturbüro Lüneburg im Heinrich-Heine-Haus

Mit der Eröffnung des restaurierten Heinrich-Heine-Hauses am Ochsenmarkt in Lüneburg am 15. Januar 1993 nahm auch das Literaturbüro Lüneburg hier seine Tätigkeit auf. Heinrich Heines Besuche bei seinen Eltern, die von 1822 bis 1826 im zweiten Obergeschoss des Hauses wohnten, führten zur Namensgebung und dazu, hier einen Ort für Literatur und Literaturvermittlung zu schaffen.

Der Besuch der Ausstellung lohnt allein schon, um das Hausinnere zu besichtigen. Hier die Eingangshalle.

Der Besuch lohnt auch aus architektonischen Gründen. Eingangshalle im Heinrich-Heine-Haus. Foto: Lüne-Blog

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