Foto: Lüne-Blog. An den Brodbänken in Lüneburg am 8. Januar 2026, gegen 10 Uhr. Zu Fuß Gehende sind froh, wenn vor einem Haus sauber geräumt ist und sie dort sicher gehen können.

Hansestadt im Schnee – aktuell: Müllabfuhr Freitag und Samstag eingestellt

Für das kommende Wochenende ist jede Menge Schnee und Sturm angekündigt. Zur Mittagszeit am 9. Januar 2026 hat nun die GfA die Müllabholung eingestellt. Die Hansestadt informiert über den Winterdienst der AGL und erinnert an die private Räum- und Streupflicht vor dem Haus. Der Gehweg ist jeweils in voller Breite frei zu halten und zu streuen. 


Mitteilung von: Hansestadt Lüneburg – Am: 08./09.01.2026
Online: https://www.hansestadt-lueneburg.de – Foto: Lüne-Blog.


Aktuell: GfA stellt Müllabfuhr am 9./10. Januar 2026 ein

Aufgrund der widrigen Witterungsumstände hat die GfA zur Mittagszeit am 9. Januar 2026 ihre Müllabholung eingestellt. Die Fahrzeuge waren heute Morgen gestartet, müssen jetzt aber ihre Touren abbrechen. Auch die für morgen geplanten Müllsammeltouren werden von der GfA allesamt abgesagt. Ob und wann die Abholtermine nachgeholt werden, entscheidet das Abfuhrunternehmen kommende Woche. Infos dazu finden Bürger:innen dann auf der Internetseite der GfA oder über die GfA-App.

Auch Ratsbücherei und Friedhöfe geschlossen

Ebenfalls ab Mittag und auch am Samstag, 10. Januar 2026, geschlossen ist die Ratsbücherei an allen Standorten. Der angekündigte Spielesamstag entfällt. Auch die Friedhöfe sind ab Freitag, 9. Januar 2026, bis auf Weiteres gesperrt und abgeschlossen. 

Unterkünfte stehen bereit

Aufgrund der aktuellen Wetterlage weist die Hansestadt Lüneburg darauf hin, dass niemand draußen übernachten muss. Obdachlose Personen haben die Möglichkeit, warme und sichere Unterkünfte aufzusuchen. Folgende Einrichtungen stehen zur Verfügung und sind durchgängig besetzt:
1. Städtisches Obdach, Lüneburger Straße 2
2. Herberge.plus (im Auftrag der Stadt betrieben vom Lebensraum Diakonie e. V.), Beim Benedikt 11a, Telefon: 04131-762614
In Notfällen wenden sich Betroffene und helfende Personen bitte an Polizei und Rettungsdienst.Im Notfall 110 wählen!

Hansestadt Lüneburg: Wenn es schneit – Das müssen Lüneburgerinnen und Lüneburger jetzt wissen

Foto: Lüne-Blog. An den Brodbänken in Lüneburg am 8. Januar 2026, gegen 10 Uhr. Zu Fuß Gehende sind froh, wenn vor einem Haus sauber geräumt ist und sie dort sicher gehen können.

Für Freitag, 9. Januar 2026, sind erneut große Schneefälle für die Region Lüneburg angekündigt. Die Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH (AGL) ist für den Winterdienst in der Stadt zuständig und einsatzbereit. Aber auch für Bürgerinnen und Bürger gibt es schnee- und glättebedingte Pflichten.

120 Mitarbeitende der AGL im Zweischichtbetrieb tätig

Rund 120 Kolleginnen und Kollegen der AGL sind an allen Tagen im Winterhalbjahr im Zweischichtbetrieb organisiert. „Kommt es wie in der vorigen Woche zu einem Volleinsatz aller Kräfte, sind Einsatzzeiten von zehn Stunden je Schicht keine Seltenheit“, weiß AGL-Geschäftsführer Lars Strehse. Je nach Wetterlage kann der tägliche Winterdienst wie zuletzt von 3 Uhr morgens bis 23 Uhr in zwei Schichten laufen.

Einsätze werden priorisiert – noch 500 Tonnen Streusalz vorrätig

Bei besonders viel Schnee oder starker Glätte muss die AGL ihre Einsätze priorisieren: Erst wird dafür gesorgt, dass Hauptverkehrsstraßen, auf denen etwa auch die Buslinien unterwegs sind, befahrbar sind. Nebenstraßen folgen später, wenn die Kapazitäten es zulassen. Bei den Geh- und Radwegen haben besonders diejenigen Priorität, die als Schulwege dienen oder aus anderen Gründen gefährlich sein können. Die AGL ist mit rund 800 Tonnen Streusalz vor Ort in die Wintersaison gestartet, von denen bislang noch etwa 500 Tonnen übrig sind.

Räum- und Streupflicht der Anwohnenden

Auch die Lüneburgerinnen und Lüneburger tragen ihren Teil dazu bei, dass alle sicher durch den Schnee kommen: Sie sind verpflichtet, montags bis samstags in der Zeit von 7 bis 21 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 21 Uhr vor ihrem Zuhause den Gehweg zu räumen und zu streuen. Bei anhaltendem Schneefall ist das gegebenenfalls mehrfach notwendig.

Der Gehweg vor dem Haus ist in voller Breite frei zu halten bzw. zu streuen. Sind keine Gehwege vorhanden, muss mindestens ein 1,30 Meter breiter Streifen freigehalten werden. Außerdem ist es wichtig, dass Gullis und Gossen frei bleiben, damit das Wasser bei Tauwetter abfließen kann.

Schneeberge am Straßenrand dürfen andere nicht behindern

Wer den Schnee beiseiteschiebt, sollte auch darauf achten, dass andere nicht behindert werden, dass der Straßenverkehr nicht gefährdet wird und dass die Müllabfuhr zur Leerung nach wie vor gut an die Tonnen kommt. Wer einen Hol- und Bringservice für die Mülltonnen beauftragt hat, sollte sein Grundstück so räumen, dass das Abholen auch gefahrlos möglich ist.

Einsatz von reinem Salz verboten – Streugutboxen für privaten Bedarf

Übrigens: Reines Salz ist als Streumittel verboten. Das Salz sollte mit Sand im Verhältnis von 1:15 gemischt sein. Die Hansestadt hat an insgesamt 19 Standorten verteilt über das gesamte Stadtgebiet Boxen mit entsprechendem Streugut aufgestellt. Daraus können sich Bürgerinnen und Bürger kostenfrei in haushaltsüblichen Mengen bedienen, um damit öffentliche Wege zu streuen.

Die AGL bemüht sich, die Boxen regelmäßig nachzufüllen.„Wer dringend Streugut benötigt, kann sich auch bei uns am Betriebshof an der Bockelmannstraße einen Eimer abholen“, bietet Geschäftsführer Lars Strehse an. Ein Anspruch an kostenfreiem Streugut besteht jedoch nicht. Strehse macht deutlich: „Der Winter kommt nicht plötzlich und unerwartet, so dass jeder Räumpflichtige sich selber entsprechend wappnen muss.“

Auch die Dächer im Blick haben 

Hauseigentümer:innen sollten bei Frost hin und wieder einen Blick nach oben werfen: Leicht bilden sich an Dachgauben und -rinnen Eiszapfen. Die sollte man entfernen, bevor sie herabfallen und Personen gefährden.

Die Gebäudewirtschaft der Hansestadt hat die Flachdächer städtischer Gebäude im Blick. Das gilt insbesondere für Schulen und Sporthallen. In der Regel vertragen die Dächer Neuschneehöhen von 60 bis 78 Zentimeter. Da solche Mengen in den nächsten Tagen nicht zu erwarten sind, sieht die Gebäudewirtschaft derzeit noch keinen Handlungsbedarf.

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Foto: Lüne-Blog. Winterdienst der AGL im Einsatz am 8. Januar 2026, gegen 10 Uhr an der Kreuzung Bardowicker / Reichenbachstraße.

Foto: Lüne-Blog. Winterdienst der AGL im Einsatz am 8. Januar 2026, gegen 10 Uhr an der Kreuzung Bardowicker / Reichenbachstraße. Die Mitarbeitenden sind in zwei Schichten eingeteilt. Schichten von zehn Stunden sind keine Seltenheit, so Geschäftsführer Lars Strehse.

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