Solawi Ginsterbusch in Dahlenburg: 30 Gemüseanteile in und um Lüneburg zu vergeben
Der Verein Solawi Ginsterbusch bei Dahlenburg baut Gemüse und Kartoffeln an, biozertifiziert. Für die kommende Saison sind noch Anteile zu vergeben. Dafür gibt es eine wöchentliche Lieferung nach Lüneburg, 3 bis 5 Kilo Gemüse, ausreichend für 1 bis 2 Personen. Äpfel und Birnen sind auch dabei.
Mitteilung von: Solawi Ginsterbusch e.V. – Am: 02.03.2026
Online: https://solawiginsterbusch.org/ – Foto: Solawi Ginsterbusch e.V.
Regelmäßig frisches Bio-Gemüse aus der Region: Solawi Ginsterbusch
Foto: Solawi Ginsterbusch. Zwei zufriedene Gärtnerinnen freuen sich über das wachsende Gemüse im Gewächshaus.
Die Solawi (Solidarische Landwirtschaft) Ginsterbusch e.V. hat zum Saisonstart ab April 2026 30 freie Gemüseanteile zu vergeben. Wer mitmacht, zahlt monatlich einen festen Preis (Richtwert aktuell 110 Euro) und bekommt frisches Gemüse, direkt vom schönen Acker, von Hand geerntet. Biozertifiziert, vielfältig und lecker, saisonal, regional und gesund. Abgeholt werden kann das Gemüse in Lüneburg beim Wohnprojekt Unfug in Kaltenmoor. Wenn sich hier mindestens 10 Menschen finden, kann auch das Commonszentrum in Nähe der Leuphana Universität als Abholort eingerichtet werden.
Ein Anteil reicht für 1 bis 2 Menschen und beinhaltet durchschnittlich 3 bis 5 kg Gemüse (ggf. inkl. Äpfel und Birnen) pro Lieferung. Die Saison startet im April 2026 und geht 12 Monate.
Solawi Ginsterbusch in Dahlenburg / Riecklingen
Als Solawi-Betrieb versucht der Verein eine Alternative zur kapitalistischen Wirtschaftsweise herzustellen. Der Hof befindet sich im Neetzetal zwischen Lüneburg und dem Wendland. Seit 2018 werden hier auf rund zwei Hektar Land diverse Gemüsesorten und Kartoffeln angebaut. Eine siebenjährige Fruchtfolge soll Bodenqualität und Humusgehalt stetig verbessern und das Land möglichst regenerativ behandeln.
Mehr Information und Kontakt
Neugierig geworden? Mehr Information:
- Solawi Ginsterbusch e.V.: https://solawiginsterbusch.org – Instagram: solawiginsterbusch
Solawi Ginsterbusch: Häufig gestellte Fragen
Was kostet ein Anteil?
Der monatliche Richtwert für die Saison 2026/2027 bei 130 angestrebten Ernteanteilen wird 110 Euro pro Monat und Anteil betragen. Wie viel ihr aber am Ende tatsächlich zahlt, legt ihr selbst fest. Das ist ein solidarisches und bewährtes Prinzip. Menschen, die finanziell momentan mehr Ressourcen haben, können sich zu einem größeren Anteil am Jahreshaushalt beteiligen und Menschen mit momentan weniger finanziellen Ressourcen mit einem kleineren Anteil. Der Richtwert darf also unter- und überboten werden.
Was bekommt man dafür?
Ein Anteil beinhaltet durchschnittlich 3 bis 5 Kilo Gemüse (ggf. inkl. Äpfel und Birnen) pro Lieferung und reicht für 1 bis 2 Menschen. Geliefert wird die Gesamtmenge für den Abholort. Aufgeteilt wird dann vor Ort bei der Abholung.
Wo kann man seinen Anteil abholen?
Einmal in der Woche, derzeit dienstags, im Winter zeitweise zweiwöchentlich, wird das Gemüse in die Abholräume gebracht. Abhol-Ort in Lüneburg ist derzeit beim Wohnprojekt Unfug in der Konrad-Adenauer-Straße in Lüneburg Kaltenmoor. Wenn sich dafür mindestens zehn Menschen finden, kann auch das Commonszentrum in Nähe der Leuphana Universität als Abhol-Ort eingerichtet werden.
Wie wird der Richtwert berechnet?
Berechnet werden alle Kosten: die Arbeit der Erzeuger*innen, die Ausgaben für Saat- und Pflanzgut, Bewässerung, Strom, Ackerpacht, Geräte, Trecker etc. Diese Kosten werden unter allen Mitgliedern aufgeteilt. Am Ende muss der Finanzierungsplan gedeckt sein. So berechnet sich der Richtwert.
Die festen Monatsbeiträge sichern den Erzeuger*innen ein festes monatliches Einkommen und Stabilität. Der Betrieb ist damit zum Beispiel gegen mögliche Ernteausfälle, niedrige Kaufbereitschaft oder Handelspreise abgesichert. Wir tragen also gemeinsam das Risiko und teilen uns ebenfalls gemeinsam die Ernte. Wir bewirtschaften damit in Gemeinschaft 10 Hektar Ackerland und leisten einen Beitrag zu einer fairen, ökologischen, nachhaltigen Landwirtschaft.
- Solawi Ginsterbusch e.V.: https://solawiginsterbusch.org

Foto: Solawi Ginsterbusch. Mit dem Traktor geht es aufs Feld zum Pflanzen.

Foto: Solawi Ginsterbusch. Mitglieder der Wohngenossenschaft.
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Lünepedia: Solidarische Landwirtschaft
Im Einzugsgebiet von Lüneburg gibt es einige solidarische Landwirtschaften (SoLaWis). SoLaWis sind wichtige Akteure der Ernährungswende und Commons-Vereinigungen. Folgende SoLaWis gibt es in Lüneburg und der Region: WirGarten, Hofgarten Lemgrabe, Ginsterbusch und Hof Tangsehl.
Weiterlesen: https://www.luenepedia.de/wiki/
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