Theater Lüneburg. Foto: Lüne-Blog.

Theater Lüneburg: Premieren und Extras im März 2026

Einen breiten Bogen spannt das Theater Lüneburg im März 2026: Von der Premiere „Wunschkind“ für Menschen ab vier Jahren bis zum Ibsen-Stück „Ein Volksfeind“, der die Stadt vor vergiftetem Trinkwasser schützen will. Doch will die überhaupt geschützt werden? Ein umfangreicher Theatermonat mit spannendem Beiprogramm.


Mitteilung von: Theater Lüneburg – Online: https://www.theater-lueneburg.de/ – Foto: Lüne-Blog


I. Premieren im März 2026

Das Theater Lüneburg ist ein Dreispartentheater mit eigenen Ensembles für Schauspiel, Musiktheater und Ballett. Als Spielstätten dienen das Große Haus mit 542 Sitzplätzen, das Studio T.NT, das mit rund 110 Sitzplätzen aktuell in der ehemaligen Buchhandlung Lünebuch am Markt untergebracht ist, und das Junge Theater T.3 mit 140 Sitzplätzen. Rund 500 Veranstaltungen lockten in den vergangenen Spielzeiten jeweils mehr als 100.000 Besucher:innen an.

T.3: „Wunschkind“ – 1. März 2026

„Wäre es nicht wunderbar, auch eine Familie zu haben?“, fragt das Eichhörnchen eines Tages das Rotkehlchen. Bestimmt wäre es das! Gesagt, getan: Sie bauen gemeinsam ein Nest und hoffen auf Nachwuchs. Erst nach langem Warten scheint ihr Wunsch eines schönen Morgens endlich in Erfüllung zu gehen: Im Nest liegt ein wunderschönes grünes Ei … Nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Lilli L’Arronge für Menschen ab 4 Jahren.

T.NT am Markt: „Annerthalf Stünnen to laat“ – 13. März 2026

Peter und Laura, seit 30 Jahren verheiratet, sind zum Abendessen bei Peters Arbeitskollegen eingeladen. Im letzten Moment entschließt sich Laura, dass sie keine Lust auf die Einladung hat. Sie will endlich einmal mit Peter reden. Je länger das Gespräch dauert, desto emotionaler wird die Diskussion und desto lauter … Komödie von Gerald Sibleyras und Jean Dell, ins Plattdeutsche übersetzt von Christine Marquardt mit der Niederdeutschen Bühne Sülfmeister e.V. Lüneburg.

Großes Haus: „Down to the Wire“ – Tanzwelten 3 – 14. März 2026

Unter dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“ bildet dieser Tanzabend den Abschluss der Reihe „Tanzwelten“. Olaf Schmidt wird in Zusammenarbeit mit seinen Gästen den Abend mit mehreren Stücken gestalten und damit die Vielfältigkeit und stete Entwicklung des Tanzes am Theater Lüneburg unterstreichen. Ein Tanzabend mit Choreographien von Olaf Schmidt, Giovanni Insaudo, Albert Galindo I Villegas

T.3: „Löwenherzen“ – 18. März 2026

Der achtjährige Anand lebt in den Slums von Dhaka. Er muss zum Lebensunterhalt der Familie beisteuern und näht in einer Fabrik Kuscheltiere für den Verkauf in Europa. Mit einem Brief im Herzen beginnt ein Kuscheltier-Löwe eine große Reise von Bangladesch nach Deutschland. Schauspiel von Nino Haratischwili für Menschen ab 10. Ausgezeichnet 2021 mit dem Mülheimer KinderStückPreis.

Großes Haus: „Ein Volksfeind“ – 28. März 2026

Ein neues Kurbad im Ort soll Wirtschaft und Tourismus ankurbeln. Da meldet sich Dr. Stockmann mit einem Gutachten: Das Grundwasser ist durch die Abwässer eines Unternehmens verschmutzt, die Trinkwasserversorgung ist gefährdet. Stockmann will das Gutachten in den lokalen Medien veröffentlichen. Doch dagegen regt sich Widerstand: in der Politik, bei den Kapital-Playern der Stadt und auch in der Familie Stockmanns.

II. Besondere Veranstaltungen

Theatercafé – Samstag, 7. März 2026

Ein idealer Einstieg: Etwa einmal im Monat stellen die Dramaturg:innen des Theaters Lüneburg kommende Premieren vor und geben Einblicke in das aktuelle Geschehen. Auch die Künstler:innen ergreifen das Wort. Das Theatercafé findet jeweils statt um 15:30 Uhr an wechselnden Orten im Theater (Foyer Großes Haus, Junge Bühne T.3, Großes Haus). Der Eintritt ist frei, die Türen sind ab 14:30 Uhr geöffnet. Im Foyer des Großen Hauses gibt es ein gastronomisches Angebot.

Lüneburger Wochen gegen Rassismus: „Respekt ist zumutbar“ –  Samstag, 14. März 2026

Im Rahmen der Lüneburger Wochen gegen Rassismus liest Schauspieler Jan Philip Walter Heinzel aus Carolin Emckes jüngst erschienenem Buch „Respekt ist zumutbar“. Die Veranstaltung findet statt am Samstag, 14. März 2026, im mosaique, Katzenstraße 1, in Lüneburg, um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

„One Perfect Moment“: Präsentation der Akademie Junges Musiktheater – Mittwoch, 18. März 2026

Die jungen Künstlerinnen und Künstler der Akademie Junges Musiktheater präsentieren an diesem Abend ihre Arbeit in der Studienvorbereitenden Ausbildung (SVA). Mit einem berührenden Programm aus Songs, Szenen und Choreografie stellen sich die jungen Künstlerinnen und Künstler ihrem Publikum vor. Die Vorstellung findet statt am Mittwoch, 18. März 2026, um 19 Uhr im T.NT am Markt. Der Eintritt ist frei.

Zu „Amsterdam“: Veranstaltungsreihe „Humanistisch bleiben“

Aus dem Begleitprogramm zum Theaterstück „Amsterdam“. Der Titel der Reihe ist angelehnt an das Buch „Wie man nach einem Massaker humanistisch bleibt in 17 Schritten“ von Maya Arad Yasur. Eine Kooperation mit der Leuphana Universität und der Halle für Kunst Lüneburg e.V. 

  • 19. März 2026: Humanistisch bleiben 3 – „Ist das ein Mensch?“
    Als Begleitprogramm zur Produktion „Amsterdam“ widmet sich der Abend dem Konzept der Versöhnung und thematisiert dabei auch das Recht auf Unversöhnlichkeit. Lesung mit Texten von Primo Levi, Rumi, Umberto Eco u. a. Die Veranstaltung findet statt am 19. März 2026 um 19 Uhr im Foyer des Großen Hauses. Der Eintritt ist frei.

Öffentliche Theaterführung – Samstag, 21. März 2026

Was machen Theatermenschen tagsüber? Und wie sieht es auf und hinter der Bühne des Lüneburger Theaters aus, in Schneiderei, Maske und Ballettsaal? Dies und mehr erfährt man bei einer einstündigen Theaterführung, die hinter die Kulissen blicken lässt. Karten gibt es online oder direkt an der Theaterkasse.

Theater trifft Kino – Sonntag, 22. März 2026

Das SCALA-Programmkino schafft die Möglichkeit, Filme im Kino zu sehen, die mit den Produktionen des Theaters zusammenhängen. Die Filme laufen im Rahmen einer sonntäglichen Matinee. Die Termine liegen jeweils nach den Premieren der betreffenden Produktionen im Theater, sodass ein Vergleich auch möglich ist. Im Anschluss kann man mit Mitarbeitenden von SCALA und des Theaters über Kunstmittel und Erzählweisen austauschen.

III. Theater Lüneburg: Extras

  • Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn
    Für viele Produktionen im Großen Haus gibt es eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn eine Einführung im Theaterfoyer.
  • Premierenfeiern
    Die Premiere ist ein ganz besonderer Abend. Feiern Sie mit: Nach dem Schlussapplaus lädt das Theater herzlich zur Premierenfeier ein.

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Theater Lüneburg. Foto: Lüne-Blog.

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Lünepedia: Theater Lüneburg

Die Ursprünge des Theaters finden sich in der frühen Nachkriegszeit. Am 1. Oktober 1961 konnte das Theater seinen neuen (und jetzigen) Standort An den Reeperbahnen 3, in der Altstadt von Lüneburg, eröffnen. Das Theater wurde von nun an „Lüneburger Stadttheater“ genannt. Während der Corona-Pandemie war der Spielbetrieb zeitweise eingestellt.

Neben der Hansestadt Lüneburg wurde 1975 der Landkreis Lüneburg zweiter Gesellschafter. Mit Wirkung vom 1. Januar 2022 ist der Landkreis Lüneburg mit 74,9 Prozent Hauptgesellschafter. Der Gesellschaftsanteil der Hansestadt beträgt damit nunmehr 25,1 Prozent. Finanziert wird das Theater durch Gelder vom Land Niedersachsen, vom Landkreis und der Hansestadt. Der Gesamtetat beträgt rund 10 Millionen Euro. Der Anteil der Einspieleinnahmen liegt bei etwa 25 Prozent und damit über dem Bundesdurchschnitt.

Weiterlesen: https://www.luenepedia.de/wiki/Theater_Lüneburg

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