Obdachlos. Foto: Apollo22, Pixabay.

Lüneburg: Was tun, wenn der Verlust der Wohnung droht?

Housing First: Ausreichend Wohnraum, auskömmliche Arbeit, breite Unterstützung im Notfall, gesundheitliche Versorgung und eigene Konzepte für wohnungslose Frauen helfen, Wohnungslosigkeit zu verhindern, so Sozialministerin Daniela Behrens am 23.02.2022 im Landtag. Wo gibt es in Lüneburg Hilfe bei drohender Wohnungslosigkeit?


Mitteilung von: Präventionsstelle für Wohnraumsicherung
Am: 01.03.2022


Prävention und Hilfsangebote in Lüneburg

Verlust der Wohnung droht? Hilfe und Beratung in Lüneburg

  • Präventionsstelle für Wohnraumsicherung Lüneburg, Dahlenburger Landstraße 63, 21337 Lüneburg
    “Jeder Mensch braucht ein Zuhause. Ihnen droht der Verlust der Wohnung? Wir beraten und unterstützen Sie bei allen Schritten, um Ihre Wohnung zu erhalten. Die Beratung ist kostenlos, freiwillig und vertraulich. Sie entscheiden, wie es weitergeht.”
    Offene Sprechstunde (derzeit nur nach Anmeldung und gemäß den 3-G-Regeln): Dienstag 9:00-12:00 Uhr / Donnerstag 13:00-15:00 Uhr
    Nehmen Sie Kontakt auf:
    – Per Telefon 04131/309-4144 oder -4145
    – Per Mail melanie.seedorf@stadt.lueneburg.de oder jasmin.strecker@stadt.lueneburg.de
  • Hansestadt Lüneburg: Obdachlosenhilfe – mehr
  • Lebensraum Diakonie: Wendepunkt Lüneburg, Salzstr. 14 – Beratung und Unterstützung – mehr
  • Wohnungslosenhilfe – Zentrale Beratungsstelle Lüneburg, Heiligengeiststr. 31 – mehr

Weitere Hilfsangebote

  • Lüneburger Tafel – lueneburger-tafel.de
    Im Tiefen Tal 64, 21339 Lüneburg – Ausgabe mit Zeitfensterkarten
    “Jeder Kunde benötigt einen von uns ausgestellten Tafel-Ausweis. Der Ausweis kann dienstags von 10 bis 13 Uhr beantragt werden. Dazu benötigen wir den Personalausweis sowie belegbare Angaben zu Einkommen und Ausgaben.”
    Kontakt: lueneburger-tafel.de/kontakt
  • Lebensmittel – Fairteiler in Lüneburg
    Ein Fairteiler ist ein Ort, zu dem alle Menschen Lebensmittel bringen und kostenlos von dort mitnehmen dürfen. Es gibt sechs Fairteiler in Lüneburg: In Adendort, Bockelsberg, Ritterstraße, bei der Bethlehem-, Genezareth- und Paul-Gerhardt-Gemeinde. Weitere Informationen zu den Fairteiler-Stellen – mehr
  • Kleidung
    Es gibt verschiedene Kleiderkammern für Kinder- und Erwachsenenkleidung in Lüneburg. Gute, gereinigte Kleidungsstücke werden gern angenommen. Stadt Lüneburg: Kleiderkammern in der Übersicht – mehr
  • Möbel und mehr: Ein großes Angebot gibt es bei “Sack & Pack”, Neue Arbeit Lüneburg-Uelzen gGmbH, Vor dem Neuen Tore 35, 21339 Lüneburg, Telefon 04131 232439 oder 04131 707197. Auch hier werden Spenden gern angenommen.

Zusammenschlüsse

Mehr Information

  • Lünepedia: Wohnungslosigkeit in Lüneburg: “In Lüneburg sind im Februar 2022 ca. 110 Menschen obdachlos, haben also keinen eigenen Platz zum Schlafen, kommen jedoch größtenteils in Obdachlosenunterkünften unter. Obdachlosigkeit ist von Wohnungslosigkeit zu unterscheiden, bei der die Menschen in der Regel bei Freunden oder Verwandten in der Zeit der Wohnungslosigkeit unterkommen. Es wird von ca. 330 ausschließlich wohnungslosen Personen ausgegangen. Es steht trotz Leerstand in der Stadt nicht genügend Wohnraum für die Obdachlosen zur Verfügung, auch die Situation in Obdachlosenunterkünften ist angespannt.”
    Quelle: Lünepedia – mehr
  • Wikipedia: “Housing First, auch ‘rapid re-housing’ genannt, ist ein Ansatz aus der US-amerikanischen Sozialpolitik beim Umgang mit Obdachlosigkeit und eine Alternative zum herkömmlichen System von Notunterkünften und vorübergehender Unterbringung. … Der Ansatz basiert darauf, dass eine obdachlose Person oder Familie als Erstes und Wichtigstes eine stabile Unterkunft braucht und andere Angelegenheiten erst danach angegangen werden können, da die Sicherheit und Stabilität einer eigenen Wohnung die notwendige Grundlage darstellt.”
    Quelle: Wikipedia – mehr
  • Deutschlandfunkt Nova: “Housing-First-Konzept: Gebt Obdachlosen eine Wohnung” – mehr
    “Überall in Europa steigt die Zahl der Obdachlosen. Nur in Finnland leben immer weniger Menschen auf der Straße. Der Grund dafür ist das Housing-First-Prinzip. Die Menschen bekommen erst eine Wohnung, und dann kommt der Rest.”

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