Eingangsbereich Psychiatrische Klinik Lüneburg. Foto: Christine Böhm.

125 Jahre Psychiatrische Klinik Lüneburg (PKL) – Veranstaltungen und Filmvorführungen

Im Jahr 2026 blickt die Psychiatrische Klinik Lüneburg (PKL) auf ein 125-jähriges Bestehen zurück. Zu diesem Anlass finden Filmvorführungen, Begehungen und der Tag der offenen Tür am 21. März 2026 statt. Das schwierige Erwachsenenwerden ist Thema des Films „Danke für nichts“, zu dem die Klinik am 25. Februar 2026 ins SCALA-Kino einlädt. Fachleute der Klinik stehen für ein anschließendes Gespräch bereit.


Mitteilung von: Gesundheitsholding Lüneburg GmbH / Psychiatrische Klinik Lüneburg (PKL) – Am: 19.02.2026
Online: PKL-Veranstaltungskalender – Foto: Christine Böhm.


2026: 125 Jahre Psychiatrische Klinik Lüneburg (PKL)

Foto: Christine Böhm. Eingangsbereich der PKL Lüneburg.

Planungen für den Bau einer „Heilanstalt Lüneburg“ begannen Ende 1896 durch eine eigens gegründete Kommission. Eröffnet wurde die Einrichtung der Provinz Hannover am 29.06.1901 unter dem damaligen Namen „Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt für psychisch Kranke Lüneburg“. Die ersten Bewohner:innen trafen am 11.07.1901 aus der Heilanstalt Hildesheim ein. Die anfängliche Kapazität betrug 800 Betten (Quelle: Lünepedia.de, siehe unten). 

Im Jahr 2026 blickt die Psychiatrische Klinik Lüneburg (PKL) damit auf ein 125-jähriges Bestehen zurück. Zu diesem Anlass finden eine Vielzahl an Veranstaltungen statt: Filmvorführungen, Begehungen und der Tag der offenen Tür am 21. März 2026.

  • Psychiatrische Klinik Lüneburg: Geländeplan (PDF-Datei)Veranstaltungen und Termine
  • Psychiatrische Klinik Lüneburg: „Euthanasie“-Gedenkstätte 
    In der Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1941 und 1945 wurden über 300 Patienten mit psychischen Störungen und Kinder mit Körperbehinderungen in der Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg umgebracht. Für einige hundert Patienten war sie eine „Durchgangsanstalt“ zur zentralen Tötungsanstalt Hadamar. In der „Euthanasie“-Gedenkstätte auf dem Gelände der PKL finden regelmäßig Führungen und Seminare statt.
  • Ausstellung „Mutig erinnern“: https://www.mutig-erinnern.de
    Wie gehen Menschen damit um, wenn sie von NS-Verbrechen in der eigenen Familie erfahren? 17 Beispiele dazu zeigt die Open-Air-Ausstellung „Mutig erinnern“ mit Porträtfotos von Mathias Mensch.

Tag der offenen Tür am 21. März 2026

Am 21. März 2026 sind Interessierte eingeladen zu verschiedenen Veranstaltungen von 10 bis 16 Uhr auf dem Gelände der Psychiatrischen Klinik, Am Wienebütteler Weg 1, in Lüneburg.

Aus dem Programm: Frühlingsflohmarkt, Rundgänge zur Geschichte des Hauses, zum Neubau und zu den Bäumen und Baumarten im Gelände. Die Gebäude der Klinik liegen in einem parkartigen Gelände mit bis zu 100 Jahre altem Baumbestand. Außerdem sind Besuche in den verschiedenen Fachabteilungen möglich. So kann man Einblick gewinnen in die Zuhausebehandlung für Kinder und Erwachsene, die Behandlung im Alter, die Tagesförderstätte, die Berufsfachschule Pflege und die Seelsorge.

Filmvorführungen im SCALA-Kino: Tragikomödie „Danke für nichts“

Filmvorführung und Gespräch über schwieriges Erwachsenwerden

Mittwoch, 25. Februar 2026, 19:30 Uhr – SCALA Programmkino, Apothekenstraße 17, 21335 Lüneburg

Anlässlich ihres 125-jährigen Jubiläums veranstaltet die Psychiatrische Klinik Lüneburg vier Filmabende im SCALA Programmkino, um sich über gesellschaftlich relevante psychiatrische und medizinische Themen auszutauschen. Nach dem Film „Danke für nichts“ besteht Gelegenheit zur Diskussion mit Jan-Hendrik Kramer, Geschäftsführer der PKL, Vicki Richter, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJPP), und Dr. Alexander Tewes, Leitung LAKIJU-VT.

„Danke für nichts“ ist ein Coming of Age-Film über vier Jugendliche in einer Berliner Jugendhilfe-WG. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Darum geht’s: Die vier Teenager Katharina, Ricky, Malou und Victoria leben in einer betreuten Wohngruppe. Mit Hilfe ihres überforderten Sozialarbeiters Ballack haben sie sich eine Welt ohne Eltern, Schule oder Regeln geschaffen. Doch Katharinas Suizidversuche bedrohen das Paradies: Wenn sie erneut erwischt werden sollte, verlieren alle vier ihr Zuhause. Doch Katharina ist entschlossen, vor ihrem 18. Geburtstag zu sterben – und ihre Freundinnen setzen alles daran, sie zu schützen.

Mehr bei Lüne-Blog

Foto: Ausstellung "Mutig erinnern" auf dem Gelände der PKL. Im Hintergrund das Dokumentationszentrum "Euthanasie"-Gedenkstätte.

Foto: Ausstellung „Mutig erinnern“ mit Porträtfotos von Mathias Mensch auf dem Gelände der PKL. Im Hintergrund der alte Wasserturm, das Dokumentationszentrum „Euthanasie“-Gedenkstätte.

Lünepedia: Psychiatrische Klinik Lüneburg

Die Psychiatrische Klinik Lüneburg (Abkürzung: PKL. Ehemals: Niedersächsisches Landeskrankenhaus Lüneburg), eine gemeinnützige GmbH, ist das städtische Fachkrankenhaus der niedersächsischen Hansestadt Lüneburg für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Forensische Psychiatrie und Forensische Psychotherapie.

Eröffnet wurde die heutige PKL am 29.06.1901, als Einrichtung der Provinz Hannover, unter dem damaligen Namen „Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt für psychisch Kranke Lüneburg“. Aufgrund ihrer Geschichte der PKL als Heil- und Pflegeanstalt seit 1901 und während des Nationalsozialismus hat die „Euthanasie“-Gedenkstätte als Teil der PKL eine unvergleichbare, überregionale Bedeutung für NS-Euthanasie und Psychiatrie. 

Weiterlesen: https://www.luenepedia.de/wiki/Psychiatrische_Klinik_Lüneburg

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