Ratsbücherei Lüneburg: Theaterstück „Die Falle“ mit Riadh Ben Ammar – 15. März 2026
„Theater kann Brücken bauen – zwischen Geschichten, zwischen Menschen, zwischen Kontinenten“, so Ben Ammar. Sein Stück „Die Falle“ schildert die Perspektive junger Menschen, die an den Küsten Nordafrikas aufbrechen, getragen von Träumen und Erwartungen – und die Realität vieler junger Menschen, die es nach Europa schaffen.
Mitteilung von: Dominique Haas – Am: 08.03.2026
Online: https://lwgr.de/ – Foto: Hansestadt Lüneburg.
Ratsbücherei Lüneburg: Theaterstück „Die Falle“ mit Riadh Ben Ammar – 15. März 2026
Foto: Hansestadt Lüneburg. Die Flagge der Lüneburger Wochen gegen Rassismus wird am 21. März zum Internationalen Tag gegen Rassismus wieder am Lüneburger Rathaus gehisst.
Sonntag, 15. März 2026, 18:00 Uhr – Ratsbücherei Lüneburg, Am Marienplatz 1, 21335 Lüneburg
Am Sonntag, 15. März 2026, um 18:00 Uhr wird in der Ratsbücherei Lüneburg, Am Marienplatz 1 in Lüneburg, das Theaterstück „Die Falle“ von und mit Riadh Ben Ammar aufgeführt. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Lüneburger Wochen gegen Rassismus.
Gesellschaftspolitische Themen als Theaterstück
Riadh Ben Ammar kam Anfang der 2000er Jahre von Tunesien nach Deutschland und war zunächst längere Zeit in einem Geflüchtetenlager in Mecklenburg-Vorpommern untergebracht. Heute lebt er zwischen Tunesien und Deutschland. Er ist Mitbegründer des transnationalen Netzwerks Afrique-Europe-Interact. Im Rahmen seines Projekts „Theater für Bewegungsfreiheit“ bringt er gesellschaftspolitische Themen auf die Bühne. Denn: „Theater kann Brücken bauen – zwischen Geschichten, zwischen Menschen, zwischen Kontinenten“, so Ben Ammar.
„Die Falle“: Der Blick von Nordafrika auf die andere Seite der Küste
„Man kann nicht an der Küste leben, ohne die andere Seite wenigstens einmal gesehen zu haben. Alle wollen dahin. Die meisten träumen davon“, sagt Riadh Ben Ammar. Mit dem Theaterstück verbindet Ben Ammar persönliche Erfahrungen, politische Analyse und künstlerischen Ausdruck.
„Die Falle“ erzählt eine eindringliche Geschichte über die geschlossene EU-Außengrenze und die Missverständnisse, Hoffnungen und Widersprüche, die sie hervorbringt. Das Stück schildert die Perspektive junger Menschen, die an den Küsten Nordafrikas aufbrechen – getragen von Träumen und Erwartungen – und die Realität vieler junger Menschen, die es nach Europa schaffen: „Wer hier ankommt, will nicht mit leeren Händen zurückkehren. Doch für viele werden Illegalität, Kriminalisierung und die ständige Angst vor Abschiebung zum Alltag.“
Mehr Information und Kontakt
Die Veranstaltung wird organisiert von der VVN-BdA Lüneburg, der Geschichtswerkstatt Lüneburg, der Seebrücke Lüneburg, den Omas gegen Rechts sowie dem Lüneburger Netzwerk gegen Rechts in Kooperation mit der Ratsbücherei Lüneburg.
- Afrique-Europe-Interact: „Die Falle“ – Ein Theaterstück von und mit Riadh Ben Ammar
- Lüneburger Wochen gegen Rassismus: Programm 2026
- Kreissportbund Lüneburg e.V.: Das ganze Veranstaltungsprogramm zum Herunterladen (PDF-Datei)
- Ev.-luth. Sprengel Lüneburg: „Ich wünsche mir, dass die Kirche weiterhin eine starke Bündnispartnerin bleibt“ – Interview mit Dominique Haas
Die Lüneburger Heide gilt als Hotspot für völkische Siedler:innen und rechtsextreme Netzwerke. Dominique Haas, Rechtsextremismusbeauftragter des Landkreises Lüneburg, spricht im Interview über die Besonderheiten der Szene, ihre religiösen Bezüge, die Rolle der Kirche und gibt praktische Handlungsempfehlungen für Gemeinden und Engagierte.

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