Junge Union: Alkoholverbot Am Sande „überfälliger Schritt“
Im Ausschuss für Feuerwehr und Gefahrenabwehr am 17. März 2026 hat die Hansestadt nun eine Verordnung zur Begrenzung des Alkoholkonsums Am Sande vorgelegt. Die CDU-Jugendorganisation Junge Union begrüßt eine solche Maßnahme und fordert außerdem ein generelles Alkoholverbot an Bushaltestellen und Videoüberwachung.
Mitteilung von: Junge Union Lüneburg – Am: 15.03.2026
Online: https://www.ju-lueneburg.de – Grafik: Lüne-Blog.
Junge Union zum Alkoholverbot Am Sande: „Überfälliger Schritt“
Foto: Lüne-Blog. Meist friedliches Bild: Sitzgelegenheiten Am Sande.
Ein „überfälliger Schritt“, so die Einschätzung der Jungen Union zur Einführung eines Alkoholverbots Am Sande in Lüneburg. „Bereits seit Monaten haben die Junge Union Lüneburg und die CDU auf die zunehmenden Missstände in der Innenstadt aufmerksam gemacht und konkrete Maßnahmen zur Stärkung von Sicherheit und Ordnung gefordert“, so die Junge Union Lüneburg, die dort offene Trinkgelage, aggressives Betteln, Beleidigungen und tätliche Angriffe kritisiert – und das aus ihrer Sicht zu zögerliche Handeln von Rot-Rot-Grün im Rat und der Oberbürgermeisterin.
Striktes Alkoholverbot an Bushaltestellen und Videoüberwachung gefordert
Frédéric Schröder, stellvertretender Kreisvorsitzender der Jungen Union Lüneburg, erklärt: „Als Junge Union Lüneburg begrüßen wir die Bestrebungen aus dem Rathaus, ein Alkoholverbot Am Sande einzuführen. Gleichzeitig gilt nun: Nicht locker lassen und weitere Maßnahmen für eine sicherere Innenstadt prüfen.“ Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD), der derzeit auf 13 Stellen aufgestockt wird, soll weiter gestärkt werden. Außerdem fordert die Junge Union ein striktes Alkoholverbot an Bushaltestellen, ein Pilotprojekt zur Videoüberwachung und eine spürbare Aufwertung des Platzes Am Sande als sicheren Ort der Begegnung.
„Sicheres Lüneburg nur mit starker CDU und starker Jungen Union“
Bereits im Vorjahr hatten CDU Stadtverband und Junge Union die Lüneburger Innenstadt als „Ort des Verfalls“ voll Randalierern, Pöbeleien und Drogenkonsum ausgemacht. Sie fordern die Verschärfung des Ordnungsdienstes, Alkoholverbote und Videoüberwachung (Lüne-Blog, 22.09.2025 – mehr).
Die aktuellen Überlegungen aus dem Rathaus, so die Junge Union, bestätigten im Kern genau das, was CDU und Junge Union seit Monaten anmahnen: Statt Probleme kleinzureden oder Warnungen als überzogen abzutun, brauche es endlich einen klaren politischen Kurs für mehr Sicherheit, Ordnung und Aufenthaltsqualität in der Lüneburger Innenstadt. „Die Entwicklung der vergangenen Monate zeigt, dass entschlossenes Handeln notwendig ist – und dass CDU und Junge Union die Debatte frühzeitig, konsequent und mit konkreten Vorschlägen geführt haben“, so Kreisvorsitzender Arwed Köster. Er ist überzeugt: „Klar ist: Ein sicheres Lüneburg gibt es nur mit einer starken CDU und einer starken Jungen Union!“
- Junge Union Lüneburg: https://www.ju-lueneburg.de
- Hansestadt Lüneburg: Ausschuss für Feuerwehr und Gefahrenabwehr am 17.03.2026
Unter TOP 7 wird hier eine Verordnung zur Begrenzung des Alkoholkonsums auf dem Platz Am Sande beraten. Die Verordnung sieht ein Alkoholverbot zwischen 8.00 Uhr und 19.00 Uhr vor. Denn alkoholbedingte Störungen, Ordnungswidrigkeiten und Straftaten im Bereich Am Sande treten nach den Erkenntnissen von Polizei und Kommunalem Ordnungsdienst besonders in diesem Zeitrahmen auf, in dem der Bereich als Hauptbushaltestelle stark frequentiert ist. - Hansestadt Lüneburg: Maßnahmen mit ordnungsrechtlichem Bezug zur Innenstadtsituation (PDF-Datei)
Was wird aktuell unternommen? Präsentation im Ausschuss für Feuerwehr und Gefahrenabwehr am 23. Juni 2025 zum aktuellen Stand.
Mehr bei Lüne-Blog
- Sicherheit und Ordnung in der Innenstadt: Häufig gestellte Fragen und Antworten – 22.11.2025
Aktuell wird viel über die Sicherheitslage und Aufenthaltsqualität in Innenstädten diskutiert. Im Fokus steht in Lüneburg der zentrale Platz Am Sande. Welche Handlungsmöglichkeiten hat die Stadt, was ist geplant? Zur Information hat die Hansestadt häufig gestellte Fragen und Antworten dazu zusammengestellt. - CDU Lüneburg sieht Abwärtsspirale der Innenstadt: Standortgefährdung, Verunsicherung, Umsatzverluste und Leerstände – 31.05.2025
Die Gefahr, dass „unsere Innenstadt kippt“, sieht Rats- und Landtagsmitglied Anna Bauseneick, und „dann leidet unsere gesamte Stadt: der Handel, der Tourismus, das gesellschaftliche Miteinander.“ Unterstützt wird sie vom CDU-Stadtverband und der Mittelstandsunion. Letztere fordert die tägliche Bestreifung durch den kommunalen Ordnungsdienst, im Bedarfsfall Platzverweise und den Abbau der neuen Sitzmöglichkeiten Am Sande. Dabei beruft man sich auch auf die Standortumfrage 2025 der IHK Lüneburg-Wolfsburg. Hier liegt der Landkreis Lüneburg im Vergleich allerdings im oberen Bereich.

Foto: Hansestadt Lüneburg. Platz Am Sande, Luftbild mit Blick aus Richtung Johanniskirche.
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Lünepedia: Am Sande
Der Platz Am Sande entstand im 13. Jahrhundert als Handelsplatz und befindet sich im Zentrum der Altstadt von Lüneburg. Er beherbergt hauptsächlich Gewerbeflächen, aber auch Wohnflächen sind hier zu finden. Architektonisch weist der Platz durch seine Bürgerhäuser und verschiedene Arten von Giebel einige Besonderheiten auf. Der Platz entwickelte sich zu einem wichtigen Handels- und Marktplatz für die Bürgerinnen und Bürger. Der Name „Sande“ spielt hierbei darauf an, dass der Boden zunächst ursprünglich gelassen wurde und keine feste Bebauung aufwies.
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