Foto: Landeshauptstadt Hannover. Von links: Landrat Jens Böther (Landkreis Lüneburg), Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch und Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay beim Städte-Appell für einen Neubau der Bahnstrecke von Hannover nach Hamburg.

OB Claudia Kalisch in Berlin: Anhörung zur Bahn-Neubaustrecke Hamburg-Hannover

Am 20. April 2026 fand in Berlin die Anhörung zur Neubaustrecke Hamburg-Hannover statt. OB Claudia Kalisch vertrat hier die Hansestadt und den Landkreis Lüneburg und setzte sich ein für den Bau der Neubaustrecke. Als Knoten für den Nahverkehr in Nordost-Niedersachsen brauche der Bahnhof Lüneburg dringend Entlastung: „Nach Untersuchungen der Deutschen Bahn sind die notwendigen Kapazitäten nur mit einer Neubaustrecke zu schaffen. Deshalb unterstützen wir diese Planung ausdrücklich.“


Mitteilung von: Hansestadt Lüneburg – Am: 20.04.2026
Online: https://www.hansestadt-lueneburg.de – Foto: Landeshauptstadt Hannover.


Lüneburgs Oberbürgermeisterin macht sich in Berlin stark für Bahn-Neubaustrecke Hamburg-Hannover

Foto: Landeshauptstadt Hannover (Archiv) Pressekonferenz zum Städteappell von Hamburg und Stadt und Landkreis Lüneburg am 7. November 2025. Von links: Landrat Jens Böther (Landkreis Lüneburg), Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch und Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay setzen sich gemeinsam ein für den Neubau der Bahnstrecke von Hannover nach Hamburg.

„Es braucht dringend mehr Kapazitäten für einen verlässlichen und attraktiven Nahverkehr.“ Das machte Lüneburgs Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch deutlich am Montag, 20. April 2026, bei der Anhörung vor dem Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags in Berlin. Es ging um den Neubau einer Bahntrasse zwischen Hamburg und Hannover. Kalisch vertrat dort die Interessen der Hansestadt und die Position des Landkreises Lüneburg mit seinen angehörigen und weiteren Kommunen. Kalisch setzte sich in der Anhörung deutlich für die Neubaustrecke ein.

Entlastung für den Knotenpunkt Lüneburg 

Der Bahnhof Lüneburg ist ein Knotenpunkt für den Nahverkehr im Oberzentrum Nordost-Niedersachsens mit seinen tausenden Pendlerinnen und Pendlern. „Hier braucht es dringend Entlastung“, fordert Kalisch. „Nach Untersuchungen der Deutschen Bahn sind die notwendigen Kapazitäten nur mit einer Neubaustrecke zu schaffen. Deshalb unterstützen wir diese Planung ausdrücklich.“ Gleichzeitig müsse Lüneburg an den Fernverkehr angebunden bleiben. Das ist über den Deutschland-Takt sichergestellt.

Ausbau der Bestandsstrecke mit drittem Gleis keine Lösung

Eine nachhaltige Lösung für das akute Problem von zu geringen Kapazitäten kann der Ausbau der Bestandsstrecke mit einem dritten Gleis nicht bieten. „Deshalb gibt es auch keine Planung und kein Planungsrecht. Aus gutem Grund“, so Lüneburgs Oberbürgermeisterin. „Untersuchungen zeigen: Das wäre unwirtschaftlich.“

Ein Bestandsausbau „unter rollendem Rad“ sei für die Hansestadt Lüneburg ohnehin nicht vorstellbar: „In der Bauphase käme es zu massiven Verkehrseinschränkungen. Ich sehe nicht, wie wir die Funktion als das Oberzentrum in Nordost-Niedersachsen erfüllen könnten“, betont Claudia Kalisch.

Verbindung Hamburg-Hannover hat Bedeutung für das ganze europäische Netz

Lüneburgs Oberbürgermeisterin verwies in der Anhörung darauf, dass es um weit mehr als die regionale Bedeutung geht: Die Landeshauptstadt Hannover, die Freie und Hansestadt Hamburg sowie Nachbar-Bundesländer von Niedersachsen haben das mit gemeinsamen Positionen deutlich gemacht „Die Strecke zwischen Hamburg und Hannover ist elementarer Bestandteil der transeuropäischen Netze. Das gilt es zu berücksichtigen“, sagt Kalisch.

Das Fazit der Oberbürgermeisterin: „Wer mehr Nahverkehr will, muss auch die Kapazitäten dafür schaffen. Die Anforderungen erfüllt einzig die Neubaustrecke – und deshalb erwarten wir jetzt eine zügige Entscheidung dafür.“

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  • Städte-Appell an Bundestag: Neubau der Bahnstrecke Hannover-Hamburg unverzichtbar – 08.11.2025
    Eine Neubau-Strecke zwischen den Eisenbahnknoten Hannover und Hamburg – das forderten Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay, der hamburgische Verkehrssenator Anjes Tjarks und die Lüneburger Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch bei einer Pressekonferenz am 7. November 2025 in Hannover. Ein Ausbau der Bestandsstrecke um ein weiteres Gleis sei bei weitem nicht ausreichend und würde zudem die Nord-Süd-Verbindung über Jahre blockieren. 
Grafik: DB AG Bahnprojekt Hamburg/Bremen–Hannover. Rot markiert die Vorzugsvariante Hannover-Hamburg. Mehr Information: https://www.hamburg-bremen-hannover.de/home.html

Grafik: DB AG. Bahnprojekt Hamburg/Bremen–Hannover. Rot markiert die Vorzugsvariante Hannover-Hamburg. Mehr Information: https://www.hamburg-bremen-hannover.de/home.html

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