Klinikum Lüneburg. Foto: Christine Böhm.

Land Niedersachsen: 33 Millionen Euro Förderung für Klinikum und PKL

In Klinikum und Psychiatrischer Klinik Lüneburg freut man sich über die Förderzusage des Landes Niedersachsen. Zusätzlich zur nächsten Rate der bereits zugesagten Fördersumme erhalten Klinikum und PKL 15 Millionen Euro für weitere Bauvorhaben. Ein starkes Signal für die Kliniken und die Bürger*innen, so OB Claudia Kalisch.


Mitteilung von: Wahlkreisbüro Philipp Meyn, Lüneburg / Gesundheitsholding Lüneburg GmbH – Am: 17./19.06.2026
Online: s. u. – Foto: Christine Böhm.


Philipp Meyn (SPD): 305 Millionen Euro für niedersächsische Krankenhäuser, über 33 Millionen für Lüneburg.

Foto: Christine Böhm. Klinikum Lüneburg, Zufahrt.

Wie der SPD-Landtagsabgeordnete Philipp Meyn berichtet, investiert das Land Niedersachsen im laufenden Kalenderjahr insgesamt 305 Millionen Euro in die niedersächsischen Krankenhäuser. Zusätzlich erklärte der Planungsausschuss sein Einvernehmen zu dem Investitions- und Kommunalstärkungspaket der Landesregierung 2026 mit einem Volumen von 83,34 Millionen Euro.

„Die Investitionen des Landes sind ein starkes Signal für die Gesundheitsversorgung in unserer Region. Mit den Mitteln für das Städtische Klinikum Lüneburg und die Psychiatrische Klinik Lüneburg sichern wir nicht nur bestehende Versorgungsstrukturen, sondern machen sie zukunftsfähig. Gerade in Zeiten großer Veränderungen im Gesundheitswesen ist es entscheidend, dass die Menschen in Stadt und Landkreis Lüneburg sich darauf verlassen können: Gute medizinische Versorgung bleibt vor Ort erreichbar.“

Fördermittel für Lüneburg

Für Lüneburg sind folgende Förderungen vorgesehen:

  • Klinikum: Im regulären Investitionsprogramm erhält das Städtische Klinikum Lüneburg für das Projekt Ersatzbettenhaus, Geburtshilfe und Neonatologie eine Förderung in Höhe von 18 Millionen Euro. Aus dem Investitions- und Kommunalstärkungspaket erhält das Klinikum für Umbau und Erweiterung der radiologischen Diagnostik 8,34 Millionen Euro.
  • PKL: Die Psychiatrische Klinik Lüneburg erhält für die Zentralisierung der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Lüneburg, als Vorabmaßnahme für den zweiten Bauabschnitt, 7 Millionen Euro.
  • Damit entfallen auf Lüneburger Projekte insgesamt 33,34 Millionen Euro.

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Gesundheitsholding Lüneburg: Mehr als 33 Millionen Euro für die Lüneburger Krankenhäuser

Der Krankenhaus-Planungsausschuss Niedersachsen hat jetzt das Investitionsprogramm 2026 für die niedersächsischen Kliniken verabschiedet. Aus dem Investitions- und Kommunalstärkungspaket der Landesregierung nach LuKIFG (Gesetz zur Finanzierung von Infrastrukturinvestitionen von Ländern und Kommunen) werden zwei zusätzliche und neue Projekte gefördert:

  • Die Psychiatrische Klinik Lüneburg (PKL) erhält 7 Millionen Euro Fördergelder als Vorabmaßnahme für den zweiten Bauabschnitt der Zentralisierung der Erwachsenenpsychiatrie.
  • Für das Klinikum Lüneburg wurden 8,34 Millionen Euro für den Umbau und die Erweiterung der radiologischen Diagnostik zugesagt.

In Klinikum und PKL freuen sich die Verantwortlichen über die Förderzusage.

PKL: Direkt in den zweiten Bauabschnitt starten

„Dank der Förderung bereits in diesem Jahr können wir direkt in die vorbereitenden Maßnahmen für den zweiten Bauabschnitt starten“, freut sich PKL-Geschäftsführer Jan-Hendrik Kramer. So ist ein neues, zentrales Arbeitstherapiegebäude geplant, die Energieversorgung soll verlegt werden und das veraltete Hauptgebäude aus den 70er-Jahren zurückgebaut werden. „Das verkürzt die Übergangsphase zwischen der Fertigstellung und Inbetriebnahme des ersten Bauabschnitts im Jahr 2025, und wir können unsere bauliche Zielplanung unmittelbar fortsetzen.“

Klinikum: Planungssicherheit für die Erweiterung der Radiologie – nächste Rate der Förderzusage

Auch Dr. Michael Moormann, Geschäftsführer des Klinikums, ist glücklich über die zusätzlichen Fördergelder: „Diese Zusage gibt uns Planungssicherheit für die Erweiterung der Radiologie und die Anschaffung eines PET-CT-Geräts. Dieses moderne bildgebende Verfahren eröffnet uns zusätzliche diagnostische Möglichkeiten, um das Klinikum weiter auf aktuellem Stand medizinischer Technik und zukunftsfähig auszubauen.“

Aus dem Budget des Investitionsprogramms 2026 erhält das Klinikum außerdem weitere 18 Millionen Euro. Das entspricht der diesjährigen Auszahlungsrate der bereits bestehenden Förderzusage für den Bau des derzeit entstehenden Eltern-Kind-Zentrums. Damit erhalten die Krankenhäuser in Lüneburg insgesamt über 33 Millionen Fördergelder. Nach den Entscheidungen des Planungsausschusses muss der Landtag noch die formale Freigabe der Haushaltsmittel bewilligen, was in der Regel im Herbst erfolgt.

OB Claudia Kalisch: Starkes Signal für die Kliniken und den Standort

Claudia Kalisch, Oberbürgermeisterin der Hansestadt Lüneburg, hebt die Chancen der zusätzlichen Förderung hervor: „Die Entscheidung des Landes ist ein starkes Signal für die Kliniken, den Standort Lüneburg und die Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist eine solche Entscheidung von ganz besonderer Bedeutung.“

Klinik-Geschäftsführer Dr. Michael Moormann: Starker finanzieller Druck auf Kliniken bleibt

„Leider müssen wir aber auch betonen, dass alle diese Fördergelder ausschließlich für die angegebenen Investitionen verwendet werden dürfen“, so Moormann. „Für die nicht refinanzierten Betriebskosten gibt es nach wie vor keine Lösung, und der immer zu leistende Eigenanteil an solchen Investitionen verschlechtert die ohnehin schwierige wirtschaftliche Lage von Kliniken zusätzlich. Ein Verzicht auf medizinischen Fortschritt ist aber auch keine Alternative!“

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Foto: Klinikum Lüneburg, Philipp Schulze. Bei der Grundsteinlegung für das Eltern-Kind-Zentrum im September 2025 – von links: Pflegedirektor Patrick Evel, Ärztlicher Direktor Prof. Dr. med. Torsten Kucharzik, Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch, Geschäftsführer Dr. Michael Moormann und Verwaltungsdirektorin Undine Wendland. Für den Bau wurde jetzt aus dem Budget des Investitionsprogramms 2026 die diesjährigen Auszahlungsrate der bestehenden Förderzusage in Höhe von 18 Millionen Euro zugesagt.


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