Foto: Dirk Werner. Anlässlich des Gedenktags zu den Atombombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki am 09.08.2025 halten Mitglieder des Friedensbündnisse eine Mahnwache auf dem Marktplatz Lüneburg. Vor ihnen liegt ein gefalteter Kranich aus Papier als Friedenssymbol.

Friedensbündnis Lüneburg: Hiroshima-Tag am 6. August 2026 – Mahnwache und Gedenken

„Für eine friedliche und gerechte Welt. Nie wieder Atomwaffeneinsatz!“: Das Friedenbündnis Lüneburg ruft am Donnerstag, 6. August 2026, um 17:00 Uhr auf dem Marktplatz Lüneburg auf zu Mahnwache und Gedenken an die Hunderttausenden Toten und Strahlenopfer durch Atomwaffen und atomare Nutzung weltweit.


Mitteilung von: Friedensbündnis Lüneburg – Am: 30.07.2026
Online: https://www.friedenskooperative.de/ – Foto: Dirk Werner.


Friedensbündnis Lüneburg: Hiroshima-Tag am 6. August 2026 – Mahnwache und Gedenken

Gedenken zum 81. Jahrestag der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki

Foto: Dirk Werner. Anlässlich des Gedenktags zu den Atombombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki halten Mitglieder des Friedensbündnisse am 9. August 2025 eine Mahnwache auf dem Marktplatz Lüneburg. Vor ihnen liegt ein gefalteter Kranich aus Papier als Friedenssymbol.

Donnerstag, 6. August 2026, 17:00 Uhr – Marktplatz Lüneburg

„Lasst uns gemeinsam Zeichen setzen: Für eine friedliche und gerechte Welt. Nie wieder Atomwaffeneinsatz!“, dazu ruft das Friedenbündnis Lüneburg auf am Donnerstag, 6. August 2026, um 17:00 Uhr auf dem Marktplatz Lüneburg. Die Initiative will der Hunderttausenden Toten und Strahlenopfer durch Atomwaffen und atomare Nutzung weltweit gedenken. 

Für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen

„Wir gedenken:
 Vor 81 Jahren, am 6. und 9. August 1945, wurden durch die USA die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. 65.000 Menschen verdampften und verbrannten auf der Stelle. Bis zum Ende des Jahres 1945 starben mehr als 200.000 Menschen. Danach gab es weitere Millionen Strahlenopfer. Die Opfer mahnen uns, die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen zu erkennen, für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen einzutreten und alle Konflikte gemäß UN-Charta durch Verhandlungen ohne Waffeneinsatz beizulegen”, so die Initiative.

Kritik an der militärischen Unterstützung der Ukraine – „Nie wieder Hiroshima und Nagasaki!“

„Die Gefahr eines Atomkrieges in Europa ist heute wieder real. Durch immer stärkere militärische Unterstützung der Ukraine durch NATO und EU eskaliert der Krieg gegen die Atommacht Russland“, so das Friedensbündnis und schließt Forderungen an die Bundesregierung an:
• Ächtung aller Atomwaffen weltweit! Eine Zukunft ohne Atomwaffen!
• eine Politik der Diplomatie und friedlichen Konfliktlösung statt Waffenlieferungen in Kriege und Konflikte,
• kein Erwerb und keine Stationierung von Mittelstreckenwaffen,
• Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland, kein Erwerb von Atomwaffenträgern,
• Beitritt zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag,
• Stopp von Aufrüstung und Sozialabbau!
• Sicherung unserer Zukunft durch Investitionen in klimagerechte Infrastruktur, Soziales und Bildung!

Mehr Information und Kontakt

Das Friedensbündnis Lüneburg trifft sich jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat um 19 Uhr in der Ev. Familienbildungsstätte (Fabs), Bei der St. Johanniskirche 3 in Lüneburg.

Hintergrund: Hiroshima

Am Morgen des 6. August 1945 wurde über dem japanischen Hiroshima die Atombombe Little Boy abgeworfen. Die Explosion in ca. 600 Meter Höhe zerstörte um 8:16 Uhr Ortszeit ungefähr 90 Prozent der bis dahin weitgehend unbeschädigten Stadt. Bei diesem ersten Einsatz einer Kernwaffe in einem Krieg wurden etwa 70.000 Personen sofort getötet. Insgesamt starben bis Ende 1945 schätzungsweise 140.000 Menschen. Die noch lebenden Opfer des Angriffs leiden bis heute an den Folgen der Verstrahlung. Die US-amerikanischen Atombomben-Abwürfe auf Hiroshima und am 9. August 1945 auf Nagasaki waren die bislang einzigen Einsätze von Atomwaffen in einem Krieg.

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