Glockenspiel im Rathaus Lüneburg. Foto: Hansestadt Lüneburg.

Glockenspiel am Rathaus geht in die Winterpause

Damit das kostbare Meißner Porzellan keinen Schaden nimmt durch Kälte und Frost, wurden die 41 Glocken im Lüneburger Rathausturm nun abgenommen. Auch die Brunnen und Wasserpumpen auf den städtischen Spielplätzen wurden bereits größtenteils abgestellt. Im Frühling kann es dann wieder plätschern und klingen.


Mitteilung von: Hansestadt Lüneburg – Am: 16.10.2023
Online: mehr – Fotos: Hansestadt Lüneburg


Hansestadt: Glockenspiel verabschiedet sich in die Winterpause

Foto: Hansestadt Lüneburg – Porzellanglocken im Rathausturm.

Es ist merklich kühler geworden – insbesondere in den Nächten. Für dieses Jahr heißt es daher Abschied nehmen von den Glockenklängen am Marktplatz: Die 41 Meissner Glocken im Rathausturm sind am Montag, 16. Oktober 2023, in den Winterschlaf geschickt worden.

Schutz der Porzellanglocken vor Kälte und Frost

Kälte und Frost setzen dem kostbaren Porzellan zu, so dass es vor allem beim Anschlagen der Glocken passieren könnte, dass diese springen. Erst im kommenden Frühjahr, meistens rund um den 1. Mai, können die Glocken wieder ihren alltäglichen Dienst tun. Dann schlagen sie zur Stunde und verwöhnen drei Mal am Tag die Besucher:innen der Stadt mit Melodien des Komponisten Johann Abraham Peter Schulz verwöhnen.

Auch Brunnen abgestellt

Auch für die Brunnen und Wasserpumpen auf den städtischen Spielplätzen ist die Saison zu Ende. Sie wurden bereits größtenteils abgestellt und kommen ebenfalls erst bei steigenden Temperaturen wieder zum Einsatz.

Hintergrund: Glockenspiel im Rathausturm

Die 41 Glocken samt Glockenstuhl stammen aus dem Jahre 1956, dem Jahr, als Lüneburg 1000-jähriges Jubiläum feierte. Zahlreiche Lüneburger Einrichtungen beteiligten sich damals an der Errichtung des Spiels und schufen mit den Glocken aus dem besonderen Porzellan eine Seltenheit in Deutschland.

Grundsätzlich erklingen zu den Jahreszeiten unterschiedliche Melodien aus der Feder des Lüneburger Komponisten Johann Abraham Peter Schulz (1747 bis 1800).

Blick vom Glockenspiel auf die Stadt. Foto: Hansestadt Lüneburg.

Blick vom Glockenspiel auf die Stadt. Foto: Hansestadt Lüneburg.

Wikipedia: Johann Abraham Peter Schulz

Johann Abraham Peter Schulz (* 31. März 1747 in Lüneburg; † 10. Juni 1800 in Schwedt) war ein deutscher Musiker und Komponist. Heute erinnert man sich an ihn insbesondere als Komponist der Melodie zu Matthias Claudius Gedicht „Abendlied“ („Der Mond ist aufgegangen“) sowie des Weihnachtsliedes „Ihr Kinderlein, kommet“. „Alle Jahre wieder“ ist, wenn auch bisweilen so zu lesen, nicht von Schulz komponiert, sondern von Friedrich Silcher.

Weiterlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Abraham_Peter_Schulz


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