Grafik: Campus Management / Hansestadt Lüneburg. Bauvorhaben Rettmer Nord. Präsentation, S. 8.

Mehrgenerationen-Wohnprojekt in Rettmer: Stadt und Investor stellten Pläne vor

Rund 190 neue Wohnungen sollen im Norden von Rettmer entstehen – vor allem für Ältere und Studierende. Bei einer Info-Veranstaltung am 18. Februar 2026 stellten Hansestadt und der Investor Campus Management im Bonhoeffer-Haus die Pläne vor. Vorgesehen sind die Bauvorhaben auf einer derzeit landwirtschaftlich genutzten Fläche zwischen Heiligenthaler Straße / K36 und Margeritenweg und ergänzend auf dem Gelände vom „Hof an den Teichen“.


Mitteilung von: Hansestadt Lüneburg – Am: 19.02.2026
Online: https://www.hansestadt-lueneburg.de – Grafik: Campus Management / Hansestadt Lüneburg. 


Mehrgenerationen-Wohnprojekt in Rettmer – Stadt und Investor stellen Pläne vor

Grafik: Campus Management / Hansestadt Lüneburg. Bauvorhaben Rettmer Nord. Präsentation, S. 8 (PDF-Datei)

Im Norden von Rettmer sollen rund 190 neue Wohnungen entstehen – vor allem für ältere Menschen und für Studierende. Vorgesehen sind die Bauvorhaben auf einer derzeit landwirtschaftlich genutzten Fläche zwischen Heiligenthaler Straße / K36 und Margeritenweg und ergänzend auf dem Gelände vom „Hof an den Teichen“. Zu einer Informationsveranstaltung über die beiden Projekte hatte die Hansestadt Lüneburg am 18. Februar 2026 gemeinsam mit dem Investor Campus Management und der Ortsvorsteherin aus Rettmer, Carmen Maria Bendorf, eingeladen.

Altersgerechte Wohnungen und klimagerechte Wasser- und Energieversorgung

„Wir brauchen in Lüneburg dringend mehr Wohnraum und setzen dafür auch auf die Einwicklung am Stadtrand“, erklärte Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch bei der Vorstellung der Pläne. Sie lobte die Vorhaben als nachhaltig und zukunftsgewandt: „So sieht modernes und bedarfsgerechtes Bauen aus“, betonte Kalisch mit Blick auf das Konzept. Dieses sieht vor, dass mehrere Generationen zusammen leben, dass es altersgerechtes Wohnen gibt sowie die Möglichkeit, bei Bedarf Pflege und Betreuung vor Ort zu erhalten. Hinzu kommt ein klimagerechtes Wasser- und Energiekonzept.

Klaus Hoppe, Geschäftsführer von Campus, und Christian Evers von der E&P Evers Stadtplanungsgesellschaft in Hamburg stellten die Entwürfe vor. Vertreter:innen der Stadt erläuterten die weiteren rechtlichen und planerischen Schritte im Bauleitplanverfahren. Der Satzungsbeschluss für den B-Plan durch die politischen Gremien ist für März geplant. Anschließend kann der Investor die Erschließung planen und umsetzen.

Die Projekte im Einzelnen

Bebauungsplan Nr. 182 „Rettmer Nord“

Das Plangebiet liegt nördlich des bestehenden Baugebiets „Rettmers Höhe“, begrenzt durch die Heiligenthaler Straße, die K36 und den Margeritenweg. Vorgesehen sind hier 177 Wohnungen für etwa 280 Bewohner:innen in insgesamt 13 Gebäuden: 7 Wohngebäude mit 84 Wohnungen, 3 Gebäude „Junges Wohnen“ mit 21 Wohnungen, 1 Apartmenthaus für Menschen mit Demenz (24 Wohnungen), 2 Pflege-Apartmenthäuser mit 48 Wohnungen.

Das Konzept umfasst ein gemeinschaftliches Wohnen über Generationen hinweg – in Verbindung zur Landwirtschaft vor Ort. Das Wasserkonzept sieht vor, möglichst wenig Trinkwasser zu verbrauchen. Beim Energiekonzept setzt Campus auf Photovoltaik und Holzpelletanlage.

Projekt Heiligenthaler Straße 2 („Hof an den Teichen“)

Auf dem südöstlichen Teil der Hofstelle sind zwei Wohnhäuser mit jeweils sieben Einheiten für Studierende geplant. Das Areal grenzt direkt an das Baugebiet Rettmer Nord und trägt dazu bei, den Bedarf an studentischem Wohnraum in Lüneburg zu decken. Der B-Plan Rettmer Nord hat auch deshalb eine besondere Bedeutung, weil es für die Fläche Überlegungen des Netzbetreibers Tennet gab, hier ein Umspannwerk zu errichten. Diese Pläne sind mittlerweile vom Tisch.

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Bonhoeffer-Haus: Stadtteilhaus in Lüneburg Rettmer. Foto: Markus Wilson Zwilling.

 Foto: Markus Wilson Zwilling. Bonhoeffer-Haus: Stadtteilhaus in Lüneburg Rettmer.

Lünepedia: Rettmer

Rettmer (plattdeutsch Rettme) ist seit 1974 ein Stadtteil im Südwesten von Lüneburg. Der Ort liegt zwischen den Lüneburger Stadtteilen Häcklingen und Oedeme und wurde 1314 zum ersten Mal urkundlich als vormaliges Klostergut erwähnt. Rettmer erstreckt sich über eine Fläche von 5.709 Hektar. Carmen Maria Bendorf ist seit 2011 Vorsteherin des Ortes. Als Gemeinde- und Stadteilhaus für die Einwohner*innen von Häcklingen und Rettmer dient seit 2006 das Bonhoeffer-Haus in der Straße Am Wischfeld 14. In Rettmer steht Lüneburgs ältestes Bauernhaus Gasthaus Fuhrhop von 1555. 

Weiterlesen: https://www.luenepedia.de/wiki/Rettmer

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