Foto: Lüne-Blog. Rathaus Bienenbüttel.

Verkehrs-Projekt „Sicher durch Bienenbüttel“: Abschluss in Vorbereitung

Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr: Bei fünf Bürgerversammlungen sammelten die Einwohnenden im letzten Jahr Gefahrenpunkte. Insgesamt 165 kritische Stellen hat die Gemeinde Bienenbüttel inzwischen gesichtet, teils sind die Maßnahmen schon abgeschlossen. Das Ergebnis wird im Anschluss bei einer öffentlichen Veranstaltung den Bürger*innen vorgestellt.


Mitteilung von: Gemeinde Bienenbüttel – Am: 15.06.2026
Online: https://www.bienenbuettel.de/start – Foto: Lüne-Blog.


Zweite Phase des Projektes „Sicher durch Bienenbüttel“ steht vor dem Abschluss

Foto: Lüne-Blog. Blick auf das Rathaus Bienenbüttel.

Praktisch jedes dritte Anliegen, mit dem Gemeindemitglieder in die Bürgersprechstunden kommen, betrifft die Sicherheit im Straßenverkehr. So die Erfahrung von Bürgermeister Dr. Merlin Franke von Bienenbüttel. Das Projekt „Sicher durch Bienenbüttel“, gestartet im Sommer 2025, soll für mehr Sicherheit sorgen. Zunächst wurden bei fünf Bürgerversammlungen an verschiedenen Orten in der Gemeinde Gefahrenstellen gesammelt. 

Zweiter Schritt: Prüfung der Hinweise – zwei Drittel bereits bearbeitet

Insgesamt rund 200 Vorschläge wurden zusammengetragen. Diese wurden von der Verwaltung aufgelistet und teils zusammengefasst. Insgesamt ergaben sich so 165 kritische Punkte. Mehr als 100 der gemeldeten Stellen wurden inzwischen bei Besprechungen der Gemeinde Bienenbüttel mit der Straßenverkehrsbehörde im Landkreis Uelzen und dem Verkehrsexperten Andreas Dobslaw bearbeitet.

Dabei wurden die Sachverhalte intensiv erörtert, bei gemeinsamen Ortsterminen gesichtet und entsprechende Verbesserungen beschlossen. Einfache Maßnahmen wie z. B. Rückschnitte von Hecken und Bäumen durch den Bauhof der Gemeinde Bienenbüttel wurden bereits durchgeführt. Weitere befinden sich in der Umsetzung oder liegen bei zuständigen Stellen zur Bearbeitung vor. 

Bürgermeister Dr. Franke: Lob für Zusammenarbeit und Fortschritte

„Das Projekt läuft dank des Engagements aller Beteiligten bisher sehr gut. Die Zahl der Rückmeldungen zeigt, wie wichtig dieses Thema ist. Auch die Zusammenarbeit mit der Verkehrsbehörde ist erstklassig“, so Bürgermeister Dr. Merlin Franke. Die Sicherheit auf den Straßen in Bienenbüttel werde definitiv gesteigert.

Das bestätigt auch Verkehrsexperte Andreas Dobslaw. Es könne natürlich nicht alles realisiert werden, weist er hin. „Aber es wird definitiv zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit in der Gemeinde kommen. Inzwischen sind auch andere Kommunen auf das Pilotprojekt aufmerksam geworden und führen es ebenfalls durch. Das freut uns natürlich besonders.“ Der erfahrene Verkehrsfachmann war über 40 Jahre im Polizeidienst tätig, unter anderem als Verkehrs-Sachbearbeiter in den Landkreisen Uelzen, Lüneburg und Lüchow-Dannenberg und als Geschäftsführer von vier Unfallkommissionen.

Abstimmung und Prüfung der Kritikpunkte demnächst abgeschlossen

Im Juni 2026 finden die letzten von zahlreichen Abstimmungsgesprächen zwischen der Gemeinde Bienenbüttel, der Straßenverkehrsbehörde Landkreis Uelzen und Andreas Dobslaw statt. Dabei werden offene Punkte nochmals erörtert und auf realisierbare Maßnahmen geprüft. Abschließend wird auch noch einmal ein gemeinsamer Ortstermin durchgeführt.

Start der dritten und letzten Phase: Vorstellung der Ergebnisse

Zum Schluss werden die gesamten Ergebnisse im Rahmen einer Präsentation bei einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt. Nach wie vor gilt: Jeder Vorschlag soll dabei betrachtet werden. Und: Zu jedem Vorschlag soll es eine Rückmeldung geben.

Eine Übersicht über den aktuellen Stand der jeweiligen Gefahrenpunkte ist auf der Internetseite der Gemeinde Bienenbüttel veröffentlicht. Wichtig dabei: Es handelt sich lediglich um einen aktuellen Zwischenstand. Die Dokumentation enthält jeweils den Ort, die Problembeschreibung, die gewünschte Maßnahme und den derzeitigen Bearbeitungsstand. Hinweis: Die Bearbeitung ist noch nicht abgeschlossen, die endgültigen Ergebnisse stehen noch nicht fest. Rückfragen zu den einzelnen Punkten sind derzeit noch nicht möglich.

Hintergrund: Der Ablauf des Verfahrens

Das Projekt, gestartet im Sommer 2025, hat drei Phasen: 

  1. In fünf Auftaktveranstaltungen werden zunächst die Hinweise der Bürgerinnen und Bürger abgefragt.
  2. In der darauffolgenden Prüfphase prüft die Verwaltung zusammen mit Verantwortlichen und Beteiligten (Verkehrsbehörde, Straßenbaulastträger, Polizei, politische Gremien der Einheitsgemeinde) alle Hinweise ergebnisoffen.
    Daraus wird ein priorisierter Maßnahmenkatalog abgeleitet. Dieser enthält Lösungsvorschläge mit Begründungen und den notwendigen zeitlichen Rahmenbedingungen.
  3. Dann folgt die Abschlussphase, eine öffentliche Veranstaltung, bei der die Ergebnisse vorgestellt werden.

Mehr bei Lüne-Blog

  • Fünf Bürgerversammlungen für Sicherheit im Verkehr: Projekt „Sicher durch Bienenbüttel“ – 19.07.2025
    Verkehrssicherheit ist ein wichtiges Thema für Bürgerinnen und Bürger, so die Beobachtung von Dr. Merlin Franke, Bürgermeister von Bienenbüttel. In einem großangelegten Projekt geht die Gemeinde das jetzt an: Bei fünf Bürgerversammlungen werden Gefahrenstellen gesammelt, dann wird geprüft und ein Maßnahmenkatalog zur Verbesserung erstellt. Maßgeblich begleitet wird das Vorhaben von dem erfahrenen Verkehrsfachmann Andreas Dobslaw.
Grafik: Polizeiinspektion Lüneburg. Verkehrsunfallstatistik 2025 im Gesamtbereich der Polizeiinspektion im 10-Jahres-Verlauf. Der Landkreis Lüneburg zeigt - im Vergleich zu den anderen Bereichen - eine Negativ-Entwicklung.

Grafik: Polizeiinspektion Lüneburg. Verkehrsunfallstatistik 2025 im Gesamtbereich der Polizeiinspektion im 10-Jahres-Verlauf. Der Landkreis Lüneburg zeigt – im Vergleich zu den anderen Bereichen – eine Negativ-Entwicklung.

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