Route 4. Foto: SCALA Kino.

SCALA-Sondervorstellung mit Diskussion am 3. April 2022: “Route 4” der Hilfsorganisation Sea Eye

Was erleben Menschen auf der Flucht durchs Mittelmeer? Ein Filmteam hat das  Seenotrettungsschiff ALAN KURDI des Vereins ​Sea-Eye“ begleitet. Mit der Sondervorstellung des Dokumentarfilms “Route 4” möchte die Seebrücke Lüneburg Eindrücke von Leid, Strapazen und der unglaublichen Arbeit der NGOs vermitteln. Gordon Isler, Sea Eye e.V., ist Gast bei der anschließenden Diskussions­runde.


Mitteilung von: Seebrücke Lüneburg / SCALA Kino
Am: 16.03.2022
Online: mehr
Foto: Route 4. SCALA Kino.


Sonntag, 3. April 2022 im SCALA Kino: ,,Route 4“ der Hilfsorganisation Sea Eye mit anschließender Diskussion.

Der Eintritt beträgt 10 Euro und geht als Spende direkt an Sea Eye

Sea Eye ist eine zivile Hilfsorganisation, die sich 2015 gegründet hat, um dem Sterben im Mittelmeer nicht länger tatenlos zuzusehen. Auf der tödlichsten Fluchtroute der Welt suchen sie nach Menschen in Seenot und kämpfen gegen den täglichen Verlust von Menschenleben auf See.

Über 15 Monate hat ein Medienteam das Seenotrettungsschiff ALAN KURDI  während mehrerer Missionen auf dem Mittelmeer begleitet. Neben zahlreichen bewegenden Momenten auf See entstand auch Material in Ländern wie Niger, Tunesien, Libyen, Italien und Malta. Dieses Material, welches zum größten Teil noch nicht veröffentlicht wurde, uns aber sehr am Herzen liegt, möchten wir nun in Form des Dokumentarfilms „Route 4“ der Öffentlichkeit präsentieren. Gordon Isler, Vorsitzender von Sea Eye e.V., ist Gast bei der anschließenden Diskussions­runde. Der Eintritt in Höhe von 10,00 Euro geht als Spende direkt an Sea Eye.

Zwar wird „Route 4“ von einem Thema, nämlich der Gefahr, die in und durch Libyen ausgeht, eingerahmt, trotzdem ist es nicht das Ziel, eine durchgängige Geschichte zu erzählen. Vielmehr wollen wir den Zuschauer*innen einen Blick in das Erlebte und Gesehene ermöglichen.

Migrationspolitik der Europäischen Union verweigert sich Todesfällen im Mittelmeer

Wir möchten auf von der EU selbst erschaffene Probleme aufmerksam machen. Auf das Leid und die Strapazen, die Menschen auf ihren Reisen widerfahren, und auf die unglaubliche Arbeit der NGOs (in diesem Fall Sea-Eye), die als einzige die Aufgabe übernehmen, Menschen im Mittelmeer zu retten.

Ihr Handeln ist eine Antwort auf die gescheiterte Migrationspolitik der Europäischen Union, die sich ihrer Verantwortung für die tausenden Todesfälle im Mittelmeer verweigert. Sie möchte auf die unglaubliche Arbeit der NGOs, die als einzige die Aufgabe übernehmen, Menschen im Mittelmeer zu retten aufmerksam machen und haben dies in ihrem Dokumentarfilm festgehalten. In Kooperation mit der Seebrücke Lüneburg.

Ein Film von Boxfish im Auftrag von Sea-Eye und dem Mennonitischen Hilfswerk.


Information

Das Bündnis “Seebrücke. Schafft sichere Häfen” ist ein deutschlandweites Bündnis gegen die europäische Abschottungspolitik gegenüber Geflüchteten. Ziel ist es, dass Kommunen zu “sicheren Häfen” für Geflüchtete werden und diese aufnehmen. Auch in Lüneburg ist das Bündnis aktiv.
Quelle: Lünepedia – mehr 


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