Foto: privat. Sven Giegold und Wolfgang Schmidtke (rechts) am 30. Juni 2026 in Lüneburg.

Schnell vom Dach ins Netz: Solarbotschafter unterstützen bei Umsetzung der Solaranlage

Beim Vortrag in Lüneburg am 30. Juni 2026 stellte Sven Giegold, ehemals Staatsekretär im Energieministerium, das grüne Konzept einer Energiewende 2.0 vor. Die Anwesenden berichteten von teils monatelangen Wartezeiten, bis die Solaranlage endlich angeschlossen war. Der Solarenergieförderverein (SFV) mit seinen Solar- und Wärmepumpen-Botschaftern leistet hier Unterstützung und gibt Tipps. Dazu gehört auch Wolfgang Schmidtke aus Thomasburg. 


Mitteilung von: SFV Thomasburg – Am: 05.07.2026
Online: wolfgang.schmidtke@klimaschutz-lueneburg.de – Foto: privat.


Damit die Energiewende in der Region gelingt: Ehrenamtliche Unterstützung vor Ort

Foto: privat. Sven Giegold und Wolfgang Schmidtke am 30. Juni 2026 in Lüneburg.

Wie kommt der Strom vom eigenen Solardach eigentlich ins Netz – und warum dauert das manchmal so ärgerlich lange? So eines der Themen von Sven Giegold, dem ehemaligen Staatssekretär im Wirtschafts- und Energieministerium und stellvertretenden Bundesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen. Beim Vortrag in Lüneburg am 30. Juni 2026 sprach Giegold über Chancen und Hürden, die Energie dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird. Die Zuhörenden erhielten Einblick, wie Netzbetreiber arbeiten und welche politischen Pläne es gibt, um den Anschluss von Solaranlagen künftig einfacher und schneller zu machen. Denn: „Die Zukunft ist elektrisch, erneuerbar und dezentral.“

  • Sven Giegold: Unser Plan: Energiewende 2.0 – Nutzen statt Abwürgen! 
    Mehr Erneuerbare, weniger Gas – mehr Zukunft, Energie von allen für alle und grüne Energie für eine zukunftsfähige Industrie – so zentrale Themen der „Energiewende 2.0“. Hier kann die Präsentation zum Konzept heruntergeladen werden.

Das Problem: Gute Absicht, langes Warten

An dem Abend berichteten viele Anwesende von ähnlichen Erfahrungen: Die eigene Solaranlage ist fertig montiert, alles ist technisch bereit – doch der Netzbetreiber, der für die Stromleitungen vor Ort zuständig ist, lässt sich Wochen oder sogar Monate Zeit, bis die Anlage tatsächlich angeschaltet werden darf. Anrufe bleiben unbeantwortet, niemand fühlt sich zuständig. Für viele ist zudem unklar, welche Rechte sie in dieser Situation überhaupt haben.

Solarenergie-Förderverein leistet Unterstützung

Doch vor Ort gibt es Hilfe: Energiesparberater Wolfgang Schmidtke arbeitet ehrenamtlich auch als Solar- und Wärmepumpen-Botschafter im Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV). Man kann sich das wie einen erfahrenen Wegbegleiter vorstellen: Er hilft Menschen, die eine Solaranlage auf ihrem Dach installieren möchten – von der ersten Idee bis zu dem Moment, in dem die Anlage tatsächlich Strom liefert. Sein Anliegen: Den Menschen, die etwas für den Klimaschutz tun wollen, den bürokratischen Papierkram erleichtern und die technischen Stolpersteine aus dem Weg räumen.

Denn eine Solaranlage auf dem Dach nützt wenig, wenn sie nicht auch zeitnah ans Netz angeschlossen wird. Damit die Energiewende gelingt – und damit wir unseren Kindern und Enkelkindern eine intakte Welt hinterlassen – braucht es engagierte Bürgerinnen und Bürger, verlässliche Netzbetreiber und eine Politik, die die richtigen Rahmenbedingungen schafft. Unterstützer wie Wolfgang Schmidtke bauen dabei eine Brücke zwischen allen Beteiligten.

Ein positives Beispiel aus der Region

Eine gute Nachricht gibt es auch: Das Elektrizitätswerk Dahlenburg AG, ein kleinerer, regionaler Netzbetreiber, wird von Wolfgang Schmidtke ausdrücklich gelobt. Hier sei man gut erreichbar, die Wege seien kurz und die Ansprechpartner kompetent. Das zeigt: Es geht auch anders – gerade kleinere, bodenständige Unternehmen scheinen näher an den Menschen zu sein als große Konzerne mit anonymen Hotlines. Als Wärmepumpen-Botschafter plant Schmidtke in naher Zukunft zudem eine kleine Veranstaltung rund um das Thema Wärmepumpen – auch das ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer enkeltauglichen Energieversorgung.

Solarenergie und Wärmepumpen: Hilfe und Beratung in der Region

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Grafik: Auch Erdwärme ist eine Option. Die Sonden reichen dafür tief ins Erdreich. Über eine Wärmepumpe im Keller wird damit das Gebäude geheizt. Grafik: Bundesverband Wärmepumpe e.V.

Grafik: Auch Erdwärme ist eine Option. Die Sonden reichen dafür tief ins Erdreich. Über eine Wärmepumpe im Keller wird damit das Gebäude geheizt. Grafik: Bundesverband Wärmepumpe e.V.

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