Winsen: Spatenstich für acht „Grüne Inseln“ im Stadtgebiet – Letzte Etappe im Innenstadt-Umbau
Acht prägnante Grünflächen im Stadtgebiet Winsen werden derzeit umgestaltet und aufgewertet. „Wir verbessern die Qualität unserer Grünflächen, stärken die Biodiversität und schaffen gleichzeitig neue Orte mit hoher Aufenthaltsqualität“, so Bürgermeister André Wiese. Bei der Sanierung der Innenstadt ist inzwischen die letzte Etappe gestartet. Anstelle des Pflasters wurden hier glatte Platten mit bodengleichen Einbauten verlegt.
Mitteilung von: Stadt Winsen – Am: 11.05.2026
Online: https://www.winsen.de/ – Foto: Stadt Winsen (Luhe).
Spatenstich für die „Grünen Inseln“ in Winsen (Luhe): Erste Maßnahmen starten an acht Standorten
Foto: Stadt Winsen. Grüne Inseln für besseres Mikroklima vor Ort – von links: Anika Förster (Stadt Winsen), Volker Kranz (baumrausch) und Bürgermeister André Wiese.
Mit einem symbolischen Spatenstich begann die Stadt Winsen am 11. Mai 2026 mit der Einrichtung von „Grünen Inseln“. Im ersten Bauabschnitt werden insgesamt acht prägnante Grünflächen an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet umgestaltet und nachhaltig aufgewertet: In der Mühlen- und Luhestraße, Kranwallstraße Ecke Nordertorstraße, am alten Gefängnis in der Nähe des Schlossplatzes, an der Wolperding-Kreuzung, am Schlossring und im Gummiweg.
„Mit den ‚Grünen Inseln‘ setzen wir ein sichtbares Zeichen für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Wir verbessern die Qualität unserer Grünflächen, stärken die Biodiversität und schaffen gleichzeitig neue Orte mit hoher Aufenthaltsqualität, die dauerhaft das Stadtbild prägen“, betont Bürgermeister André Wiese.
Verbessern Aufenthaltsqualität und Mikroklima
Wo es möglich und sinnvoll ist, werden versiegelte Bereiche entsiegelt und begrünt. Die Grünbereiche werten öffentliche Räume auf und steigern die Aufenthaltsqualität, fördern Biodiversität und verbessern spürbar das Mikroklima im Stadtgebiet. Geachtet wird dabei auf den ressourcenschonende Umgang mit vorhandenen Materialien: Alte Wegeplatten werden zum Beispiel wiederverwendet und in neue Gestaltungselemente wie Beetabgrenzungen oder Sitzgelegenheiten integriert. Auf diese Weise werden nachhaltige Bauweisen und Kreislaufwirtschaft praktisch umgesetzt.
Teil der strategischen Innenstadtentwicklung
Die Bauleitung liegt beim Planungsbüro baumrausch, gemeinsam mit Landschaftsarchitektin Petra Pelz hat das Planungsbüro auch die Flächen geplant. Mit den Arbeiten ist die Firma Hoppe Garten- und Landschaftsbau beauftragt. Der erste Bauabschnitt wird voraussichtlich im September 2026 abgeschlossen sein – bis auf die Etablierung von Blühansaaten, die witterungsbedingt und nachhaltig erst im Frühjahr 2027 angelegt werden können. Der zweite Bauabschnitt mit der Umgestaltung der weiteren Standorte ist für 2027 vorgesehen.
Das Vorhaben ist Teil der strategischen Innenstadtentwicklung und wird durch das Land Niedersachsen aus Mitteln des Programms „Resiliente Innenstädte“ und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Insgesamt stehen rund 467.000 Euro zur Verfügung.
- Stadt Winsen: Spatenstich für „Grüne Inseln“
Winsen 2030 – Neues von der Baustelle
Die Stadt Winsen informiert hier regelmäßig anschaulich über den Innenstadtumbau. Der Rahmenplan zur Sanierung der Innenstadt war im Dezember 2017 beschlossen worden. Im Mai 2026 startete die letzte Etappe.
- Stadt Winsen: Winsen 2030

Foto: Stadt Winsen. Straßenbelag der südlichen Rathausstraße – vorher und nachher.

Foto: Lüne-Blog. Blick auf das Winsener Schloss, im Hintergrund die Kirche St. Marien.
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