Winterpause ist vorbei: Hier wird gebaut!
Der Boden ist aufgetaut, nun kann wieder gebaut werden. Die Hansestadt informiert, wie es auf den Baustellen weitergeht: Barrierefreie Bushaltestellen, Weiterbau bei Rotehahnstraße, OHE-Brücke und Dahlenburger Landstraße. Außerdem wird mit der Sanierung von Straßendecken begonnen.
Mitteilung von: Hansestadt Lüneburg – Am: 25.02.2026
Online: https://www.hansestadt-lueneburg.de – Foto: Hansestadt Lüneburg
Hansestadt Lüneburg: Baumaßnahmen nach der Winterpause
Foto: Hansestadt Lüneburg. Neubau der OHE-Brücke. Seit dem Herbst 2025 laufen hier die Arbeiten an der Soltauer Straße. Ein Teil konnte trotz Schnee und Minusgraden durchgeführt werden.
Der Schnee ist geschmolzen, der Boden taut auf und die städtischen Baumaßnahmen laufen Schritt für Schritt wieder an.
Barrierefreie Bushaltestellen: Boizenburger Straße, Elbinger Straße und Thorner Straße
Am kommenden Montag, 2. März 2026, beginnt der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen Boizenburger Straße am Ostpreußenring. Für die Arbeiten wird der Ostpreußenring in dem betroffenen Abschnitt für den Fahrzeugverkehr jeweils halbseitig gesperrt, der Gehweg ist im Baustellenbereich voll gesperrt. Fußgänger:innen müssen den Gehweg aus der gegenüberliegenden Straßenseite nutzen.
Im Anschluss folgen der barrierefreie Ausbau an der Elbinger Straße und an der Thorner Straße. Die Stadt rechnet mit einer Bauzeit von rund zwei Wochen pro Bushaltestelle.
Ausbau der Rotehahnstraße
Auch in der Rotehahnstraße geht es am 2. März 2026 weiter. Vor der Winterpause war der erste Straßenabschnitt samt neuer Leitungen fertiggestellt worden. Jetzt starten die Pflasterarbeiten. Zuerst wird der schmale Gehweg an der Westseite nach historischem Vorbild neu gepflastert, anschließend folgt der gegenüberliegende Gehweg. Dieser wird verbreitert und barrierefrei hergestellt. Während der Arbeiten steht ein provisorischer Kiesweg zur Verfügung.
Zuletzt wird die Fahrbahn gepflastert. Dafür nutzt die Hansestadt Natursteine aus dem alten Hafen und historische Steine, die beim Öffnen der Asphaltdecke entdeckt und geborgen wurden. Sobald der erste Bauabschnitt fertiggestellt ist, wird die Straße weiter nördlich geöffnet. Durch den langen Winter hat sich die Bauzeit nach hinten verschoben, die Stadt rechnet mit einer Fertigstellung im Spätsommer. Die Sanierung der Rotehahnstraße erfolgt im Rahmen des Fördergebiets Westliches Wasserviertel.
Erneuerung der OHE-Brücke Soltauer Straße
Seit dem Herbst 2025 laufen die Arbeiten zum Neubau der OHE-Brücke an der Soltauer Straße. Ein Großteil der vorbereitenden Arbeiten konnte trotz Schnee und Minusgraden zuletzt durchgeführt werden. Aktuell werden die Bohrpfahlwände hergestellt, diese dienen als Fundament und Seitenwände für die neue Brücke – siehe Foto. Die Baumaßnahme soll im Spätsommer planmäßig fertiggestellt sein.
Sanierung von Straßendecken: Boecklerstraße und Schomakerstraße
Die Arbeiten zur Erneuerung der Straßendecke an der Boecklerstraße sind am 23. Februar 2026 gestartet und sollen rund zwei Monate dauern. In den Osterferien Ende März beginnt die Sanierung der Schomakerstraße.
Fortsetzung der Arbeiten in der Dahlenburger Landstraße
Die Bauarbeiten an der Dahlenburger Landstraße konnten am 23. Februar 2026 wieder starten: Derzeit werden im Bereich zwischen Schwalbenberg und Schützenplatz die Leitungsgräben hergestellt, parallel läuft der Kanalbau im Bereich des Schützenplatzes.
Stadt und Landkreis informieren: Die aktuellen Baumaßnahmen
- Hansestadt Lüneburg: Aktuelle Baustelleninformationen und offizieller WhatsApp-Kanal
- Landkreis Lüneburg: Baustellenreport
- MOIN: Informationen zum Busverkehr

Hansestadt Lüneburg: Luftbild OHE-Brücke, 02/2026. Hier sind die Bohrpfahlwände, die als Fundament und Seitenwände für die neue Brücke dienen, gut zu erkennen.
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Der Umbau der Rotehahnstraße macht aus einer barrierefreien von Fußverkehr dominierten Straße eine nicht mehr barrierefrei Straße. Und das, obwohl sie für Kfz durch Modalfilter Sackgasse ist. Oder soll das nach dem Umbau geändert werden?
Die Formulierung „historische Steine“ ist zumindest fragwürdig. Wie alt sind die Steine? Hundert oder hundertfünfzig Jahre? Die Straße gab es schon im Mittelalter, als Straßenbefestigung mit Pflastersteinen die Ausnahme waren. Pflaster passt daher nicht zur Zeitstellung einer mittelalterlichen oder frühneuzeitlichen Straße. Darüber hinaus sind abgesetzte Hochbordgehwege nicht historisch.
Das Ergebnis wird nicht historisch sondern historisierend sein – also so tun als ob: Eine Straße mit zu schmalen Hochbordgehwegen auf beiden Seiten (Sollwert EFA: 2,50 Meter), von denen obendrein außer der Fahrbahn einer wegen Pflasterung absolut nicht barrierefrei sein wird.
Sicherheit des Verkehrs ist nicht nur zu berücksichtigen, sondern darf seit der Novelle des Straßenverkehrsgesetzes nicht beeinträchtigt werden. Zum Verkehr gehört auch der Fußverkehr …