Grafik: Mohamed Hassan, Pixabay. Phishing, Online-Betrug-mit-Kreditkarte.

Die Polizei warnt: Vorsicht bei Kleinanzeigen-Portalen – Betrüger fangen Daten ab

Jemand will etwas über Kleinanzeigen verkaufen. Sofort meldet sich ein Interessent. Im Verlauf erhält der Verkäufer ein Link, um „Sicher“-Bezahlen zu gewährleisten. Er klickt darauf und alles schaut aus wie immer – doch Achtung: Diese Seite könnte gefälscht sein. Die Polizei gibt Ratschläge, auch ARD Marktcheck geht dem Geschehen nach.


Mitteilung von: Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen – Am: 25.03.2026
Online: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59488/6242937 – Foto: Symbolbild, Pixabay.


Achtung beim Einkaufen über Kleinanzeigen-Portale: Mehrere Taten in der Region

In den vergangenen Monaten kam es in der Region der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen vermehrt zu Betrugsdelikten per Online-Banking über Kleinanzeigen-Portale. Dabei meldeten sich die Betrüger bei den Verkäufer:innen, meist kurz nachdem ein Artikel neu eingestellt wurde. Anschließend wird ohne Verhandlung ein Link oder ein QR-Code zugesandt. Hinter diesen Links oder QR-Codes öffnet sich eine täuschend echte Seite der Verkaufsplattform, um „Sicher“-Bezahlen zu gewährleisten.

Phishing mit gefälschen Internetseiten, per E-Mail oder WhatsApp

Doch dabei handelt es sich um so genannte „Phishing-Seiten“. Die sehen weitgehend aus wie die echten Seiten. Hier werden die Daten der Verkäufer:innen abgefragt. Wenn diese ihre Daten eintragen, können die Betrüger auf das Konto zugreifen und Überweisungen vornehmen. Alternativ kann die Kontaktaufnahme zu den Artikeln über E-Mail oder WhatsApp erfolgen. Sobald Geldbeträge ins Ausland überwiesen wurden, ist es dann sehr schwierig, sie zurückzuerhalten. 

Bitte beachten bei Online-Verkaufsportale 

  • Keine Links anklicken: Klicken Sie keine Links an, die Ihnen im Zusammenhang mit Kaufabwicklungen zugesandt werden.
  • Nur die offizielle Bezahlfunktion nutzen: Nutzen Sie ausschließlich die offiziellen Bezahlfunktionen der jeweiligen Verkaufsplattform.
  • Niemals Bankdaten oder TAN auf externen Seiten angeben: Geben Sie sensible Bankdaten oder TAN niemals auf externen Internetseiten ein.
  • Aufträge vor der Freigabe noch einmal prüfen: Prüfen Sie vor jeder TAN-Freigabe genau, welcher Auftrag tatsächlich autorisiert wird.
  • Im Verdachtsfall Bank und Polizei informieren: Informieren Sie bei verdächtigen Abbuchungen sofort Ihre Bank und erstatten Sie Anzeige bei der Ihrer Polizei.

Bitte beachten bei Kleinanzeigenportalen

  • Überprüfen Sie die Mailadresse des Absenders: Nur den Anzeigenamen zu überprüfen reicht nicht, dieser ist frei wählbar. Es muss die Absender-Adresse überprüft werden.
  • Überprüfen Sie enthaltene Links bzw. QR-Codes: Halten Sie den Mauszeiger über das Link, das zeigt die Internetadresse an. Falls Sie das Link schon geöffnet haben, ist die Internetadresse in der Adresszeile sichtbar. Klicken Sie nur, wenn das Link wirklich zur Originalseite führt.
  • Tragen Sie bei „Sicher Bezahlen“ niemals Ihre Zugangsdaten zum Onlinebanking (Nutzername und Passwort) ein. Hier wird grundsätzlich nur die IBAN abgefragt.

Mehr Information

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