Hubertus Heil bei der SPD LÜneburg. Foto: SPD Lüneburg.

Auf ein Wort mit Hubertus Heil – Bericht vom Bürgerdialog am 20. Juli 2022

Über hundert Bürger:innen waren am Mittwoch, 20. Juli 2022, ins Lüneburger Glockenhaus gekommen, um mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen Fragen zu den Entlastungspaketen, insbesondere für Rentner:innen, zum Fachkräftemangel und dem inklusiven Arbeitsmarkt.


Mitteilung von: SPD-Unterbezirk Lüneburg
Am: 22.07.2022
Foto: SPD-Unterbezirk Lüneburg. 


Auf ein Wort mit Hubertus Heil – Bürgerdialog am 20. Juli 2022

Foto: SPD-Unterbezirk Lüneburg. Von links:  Philipp Meyn, Hubertus Heil, Andrea Schröder-Ehlers und Jakob Blankenburg. 

Unter dem Motto “Auf ein Wort” stellte sich der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, am Mittwoch, 20. Juli 2022, im Glockenhaus den Fragen von über hundert Bürgerinnen und Bürgern aus der Region. Der Minister stand gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Andrea Schröder-Ehlers, dem Landtagskandidaten Philipp Meyn und dem Bundestagsabgeordneten Jakob Blankenburg Rede und Antwort.

In dem trotz Rekordhitze gut besuchten, offenen und ehrlichen Bürgerdialog ging es um viele wichtige sozial- und arbeitspolitische Fragen – von den Entlastungspaketen über den Fachkräftemangel bis hin zum Thema inklusiver Arbeitsmarkt.

Für Rentenbeziehende “wird im Herbst noch etwas folgen”

So wurde insbesondere das Energiegeld für Rentner:innen diskutiert, das noch jobbenden und auch geringfügig beschäftigten Rentnern zusteht.

Kritisiert wurde von einer Bürgerin die letztjährige Nullrunde für Rentner:innen. Hier entgegnete Heil, dass es aufgrund der Kopplung der Rente an die Lohnentwicklung wegen des coronabedingten Wirtschaftseinbruchs eigentlich eine Rentenkürzung hätte geben müssen und er dies verhindert habe. Ferner gebe es andere Entlastungen für Rentenbeziehende, beispielsweise die Erhöhung des Heizkostenzuschlags beim Wohngeld.

Doch Heil versprach: „Für Rentnerinnen und Rentner sowie Azubis und Studierende wird im Herbst noch etwas folgen!“

Heil: “Home Office und Home Schooling” keine gute Kombination …

Weitere breiter diskutierte Themen waren die verpflichtende Berufsorientierung ab der 7. Klasse an allen Schulen – nicht zuletzt, um das Handwerk attraktiver zu machen („wir brauchen Meister und Master“), das Bürgergeld und das Home Office. Hier merkte Heil aus eigener Erfahrung als Familienvater an, dass „Home Office und Home Schooling schlecht zusammenpassen“.

Kritik an Unternehmen: Trotz Staatshilfe Entlassungen vorgenommen

Beim Thema Fachkräftemangel äußerte sich Heil sehr kritisch zu Unternehmen, die während der Corona-Zeit Staatshilfen in Anspruch genommen und trotzdem massenhaft Leute entlassen hätten, was nun u. a. zu dem Chaos an Flughäfen geführt habe.


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