Foto: Polizeiinspektion Lüneburg: Drogentest.

#fahrklar: Aktionstag am 5. Mai 2022 – mehr als 650 Verkehrsteilnehmende kontrolliert

Im Verkehr braucht man einen klaren Kopf. Darum geht es bei der Kampagne #fahrklar. Hintergrund: 2021 verursachte in Niedersachsen alle zweieinhalb Stunden ein fahruntüchtiger Mensch einen Unfall. Am 5. Mai 2022 wurden in der Region mehr als 650 Verkehrsteilnehmende kontrolliert, die zum Beispiel mit dem Auto, aber auch per E-Scooter oder Motorrad unterwegs waren.


Mitteilung von: Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen
Am: 04.05.2022/06.05.2022
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Foto: Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen. Drogentest.


Aktion #fahrklar – sicher.mobil.leben. am 5. Mai 2022 – Polizei in der Region kontrollierte über 650 Verkehrsteilnehmende

Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr war auch die Polizei in den Regionen Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen am 5. Mai 2022 präsent und beteiligte sich an der niedersachsenweiten und auch länderübergreifenden Aktion sicher.mobil.leben.

Mehr als 50 Beamtinnen und Beamte aus den Streifendiensten, der Polizeistationen und der Lüneburger Verfügungseinheit waren in den Nachmittags- und Abendstunden des 5. Mai 2022 mobil wie auch an 17 Kontrollstellen präsent und kontrollierten dabei mehr als 650 Pkw-, Lkw-, E-Scooter- oder auch andere motorisierte Kraftfahrer bzw. Pedelec- und Fahrradfahrer.

Knapp 50 Verstöße geahndet

In 49 Fällen wurden hier Verstöße geahndet; insgesamt waren zehn Fahrzeugführer betrunken bzw. berauscht unterwegs. Weitere vier Fahrzeugführer hatten keine erforderliche Fahrerlaubnis; 25 Personen ertappten die Beamten mit einem Mobiltelefon am Steuer.

“Alkohol, Drogen und alle anderen Rauschmittel haben im Straßenverkehr nichts zu suchen. Wer sich betrunken oder berauscht hinters Steuer setzt, riskiert den Tod anderer Menschen!”

Hintergrund: Länderübergreifende Aktion sicher.mobil.leben. am 5. Mai auch in Nordostniedersachsen

Bereits zum vierten Mal beteiligt sich Niedersachsen an der jährlichen länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion sicher.mobil.leben. In diesem Jahr lautet das Motto “Fahrtüchtigkeit im Blick”. Im Fokus stehen dabei jegliche Formen einer möglichen Beeinflussung der Verkehrsteilnehmenden.

Alkohol, Drogen oder Medikamente gehören nicht in den Straßenverkehr

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: “Alkohol, Drogen und alle anderen Rauschmittel haben im Straßenverkehr nichts zu suchen. Wer sich betrunken oder berauscht hinters Steuer setzt, riskiert den Tod anderer Menschen!

Auch wegen deutlich gestiegener Unfallzahlen im Bereich der Fahrtüchtigkeit haben wir jetzt gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern eine landesweite Kampagne unter dem Motto #FAHRKLAR gestartet. Die eindeutige Botschaft: Wer Alkohol, Drogen oder Medikamente konsumiert, hat nichts im Straßenverkehr zu suchen.”

Auch Fahrende von E-Scootern, Fahrrädern und Motorrädern im Blick

Der Schwerpunkt bei den diesjährigen Kontrollen liegt nicht nur auf dem Pkw-, Lkw- und Busverkehr: Auch Fahrende von E-Scootern, Fahrrädern und Motorrädern stehen im Fokus der Beamtinnen und Beamten. Die Polizei wird hierzu ihre Kontrollen nicht nur im alltäglichen Streifendienst verstärken, sondern insbesondere auch im regionalen Bereich abgestimmte landesweite Kontrolltermine im Hinblick auf das Thema “Fahrtüchtigkeit” vorbereiten.

#fahrklar: Im Verkehr braucht man einen klaren Kopf

Gemeinsam mit den Partnerinnen und Partnern der Verkehrssicherheitsarbeit wird die Polizei auch vor und nach dem Aktionstag landesweit über die Gefahren rund um die Beeinflussung der Fahrtüchtigkeit im Straßenverkehr hinweisen.

“Die landesweite Kontrollaktion hat nicht nur Personen im Blick, die sich zum Beispiel betrunken oder unter Drogeneinfluss hinters Steuer setzen. Es geht auch um diejenigen, die müde und schläfrig sind oder vielleicht unter Krankheiten leiden, die das Fahrvermögen beeinträchtigen können.

2021: Alle zweieinhalb Stunden verursachte ein fahruntüchtiger Mensch in Niedersachsen einen Unfall

Es gibt viele Ursachen, die zu einer Einschränkung der Fahrtüchtigkeit führen. Auf diese Problematik wollen wir aufmerksam machen, weil viele Menschen meinen, dass es in Ordnung sei, auch leicht müde oder unkonzentriert zu fahren. Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert aber volle Konzentration. Wenn das nicht der Fall ist, muss das Fahrzeug stehen bleiben”, so Pistorius weiter.

“Im vergangenen Jahr hat im Schnitt alle zweieinhalb Stunden ein fahruntüchtiger Mensch in Niedersachsen einen Unfall verursacht. Das wollen wir mit dieser Aktion verdeutlichen und dafür sensibilisieren!”


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