Spatenstich an der Herderschule. Foto: Hansestadt Lüneburg.

Lüneburg: Spatenstich an der Herderschule für den Erweiterungsbau

Während Schüler:innen und Lehrkräfte der Lüneburger Herderschule die wohlverdienten Sommerferien genießen, beginnt die Arbeit am Erweiterungsbau. Vier neue Klassenzimmer mit Gruppenräumen und Sanitäranlagen sollen bis 2023 fertig sein. Rollstuhlgerecht, mit Lüftungsanlage und Photovoltaik auf dem Dach.


Mitteilung von: Hansestadt Lüneburg
Am: 21.07.2022
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Foto: Hansestadt Lüneburg.


Lüneburg: Spatenstich an der Herderschule für den nächsten Erweiterungsbau

Foto: Hansestadt Lüneburg. Beim Startschuss für den Neubau mit dabei waren von links: Schulleiter Thorsten Schnell,  Mersudin Aljukic, Bau-Projektleiter bei der Stadt Lüneburg, Stadtbaurätin Heike Gundermann, Bettina Hellmond, stellvertretende Vorsitzende des Schulelternrats und Stefan Gropp, Architekt aus dem Büro gropp + möller architekten PartG mbB.

Schweres Gerät steht auf dem Schulgelände der Herderschule bereit. Während Schüler:innen und Lehrer:innen die wohlverdienten Sommerferien genießen, fängt die Arbeit auf der neuen Großbaustelle gerade an. „Ihr Gymnasium ist das Bauen gewohnt, gemeinsam haben wir das bisher immer gut gemeistert“, sagt Stadtbaurätin Heike Gundermann beim Spatenstich in Richtung Schulleitung und Elternvertreter.

Neubau mit neuen Unterrichtsräumen

Nachdem zuletzt die neue Mensa an dem Gymnasium fertiggestellt wurde, geht es nun darum, noch mehr Platz für die steigenden Schülerzahlen zu schaffen. Denn nicht nur durch die Wiedereinführung des 13. Jahrgangs fehlt es an der Herderschule an Unterrichtsräumen. Diese Lücke wird bald ein Neubau hinter der Sporthalle des Gymnasiums schließen.

Vier Klassenzimmer, zwei Gruppenräume und Toiletten

In dem zweistöckigen Erweiterungsbau entstehen vier Unterrichtsräume, zwei Gruppenräume sowie entsprechende Sanitäranlagen. „Von der Optik und den Materialien orientiert sich die Fassade des Neubaus an dem benachbarten Anbau aus dem Jahr 2004“, skizziert Maja Lucht, Fachbereichsleiterin der städtischen Gebäudewirtschaft.

„Wir freuen uns sehr, dass es jetzt bereits in der Ferienzeit losgehen kann und freuen uns auf das Ergebnis“, sagt Thorsten Schnell, Schulleiter des Gymnasiums. Es seien zwar auch für Bauen extrem unsichere Zeiten, so Stadtbaurätin Gundermann. „Aber eines können wir Ihnen versprechen: Am Ende bekommen Sie einen hochmodernen und funktionalen Neubau.“

Zentrale Lüftung, Photovoltaik-Anlage auf dem Dach – und rollstuhlgerecht!

Den neuen Gebäudekomplex stattet die Hansestadt unter anderem mit einer zentralen Lüftungsanlage aus, die perspektivisch auch den danebenliegenden Anbau von 2004 versorgen kann. Darüber hinaus ist angedacht, auf dem Neubau eine Photovoltaikanlage zu installieren.

Für eine rollstuhlgerechte Erschließung des neuen Schulgebäudes sorgt ein Außenaufzug, der im Westen vor dem Verbindungs-Foyer zwischen Altbau und Neubau entsteht.

Fertigstellung geplant für 2023

Die Fertigstellung des Erweiterungsbaus ist für Herbst 2023 geplant. Die Kosten belaufen sich nach aktuellen Kalkulationen auf rund 3,2 Millionen Euro. „Ob Kostenrahmen und Zeitplan eingehalten werden können, hängt maßgeblich davon ab, ob und zu welchen Preisen Materialien lieferbar sind“, so Lucht.

Finanziert wird der Neubau durch die Hansestadt und durch Mittel aus der Kreisschulbaukasse. Darüber hinaus fließen Fördermittel vom Bund für die Lüftungsanlage aus dem Fördertopf zur Verbesserung der Innenraumlufthygiene.


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