Foto: Lüne-Blog. Das Pluto in der Grapengießerstraße in Lüneburg, erkennbar an dem türkisgrünen Schild am Eingang.

Pluto im August 2026: Leben in Luft und Wasser – mit Atelier-Ausstellung

Um Nachtfalter, ihre Vielfalt und ihren Lebensraum geht es im Pluto in der ersten Augustwoche 2026. Dann verwandelt sich der Projektraum in ein Atelier und Gesamtkunstwerk: Gine Selle residiert hier drei Wochen lang und arbeitet an ihrer „Meer-Meterrolle“, eine vier Meter lange Pergamentrolle, die sie mit Meeresbewohnern und Mikroorganismen bevölkert – als Hinweis auf die Bedrohung der Artenvielfalt in unseren Gewässern.


Mitteilung von: Pluto Collectiv – Am: 17.07.2026
Online: https://pluto-lueneburg.de/ – Foto: Lüne-Blog


Collectiv: Pluto – Raum für Kunst und Transformation. Ausstellung, Austausch, Aktion

Foto: Lüne-Blog. Das Pluto in der Grapengießerstraße in Lüneburg, erkennbar an dem türkisgrünen Schild am Eingang. 

Grapengießerstraße 30, 21335 Lüneburg – Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 11-15 Uhr; Do 13-19 Uhr (zu Ausstellungen ggf. geändert)

Pluto Lüneburg. Logo.Der Zwergplanet Pluto steht in der Astrologie für Transformation, Veränderung und Selbsterkenntnis. Er ist Namensgeber für den 11 Quadratmeter großen Projektraum in der Grapengießerstraße 30 in der Lüneburger Altstadt. Das Pluto ist offen für Laien und Profis und viele Formen von Kultur. Akteure können den Raum gegen Spende nutzen und der Eintritt für die Besucher*innen ist frei. 

„Wir, das Collectiv, sind eine Initiative von Kunst- und Kulturschaffenden und betreiben das Pluto ehrenamtlich. Unser Leitbild ist ‚Doing Stadtgesellschaft‘, unser Antrieb ist die Veränderung, unser Weg ist die Kunst“, so das Organisations-Collectiv. Die Kosten werden durch Spenden gedeckt.

Mehr Information und Kontakt

Pluto im August 2026

Montag-Donnerstag, 3.-6. August 2026, 11:00-16:00 Uhr: Nachtfalter – Ausstellung mit Umfrage

Pablo Benedikt Wetterau studiert an der Leuphana Universität. Die Ausstellung über Nachtfalter und ihre Bedeutung ist das Herzstück seiner Bachelorarbeit. Sie zeigt Fotografien, Grafiken und erläuternde Texte zur Artengruppe der Nachtfalter. Dabei geht es um Einblick in die Vielfalt dieser Falter, ihre ökologische Rolle, was sie bedroht und Empfehlungen, wie ihre Lebensräume in heimischen Gärten aufgewertet werden können. „Die Fotografien wurden fast ausschließlich in meinem Garten und einem anliegenden Garten aufgenommen und sind gleichzeitig eine Datengrundlage für (m)eine ökologische Analyse“, so Wetterau. Mit Hilfe eines Fragebogens soll in der Ausstellung Interesse und Engagement der Besuchenden erfragt und analyisiert werden.

Samstag-Freitag, 8.-28. August 2026: „Auffanglager für Beifangopfer“ mit Gine Selle – „Werk in Arbeit“

Ab Samstag, 8. August 2026, 11:00 Uhr residiert Gine Selle drei Wochen lang im Pluto. Sie verwandelt den 11 Quadratmeter großen Raum in ein Gesamtkunstwerk – aus Fischernetzen, Meeresbewohnern auf großen Papierbögen, buntem Plastikmüll und mehr. Die in Dortmund und Frauenau lebende Künstlerin, Designerin und Autorin arbeitet dieses Jahr an der „Meer-Meterrolle“, eine Pergamentrolle, 1,30 Meter breit und 4 Meter lang, auf die sie mit schwarzem Filzstift und Tusche mehr oder weniger reale Meeres- und Gewässerbewohner und Mikroorganismen zeichnet – als „Werk in Arbeit“ oder „work in progress“. Im März war die Rolle in Passau an einer Wand installiert. Nun arbeitet Gine Selle in Lüneburg daran weiter.

Mit ihrer Kunst will Selle auf die Bedrohung der Meeres- und Gewässerdiversität und die Verdrängung der Arten aufmerksam machen. Dass Wasser auch für Menschen ein lebenswichtiger Raum ist, versteht sich von selbst. Für Besucher*innen bringt Gine Selle eine Buttonmaschine mit. Gegen eine kleine Spende dürfen Gäste einen Ausdruck auswählen, der dann ausgestanzt wird und mit nach Hause genommen werden darf. Zur Aktion ist das Pluto zu den üblichen Öffnungszeiten geöffnet: Dienstag, Mittwoch, Freitag 11-15 Uhr; Donnerstag 13-19 Uhr.

Grafik: Gina Selle. Ausschnitt aus: Auffanglager für Beifangopfer. August 2026 im Pluto Lüneburg.

Grafik: Gine Selle. Ausschnitt aus: Auffanglager für Beifangopfer. August 2026 im Pluto Lüneburg.

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