Obst - Beeren pflücken. Foto: Dave LZ, Pixabay.

Ratssitzung am 23. Juni 2022: Grüne stellen Antrag auf “Essbare Stadt”

Einen Antrag auf “Essbare Stadt” stellt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bei der kommenden Ratssitzung am 23. Juni 2022. Obst, Gemüse und (Wild-)Kräuter sollen künftig im öffentlichen Raum und auf den Grünflächen wachsen. Schulgärten und Gemeinschaftsgärten sollen entstehen.


Mitteilung von: Bündnis 90/ Die Grünen
Am: 07.06.2022


Bündnis 90/Die Grünen: Antrag auf “Essbare Stadt” bei der Ratssitzung am 23. Juni 2022

Der Name sagt gleich aus, was sich dahinter verbirgt: Es geht um den Anbau essbarer Pflanzen, mehr Nachhaltigkeit und Biodiversität im städtischen Raum und auf öffentlichen Grünflächen.

Bündnis 90/Die Grünen beantragen in der Ratssitzung am 23.06.2022, die Stadtverwaltung soll das Konzept „essbare“ Stadt gemäß dem Vorbild von Andernach (Essbare Stadt | Stadt Andernach) auf die Situation in der Stadt Lüneburg anpassen.

Vorbilder: Andernach und Waldkirch

Der Antrag lautet: „Erklärtes Ziel der Umgestaltungen ist es, zukünftig die städtischen Grünflächen der Stadt wieder erlebbarer zu machen. Hierbei soll das städtische Grün nicht nur für die Augen, sondern auch durch Duft und Geschmack erlebbar gestaltet werden“ (andernach.de/stadt/essbare-stadt/).

Waldkirch (essbare-stadt-waldkirch.de) hat dieses Konzept ebenfalls übernommen. Eine bunte Mischung an Angeboten zum freien Ernten von Obst, Gemüse und (Wild-)Kräutern, Schulgärten und klar definierten Gemeinschaftsgärten mit Hauptverantwortlichen war hier erfolgreich.

Umsetzung auf öffentlichen Grünflächen in Lüneburg

Bündnis 90/Die Grünen möchten, dass der Rat beschließt, die Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH (AGL) zu beauftragen, dies umzusetzen und eine sach- und zielgerichtete Pflege und Unterhaltung der öffentlichen Grünflächen zu gewährleisten. Hierbei sollen lokale Initiativen einbezogen werden.

Bei akutem Personalmangel, ansteigenden Kosten, neuen künftig zu pflegenden Arealen in den Neubaugebieten, stellt dies eine Möglichkeit dar, dass die Grünpflegekosten sinken und die AGL in der Unterhaltung der Flächen entlastet werden kann.

Grünflächen als Orte gemeinschaftlichen Gärtnerns

So werden Grünflächen Orte gemeinschaftlichen Gärtnerns und bieten gleichzeitig die Möglichkeit, anderen Menschen zu begegnen und darüber ins Gespräch zu kommen, wie wir in Zukunft vor Ort leben wollen. Sie regen an, wie unsere Städte in Zukunft aussehen sollen und können.

Denn eine stärkere Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten, so Ratsherr Kai Herzog, hat Potential sowohl Generationen als auch Kulturen zu verbinden. Gerade im Hinblick auf den neu zu entwickelnden Erlebnisraum Stadt stellt dies eine Bereicherung dar.

Menschen in den Stadtteilen zum Mitmachen gewinnen

Die Menschen in den verschiedenen Stadtteilen sollen dafür gewonnen werden, sich für die Einrichtung weiterer Stadtgärten zu engagieren, z.B. auf ihrem Betriebsgelände, vor ihrem Laden, im öffentlichen Raum oder in ihrem eigenen Garten.

Hier ist so viel möglich: Gemeinschaftsgärten, Blumenwiesen, Baumpflanzungen, kommunale Streuobstwiesen, um weitere grüne Orte für den neu zu entwickelnden Erlebnisraum Stadt zu schaffen


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